Teufel Concept E 400

Lautsprecher   |   Datum: 26.09.2012
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Teufel Concept E 400 im Test

Gewichtiges 5.1-System

Satte 22,5 Kilogramm wiegt allein der Subwoofer des Teufel Concept E 400. Wir hören Probe und verraten im Test, ob das 5.1-System auch klanglich ein Schwergewicht ist.

Von Florian Klein |

Datum: 26.09.2012


Zum Thema » Teufel Motiv 5 im Test High-End-Klang für den PC » Teufel Concept E 300 im Test 5.1-Boxenset für PC-Spieler » Teufel Concept E 100 im Test Guter 5.1-Klang, wenig Ausstattung Aus dem Sortiment der Berliner Firma Teufel, die ihre PC- und Heimkinolautsprecher im Direktvertrieb anbietet, testen wir nun das Teufel Concept E 400 , das mit rund 350 Euro (plus mindestens 15 Euro Versand) zu Buche schlägt. Dafür erhalten Sie einen mächtigen 22,5-Kilo-Subwoofer, in dessen Inneren sich neben dem 300-mm-Tieftöner auch die sechs Endstufen (5 Satelliten, 1 Subwoofer) mit insgesamt 500 Watt Maximalleistung (225 Watt maximal nur für den Subwoofer) befinden.

Die fünf identischen Satelliten in Zwei-Wege-Bauweise bringen kleine Tischstandfüße mit, der als Center-Lautsprecher dienende Satellit lässt sich optional auch horizontal montieren, um besser vor den Monitor zu passen – eine separate Frontblende für mit gedrehtem Teufel-Schriftzug liegt bei. Ob das Concept E 400 das rund zehn Jahre alte Concept E Magnum, dessen hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis Teufel unter PC-Spielern einen besonderen Ruf bescherte, mithalten kann und wie das E 400 sich von dem 50 Euro günstigeren Concept E 300 unterscheidet, testen wir auf den folgenden Seiten.

Teufel Concept E 400 : Das 350 Euro teure Concept E 400 stellt das Topmodell von Teufels für den PC gedachten E-Serie dar – alleine der Subwoofer wiegt 22,5 Kilo. Das 350 Euro teure Concept E 400 stellt das Topmodell von Teufels für den PC gedachten E-Serie dar – alleine der Subwoofer wiegt 22,5 Kilo.

Concept E 400 im Detail

Die auffälligste Komponente des Teufel Concept E 400 ist der riesige 22,5-Kilo-Subwoofer, der allerdings nicht die gängige Quaderform aufweist, sondern dessen Ausmaße in etwa einem PC-Gehäuse im Big-Tower-Format entsprechen und der satte 63 Liter Volumen bietet. Mit einer Höhe von 60 Zentimetern passt der Subwoofer noch relativ bequem unter die meisten Schreibtische, viel Luft nach oben bleibt allerdings nicht. Die mit einem Gitter geschützte Schallöffnung des 30-Zentimeter-Tieftöners liegt relativ zentral auf der rechten Gehäuseseite, weshalb Sie diese nicht verdecken, sondern etwas Abstand zu Schreibtischseite oder Wand lassen sollten.

Der Subwoofer ist auch das Element, welches das Concept E 400 vom 50 Euro günstigeren Concept E 300 unterscheidet: Beim E 300 hat der Tieftöner nur 25 statt 30 cm Durchmesser und bekommt maximal 150 statt 225 Watt, außerdem ist dessen Gehäuse etwa zehn Zentimeter niedriger und weniger tief. Mit dem Concept E 100 bietet Teufel zudem das Einstiegsmodell der Serie für 200 Euro an, das außer der Optik aber wenig mit dem Concept E 400 gemein hat.

