Geforce GTX 970 : AMD weist darauf hin, dass bei einer Radeon R9 290 der gesamte Speicher schnell ist. AMD weist darauf hin, dass bei einer Radeon R9 290 der gesamte Speicher schnell ist.

Zum Thema Geforce GTX 970 ab 243,65 € bei Amazon.de Viele Besitzer einer Geforce GTX 970 wenden sich inzwischen an Händler, um ihre Grafikkarte umtauschen zu lassen. Allerdings gibt es laut den Berichten im Web dabei auch einige, die die Situation weit über ein normales Maß ausnutzen wollen und recht unverschämt enorme Rabatte auf ganz andere Hardware fordern. Laut einer Meldung von Techpowerup wissen die Händler noch immer nicht, welche Vorgehensweise Nvidia seitens der Händler für richtig hält und auch bei den Nvidia-Partnern, die die Grafikkarten herstellen, fühlt man sich laut dieser Meldung weltweit ohne Plan zurückgelassen. Sowohl Händler als auch Hersteller erwarten eine wahre Flut an Rückgaben.

Inzwischen wurden auch die Aussagen zum von Nvidia geplanten neuen Treiber etwas verändert. Statt weitere Leistungsoptimierungen zu versprechen, heißt es nun, dass die Entwickler versuchen, mehr Daten des Treibers selbst in den langsameren 0,5-GByte-Bereich des Videospeichers zu schreiben und so mehr des schnellen Speicherbereichs freizuhalten. Technisch wird dies das Auftreten der Probleme nicht verhindern, wenn mehr als 3,5 GByte Videospeicher benötigt werden.

Inzwischen gibt es auch eine erste Reaktion von AMD. Der für das technische Marketing bei AMD zuständige Robert Hallock veröffentlichte ein Bild einer Radeon R9 290 mit der Überschrift »AMD Radeon R9 290 Graphics. 4 GB bedeuten 4 GB«. Und auch der Sales-Chef Roy Taylor meldete sich bei Twitter zu Wort. »Jeder, der seine GTX 970 zurückgibt und ein großartiges Angebot für eine Radeon mit vollen 4 GB haben möchte, soll es uns wissen lassen«. Für AMD kämen viele Umsteiger vermutlich zum idealen Zeitpunkt, da laut inoffiziellen Meldungen im Sommer 2015 neue Radeon-Modelle vorgestellt werden sollen. Wie immer vor Neuvorstellungen sollten die Lagerbestände der aktuellen Serie vorher abverkauft werden, um Platz bei den Händlern zu schaffen. Zumindest in den USA soll es dazu schnelle Preissenkungen gegeben haben, um die Radeon-Serie für verärgerte Nvidia-Nutzer jetzt noch attraktiver zu machen.

Nvidia NV1 (1995)
Die NV1 war 1995 unter dem Namen Diamond Edge 3D bekannt. Ein Durchbruch war der NV1 nicht gegönnt, selbst die Audio-Fähigkeiten halfen der Karte nicht. Als Microsoft 1995 den DirectX-Standard ankündigte, war die Architektur der NV1 endgültig veraltet.