Nvidia Geforce GTX 460 : hm3_Nvidia_Logo hm3_Nvidia_Logo Während die Nvidia Geforce GTX 465 allem Anschein nach wohl GF100-Grafikchips mit deaktivierten Bereichen verwendet, könnte die Nvidia Geforce GTX 460 mit einer wirklich neuen GPU antreten. Der GF104-Grafikchips besitzt laut NordicHardware 256 CUDA-Cores (Shader-Einheiten) und ähnelt einem halbierten GF100, der 512 CUDA-Cores besitzt, auch wenn er in dieser Konfiguration bisher nicht zum Einsatz kommt.

Der GF104 ist demnach kleiner und wesentlich günstiger zu produzieren. 256 CUDA-Cores bedeuten natürlich auch weniger Leistung, doch falls die Gerüchte stimmen, nach denen der Chip Taktfrequenzen von über 900 MHz erlaubt, wäre die kleinere Shader-Anzahl kein großes Problem. Mit 50% höherem Takt könnte der GF104 durchaus so schnell sein wie der Grafikchip einer Geforce GTX 465 mit 352 Shadern und 607 MHz.

Das könnte auch erklären, warum Nvidia zwei Grafikkarten mit so nahe beieinander liegenden Modellnummern veröffentlichet. Während die Geforce GTX 465 eventuell die Chips verwertet, die für die größeren Modelle nicht brauchbar sind, stammen die Grafikchips der Geforce GTX 460 aus einer eigenen Produktion, sind aber angeblich ähnlich leistungfähig..

Doch ein großes Fragezeichen bleibt: das Speicher-Interface. Falls Nvidia den GF100 tatsächlich halbiert hat, um einen GF104 zu erhalten und ansonsten keine größeren Anpassungen vorgenahm, könnte die Geforce GTX 460 eventuell nur ein 192 Bit breites Speicherinterface besitzen. Das wäre ein Nachteil gegenüber der Geforce GTX 465, die ein 256-Bit-Interface verwendet, ließe sich aber durch höheren Takt ebenfalls ausgleichen.