Nvidia Pascal : Der GP100 auf der Nvidia Tesla P100 wird nicht die Grundlage für Gamer-Grafikkarten. (Bildquelle: Nvidia) Der GP100 auf der Nvidia Tesla P100 wird nicht die Grundlage für Gamer-Grafikkarten. (Bildquelle: Nvidia)

Zum Thema Geforce GTX 980 Ti ab 644,93 € bei Amazon.de Auf der eigenen der GPU Technology Conference hatte Nvidia zwar den ersten Pascal-Grafikchip GP100 im Gepäck, doch diese GPU ist für den Einsatz auf Steckkarten für Berechnungen und nicht für Spiele gedacht. Viele der auf dem Chip vorhandenen Schaltungen sind für Geforce-Grafikkarten unnötig und würden eine entsprechende GPU nur unnötig teuer machen.

Trotzdem wollte Nvidia laut Hardware.fr auf der Veranstaltung keinerlei Fragen zu weiteren Produkten auf Basis des GP100 beantworten, selbst wenn es sich dabei um kleinere Profi-Produkte wie Quadro-Modelle drehte. Andere Quellen hätten der Webseite jedoch definitiv bestätigt, dass es keine Geforce-Grafikkarten geben wird, die auf dem großen GP100-Grafikchip basieren. Stattdessen sei eine spezielle GPU für Spieler kurz vor der Fertigstellung, die laut den Informationen auch schon recht bald vorgestellt werden soll.

Wie in vielen Gerüchten schon lange vermutet, werden zumindest die ersten Geforce-Grafikkarten der neuen Generation auch nicht das noch seltene HBM2 als Videospeicher verwenden, sondern GDDR5 oder vielleicht GDDR5X. Letzteres ist allerdings aktuell ebenso rar wie HBM2, so dass momentan zumindest GDDR5 als VRAM die wahrscheinlichste Lösung für bald erscheinende Grafikkarten für den Massenmarkt darstellt.

Es ist bereits gesichert, dass Pascal-Grafikchips auch mit diesem Speichertyp umgehen können, da der auf der GTC vorgeführte Auto-Computer Drive PX 2 sowohl Pascal-GPUs als auch Speicher in GDDR5-Bauweise verwendet. Die Vorstellung der neuen Geforce-Grafikkarten mit Pascal-GPU könnte Ende Mai oder Anfang Juni zur Computex stattfinden.

Quelle: Hardware.fr