Microsoft Xbox One

Konsolen   |   Datum: 06.12.2013

Xbox One - Microsoft überlegt, einige gestrichene Features nach Launch zu implementieren

Mit seiner 180 Grad-Wende für die Xbox One strich Microsoft auch einige Features aus der Liste, etwa das Family Sharing. Nun erklärte das Unternehmen, dass diese Möglichkeiten nicht komplett vom Tisch sind, sondern nach dem Konsolen-Launch nachträglich ihren Weg zurückfinden könnten. Vorausgesetzt, es besteht genug Interesse.

Von Sebastian Klix |

Datum: 13.07.2013 ; 18:13 Uhr


Xbox One : Möglichkeiten, wie etwas das Family Sharing, könnten eventuell zu einem späteren Zeitpunkt ihren Weg zurück auf die Xbox One finden. Möglichkeiten, wie etwas das Family Sharing, könnten eventuell zu einem späteren Zeitpunkt ihren Weg zurück auf die Xbox One finden.

Nachdem Microsoft überraschend diverse Restriktionen der Xbox One strich, vor allem diverse DRM-Mechanismen, erklärten die Redmonder, dass dabei gleichzeitig auch andere Neuerungen wegfallen werden. Etwa das sogenannte »Family Sharing« oder die Möglichkeit, ohne Disk zu spielen.

Einige Spieler beschwerten sich darauf hin, dass der Shitstorm, der Microsoft zum Umlenken bewegt hat, Schuld sei, dass sie einige tolle Features nun nicht bekommen würden. Sogar eine Online-Petition, die einige Unterzeichner aber nicht wirklich ernst zu nehmen scheinen, wurde gestartet, um die Redmonder zu einer erneuten 180 Grad-Wende zu bewegen.

Andere Spieler wiederum fragten sich schlicht und einfach: Warum geht denn nicht beides? Stichwort: Optional. Dass »optional« bei einigen Branchen-Angehörigen nicht unbedingt zum Wortschatz gehört, dürfte bekannt sein. Doch zumindest Microsoft denkt nun darüber nach, einige der gestrichenen Möglichkeiten, genannt wurde etwa das Family Sharing, wieder zurückzubringen. Zumindest nach dem Launch der Xbox One.

Entfernt habe man diese Möglichkeiten eh nur, um Raum für andere Dinge zu schaffen, meint Xbox One Chief Product Officer Marc Whitten. Man habe diese Sachen nicht aus Trotz entfernt, sondern weil viele Spieler verdeutlicht hätten, dass ihnen andere Sachen wichtiger sind.

»Doch wenn es etwas ist, worauf das sich die Leute wirklich freuen und sie das wirklich wollen, werden wir auch sicherstellen, ihnen diese Dinge auf die richtige Weise auch zurückzubringen.«

Versprechen wollte Whitten allerdings erst einmal nichts, aber in seinem Gespräch mit IGN.com versuchte er deutlich zu machen, dass man so viele Spieler wie möglich mit der Xbox One zufrieden stellen möchte.

»Wenn ich mir einige Dinge durchlese, wie etwa diese Petition, haben wir aus meiner Perspektive viel von dem Feedback verinnerlicht und realisiert, dass die Leute die Wahl haben möchten.«

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Avatar baroboss
baroboss
#1 | 13. Jul 2013, 18:56
habe erst jetzt gecheckt warum microsoft nen onlinezwang haben will scheiß NSA
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Avatar Grove4L
Grove4L
#2 | 13. Jul 2013, 19:00
Und genau das ist der Grund warum ich erst recht keine Xbox One kaufe. MS kann jederzeit das ganze DRM-System, Onlinezwang etc. wieder in betrieb nehmen und man kann dann nix dagegen tun.
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Avatar KabelinternetFTW
KabelinternetFTW
#3 | 13. Jul 2013, 19:01
zur Abwechslung mal kein shitstorm Kommentar am Anfang.

Ich bin nicht für den DRM Quatsch, aber wenn sie es optional anbieten und bestimmte Leute das wollen, Ok.

