Geforce GTX Titan Z : Die Nvidia Geforce GTX Titan Z ist nach wie vor nicht erhältlich, aber laut Nvidia-Chef Huang im Zeitplan. Die Nvidia Geforce GTX Titan Z ist nach wie vor nicht erhältlich, aber laut Nvidia-Chef Huang im Zeitplan.

Update: Computerbase meldet unter Bezug auf »verschiedene Quellen«, die aber nicht benannt werden, dass Nvidia nun die Vorstellung der Nvidia Geforce GTX Titan Z für den 28. Mai 2014 plant. Das wäre zwar mit einem Mittwoch ein etwas ungewöhnlicher Termin für Nvidia, die neue Dual-GPU-Grafikkarte ist allerdings auch keine gewöhnliche Grafikkarte.

Sollte der Termin stimmen, wird ein offizieller Vergleich zwischen der 3.000-Dollar-Grafikkarte und der halb so teuren AMD Radeon R9 295 X2 sicher spannend. Die bisher im Internet veröffentlichten Vergleiche machen es sehr unwahrscheinlich, dass die Titan Z ihren hohen Preis rechtfertigen kann, selbst wenn ein neuer Treiber die Leistung deutlich steigern sollte.

Update: In einem Interview mit cnet hat Nvidia-CEO Jen Hsun-Huang erklärt, dass Berichte über eine Verschiebung oder gar eine Einstellung der Geforce GTX Titan Z »Blödsinn« seien. Die Grafikkarte befinde sich im Zeitplan. Der Preis von 3.000 US-Dollar für eine Grafikkarte sei auch zu rechtfertigen, weil die Kunden, die sich für so ein Modell interessieren, ohnehin jedes Jahr neue und teure Hardware kaufen. »Die Leute, die eine Titan oder Titan Z kaufen, haben ein unstillbares Bedürfnis nach Rechenleistung und Grafikleistung. Sie haben keine Lust mehr, einen 1080p-Monitor zu nutzen und gerade einen 4K-Monitor gekauft. Meine Titan ist plötzlich nicht mehr gut genug. Für einen 3.000 bis 5.000 US-Dollar teuren 4K-Monitor brauche ich dann etwas Größeres, um ihn anzusteuern. Und das ist die Titan Z«, so Huang. Einen Termin für die Veröffentlichung nannte er aber nicht.

Update: Der 8. Mai ist gekommen und gegangen, die Geforce GTX Titan Z lässt aber weiter auf sich warten. Gegenüber Investoren hat Nvidia bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen erklärt, dass die »leistungsfähigste Grafikkarte, die wir je entwickelt haben«, sowohl PC-Enthusiasten als auch CUDA-Entwicklern gefallen und im 2. Quartal erhältlich sein wird. Das lässt Nvidia Spielraum bis Ende Juni und dementiert gleichzeitig Gerüchte, die Grafikkarte könnte komplett eingestellt werden.Warum die Geforce GTX Titan Z noch immer nicht verkauft werden darf, ist weiter unklar, denn Händler wie Overclockers UK haben die Grafikkarte bereits auf Lager. Notwendige Änderungen an der Hardware erscheinen daher eher unwahrscheinlich, so dass es wohl doch an noch notwendigen Treiber-Optimierungen liegen dürfte.

Originalmeldung: Viele Webseiten gingen anhand von durchgesickterten Informationen davon aus, dass die neue und 3.000 US-Dollar teure Nvidia Geforce GTX Titan Z am 29. April 2014 veröffentlicht wird. Das war zwar nicht der Fall, doch da beispielsweise der Hersteller Asus sein Modell genau an diesem Tag versehentlich per Pressemitteilung ankündigte und darin auch der 29. April als Verkaufsstart genannt wurde, scheint Nvidia die Veröffentlichung verschoben zu haben. Der Grund sei angeblich mangelnde Leistung im Vergleich zur AMD Radeon R9 295 X2 gewesen, die nur halb so viel kostet. Nun meldet sich die Webseite HKEPC zu Wort, die sogar eine Geforce GTX Titan Z zerlegen und zeigen, dass darauf zwei GK110-350-B1 laufen, also neuere Versionen der bekannten GPU. In dem Artikel heißt es, das der aktuelle Beta-Treiber 337.69 die Grafikkarte noch nicht ganz korrekt erkennt und dadurch auch GPU-Z beispielsweise die Taktrate des Speichers nicht richtig anzeigt.

In Tests mit 3DMark seien die beiden Grafikchips bis zu 1.046 und 1.058 MHz schnell gewesen. Im Fire-Strike-Test seien 13.735 Punkte in einem System mit 4 GByte DDR3-2133-RAM und einem Intel Core i7 2600K erreicht worden. Grund für die Verschiebung sei auch nicht mangelnde Leistung, die Hardware sei längst fertig und bei den Nvidia-Partnern vorrätig. Die Verschiebung auf den 8. Mai sei aufgrund des noch unfertigen Treibers erfolgt, der noch genau auf die Geforce GTX Titan Z abgestimmt werden muss.

Nvidia NV1 (1995)
Die NV1 war 1995 unter dem Namen Diamond Edge 3D bekannt. Ein Durchbruch war der NV1 nicht gegönnt, selbst die Audio-Fähigkeiten halfen der Karte nicht. Als Microsoft 1995 den DirectX-Standard ankündigte, war die Architektur der NV1 endgültig veraltet.