Xbox One : Call of Duty: Ghosts und eine zu früh ausgelieferte Xbox One sind der Grund für neuerliche Gerüchte rund um DRM-Maßnahmen auf der Microsoft-Konsole. Call of Duty: Ghosts und eine zu früh ausgelieferte Xbox One sind der Grund für neuerliche Gerüchte rund um DRM-Maßnahmen auf der Microsoft-Konsole. Vor einigen Wochen gab Microsoft nach reichlich negativem Feedback bekannt, dass man bei der Xbox One sowohl auf den eigentlich geplanten Online-Zwang als auch auf mögliche DRM-Maßnahmen verzichten wird.

Trotzdem sieht sich der Konsolenhersteller aktuell aber erneut mit Gerüchten konfrontiert, die über eine potentielle Rückkehr dieser ungeliebten Richtlinien spekuliere. Der Stein des Anstoßes: Ein User, der bereits knapp zwei Wochen vor dem offiziellen Launch der Xbox One ein Exemplar der Konsole geliefert bekam und vorübergehend vom Online-Service Xbox Live ausgeschlossen wurde.

Wie Moonlightswami, so der Nickname des Nutzers, via twitter.com zu verstehen gab, bestand anschließend nun nicht mehr die Möglichkeit, die Xbox-One-Version von Call of Duty: Ghosts offline zu spielen. Fast schon folgerichtig kochten die Gerüchte um mögliche DRM-Maßnahmen auf Microsofts Next-Gen-Konsole noch einmal hoch.

Um dem Ganzen den Wind aus den Segeln zu nehmen und den Gerüchten erst gar keinen Nährboden zu liefern, war Microsofts Albert Penello umgehend auf neogaf.com zur Stelle und versicherte, dass diese Begebenheit lediglich auf die noch nicht finale Version der Xbox-One-Software zurückzuführen ist. Von Online-Zwängen oder einem Online-Kopierschutz könne daher keine Rede sein:

»Bis zum Release vergehen noch zwei Wochen. Die Konsole befindet sich aktuell in einem Pre-Release-Stadium. Wir veröffentlichen noch reguläre Updates. Ich habe für diesen Post vor einigen Minuten ein Update durchgeführt. Sein Build ist nun veraltet. Das ist der Grund, warum wir die Leute noch nicht online haben wollen. Es ist noch nicht fertig, Das Ganze ist nur vorhanden, weil wir uns noch im Pre-Release-Stadium befinden. Wenn wir starten, wird es genau wie auf der Xbox 360 ablaufen. Es hat nichts mit der Internet-Verbindung zu tun. Und mit dem Day-One-Update wird auch kein DRM entfernt, weil keine Konsole mit so etwas verbaut wurde. Es hat auch nichts mit Call of Duty zu tun. Das Day-One-Update bringt nur die Software auf den neuesten Stand. Aber es gibt sicher keinen 24 Stunden-Check.«

Hierzulande wird die Xbox One am 22. November 2013 veröffentlicht und 499 Euro kosten.

Das eigene Design der Xbox-Oberfläche wird durch Cloudspeicherung auch auf fremden Konsolen angezeigt.