Für mich kommt trotzdem nur die PS4 in Frage, das liegt aber daran, dass für mich Uncharted, Resistance, Little Big Planet etc. unverzichtbar sind.
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Avatar Slayer802
Slayer802
#4 | 13. Jul 2013, 19:02
microsoft verarscht die leute so dermaßen, das ist wirklich unglaublich. funktionen einbauen, shitstorm abwarten, funktionen entfernen, shitstorm abwarten, funktionen wieder einbauen.

ihr werdet noch sehn, ihr drm gerümpel wird mit sicherheit wieder kommen, wenn nur genug ihr konsole gekauft haben. zähneknirschend (wenn überhaupt) werden sich dann viele darauf einlassen.

ich würde grundsätzlich die finger von der one lassen. microsoft hat doch schon bewiesen, was sie alles damit vorhaben. ihr glaubt doch nicht, dass sies nicht weiterversuchen werden.

aber es werden genug die box kaufen, genauso wie es genug rtl-zuschauer gibt oder leute, die zu mc donalds gehn.
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Avatar rob81
rob81
#5 | 13. Jul 2013, 19:02
Zitat von baroboss:
habe erst jetzt gecheckt warum microsoft nen onlinezwang haben will scheiß NSA


warum sonst sollte man alle 24h online gehen müssen, nur um die konsole unlocked zu halten? das ist wie ein gps signal *biep ich bin hier*

Nebenbei wird dann auch noch die aktuellste Werbung gesaugt, die es ja schon bei der 360 gibt.
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Avatar Kehool
Kehool
#6 | 13. Jul 2013, 19:03
Zitat von :
Mit seiner 180 Grad-Wende für die Xbox One strich Microsoft auch einige Features aus der Liste, etwa das Family Sharing. Nun erklärte das Unternehmen, dass diese Möglichkeiten nicht komplett vom Tisch sind, sondern nach dem Konsolen-Launch nachträglich ihren Weg zurückfinden könnten. Vorausgesetzt, es besteht genug Interesse.


natürlich müssen diese features nicht vom tisch sein... microsoft hat einfach überreagiert.. man kann so etwas auch optional machen

wer auf den sharing quatsch nicht verzichten will könnte seine spiele dann an einen account binden und sich mit dem internet verbinden um spiele zu aktivieren

es gibt aber überhaupt keinen grund das allen aufzuzwingen

der "alle 24h online" kram ist sowieso völliger blödsinn und für diese features nicht nötig
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Jointer
#7 | 13. Jul 2013, 19:04
die xbox 1 hab ich schon seit 2002
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Avatar Bon A Parte
Bon A Parte
#8 | 13. Jul 2013, 19:09
Zitat von Slayer802:
microsoft verarscht die leute so dermaßen, das ist wirklich unglaublich. funktionen einbauen, shitstorm abwarten, funktionen entfernen, shitstorm abwarten, funktionen wieder einbauen.

ihr werdet noch sehn, ihr drm gerümpel wird mit sicherheit wieder kommen, wenn nur genug ihr konsole gekauft haben. zähneknirschend (wenn überhaupt) werden sich dann viele darauf einlassen.

ich würde grundsätzlich die finger von der one lassen. microsoft hat doch schon bewiesen, was sie alles damit vorhaben. ihr glaubt doch nicht, dass sies nicht weiterversuchen werden.

aber es werden genug die box kaufen, genauso wie es genug rtl-zuschauer gibt oder leute, die zu mc donalds gehn.


So ein Schwachsinn. Würde man hier sein Gehirn benutzen, dann würde man erkennen das ein Unternehmen nicht nach dem Launch Dienste streichen kann wie zB. den Gebrauchthandel, denn dann würde es keinen Shitstorm geben sondern eine Menge Klagen, von der Tatsache abgesehen das dass sowieso illegal ist.

Man kann hier erkennen das sie sich den Kunden anbiedern wollen. Mag sein das es aus den falschen Gründen ist aber mir als Konsument kommt es entgegen.
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Avatar Bon A Parte
Bon A Parte
#9 | 13. Jul 2013, 19:10
Zitat von baroboss:
habe erst jetzt gecheckt warum microsoft nen onlinezwang haben will scheiß NSA


Als ob Sony, seitdem sie Facebook implimentierung angekündigt haben, nicht auch im Telefonbuch der NSA stehen würde. Wir beigen uns heute unsere Moral mal wieder wie sie uns passt.
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Avatar ovid35
ovid35
#10 | 13. Jul 2013, 19:13
Microsoft baut einen Riesenhammer in Form einer grossen Serverfarm. Ein Hammer sucht immer einen Nagel und er muss sich von den laufenden Kosten für Microsoft bezahlt machen. Angeblich ist ein Teil davon die Cloudberechnungen.
Das ist aber nur ein Vorwand um always on zu rechtfertigen ähnlich wie bei SimCity.
Der eigentlich gesuchte Nagel sind die Userdaten da diese Geld wert sind und man kann zusätzlich Werbung schalten wenn man online ist.
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