Nvidia Geforce GTX 1060 light : Die Geforce GTX 1060 wird demnächst auch in einer um 128 Shadereinheiten und halbiertem VRAM kastrierten Version auf den Markt kommen. Die Geforce GTX 1060 wird demnächst auch in einer um 128 Shadereinheiten und halbiertem VRAM kastrierten Version auf den Markt kommen.

Zum Thema Geforce GTX 1060 ab 269 € bei Amazon.de Schon als die ersten Informationen zur Nvidia Geforce GTX 1060 im Internet kursierten, war immer wieder von einer 3-GByte-Variante der Grafikkarte die Rede. Nun hat Nvidia auf einem Event in Asien bestätigt, dass es ein solches Modell tatsächlich geben wird. Aber es handelt sich nicht nur um ein im Speicher beschnittenes Einstiegs-Kärtchen, Nvidia stutzt auch die Menge der Shader zusammen.

Während die GTX 1060/6GB auf 1.280 Shader zurückgreifen kann, sind es bei der 3-GB-Variante nur noch 1152, Nvidia spart also 128 Shader ein. Zumindest die präsentierten Partnerkarten erhöhen zwar den GPU-Takt ein wenig, die zusätzlichen maximal 25 MHz werden der Verlust der Shadereinheiten aber nur schwer kompensieren können. Der Speicher halbiert sich auf 3 GByte GDDR5. Die TDP hingegen bleibt laut Nvidia bei 120 Watt.

So wie es aussieht, wird Nvidia der Karte keinen auf die geringere Leistung hinweisenden Namen geben. Wer sich also aus Kostengründen für eine GTX 1060 mit nur 3 GByte VRAM entscheidet, geht dabei auch Kompromisse bei der Rechenleistung ein, oft ohne es zu wissen. Immerhin: Das Speicherinterface bleibt bei 192 Bit. Unbedarfte Grafikkarten-Käufer sollten daher in Zukunft etwas aufpassen: Selbst wenn Nvidia die kleine GTX 1060 primär für OEM-Kunden und den asiatischen Markt vorsehen sollte, landen erfahrungsgemäß immer noch ausreichend Karten im freien Handel.

Die für den Oktober erwartete GTX 1050 hingegen wird aller Wahrscheinlichkeit nach ein Speicherinterface mit 128 Bit Breite einsetzen und auch bei den Shadereinheiten weiter abspecken. Wie am Ende die Preisgestaltung mit der kastrierten GTX 1060/3GB und der 1050 aussehen wird ist noch unklar.

Quelle: ITHome