Die Satelliten sind dagegen bei beiden Systemen identisch und wirken mit ihren 12,5 mal 9,0 mal 9,8 Zentimetern (HxBxT) und etwas über 500 Gramm Gewicht vor allem gegenüber dem Subwoofer des E 400 winzig, die Verarbeitung ist aber gut und solide. An den mitgelieferten Standfüßen lassen sich die Satelliten sowohl senkrecht als auch horizontal montieren, es liegt allerdings nur eine separate Frontblende mit entsprechend gedrehtem Teufel-Logo für den Center-Speaker bei. Zudem besitzen die Satelliten an der Rückseite eine Öffnung, sodass sie sich an einer etwas herausstehenden Schraube an der Wand befestigen lassen. Für passende, höhenverstellbare Standfüße (etwa für die rückwärtigen Lautsprecher) verlangt Teufel 60 Euro pro Paar.

Teufel Concept E 400 : Die kleinen Satelliten sind solide und gut verarbeitet. Die Frontblende lässt sich leicht abnehmen.

Satellit Vorderseite
Die kleinen Satelliten sind solide und gut verarbeitet. Die Frontblende lässt sich leicht abnehmen.

Ausstattung

Hinsichtlich Anschlüssen und Bedienelementen stattet Teufel das Concept E 400 nur mit dem absolut Nötigsten aus: An der Rückseite liegen sechs Chinch-Buchsen für die sechs analogen Raumklangsignale, die Klemmen für die Lautsprecherkabel sowie ein Netzschalter. Wollen Sie das Concept E 400 sofort in Betrieb nehmen, fehlen aber sowohl Strippen zum Anschluss des Systems an die Soundkarte des PCs als auch passende Lautsprecherkabel.

Teufel Concept E 400 : Nur das Nötigste: Sechs analoge Cinch-Eingänge, Klemmverbinder für die Lautsprecherkabel und der Stromanschluss samt Netzschalter – nur ein Stromkabel liegt bei. Nur das Nötigste: Sechs analoge Cinch-Eingänge, Klemmverbinder für die Lautsprecherkabel und der Stromanschluss samt Netzschalter – nur ein Stromkabel liegt bei. Teufel begründet das damit, dass jeder Käufer andere Anforderungen habe und daher besser das jeweils für ihn passende Zubehör separat kaufen sollte. Etwas fadenscheinig, denn wer das Concept E 400 an seinen PC anschliessen möchte, benötigt stets die gleichen Kabel – für ein Set aus 30 Meter Lautsprecherkabel sowie drei 1,0 Meter langen Strippen zum Anschluss des Concept E 400 an die Soundkarte (3,5-mm-Klinke auf Chinch) verlangt Teufel 35 Euro zusätzlich.

Die Drehregler an der Front dienen zum Justieren der Lautstärke und des Basspegels. Der mittige Regler schaltet das System per Druck in den Stand-By, drehen lässt er sich nicht. Im Vergleich zum Concept E Magnum fehlt zudem die Infrarot-Fernbedienung, die laut Teufel angeblich von fast keinem Käufer genutzt wurde, was unserer persönlichen Erfahrung nach durchaus stimmt. Ebenso wenig besitzt das Concept E 400 eine Stand-By-Automatik, die das System beim Anliegen eines Signals selbstständig einschaltet – ein Problem, wenn Sie den Subwoofer nicht in Griffreichweite stehen haben, vor allem, da es nun keine Fernbedienung mehr gibt. In Sachen Ausstattung bewegt sich das Concept E 400 also weit unter der Konkurrenz, die in der Regel wenigstens einen zusätzlichen Eingang für MP3-Player oder ähnliches sowie eine Tischfernbedienung und alle nötigen Kabel mitbringt. Zumindest bietet das Concept E 400 eine Upmix-Funktion, die den Klang beim Anliegen eines Stereo-Signals auf alle Lautsprecher veteilt, regeln können Sie diese jedoch nicht.

Um diese Mängel auszugleichen, bietet Teufel das Concept E 400 auch als »Control«-Bundle an. Für 50 Euro Aufpreis erhalten Sie eine separate Anschlussbox inklusive IR-Fernbedienung, an die Sie zwei zusätzliche Stereo-Geräte wie MP3-Player sowie einen Kopfhörer und ein Mikro anschließen können. Zudem liegen auch 20 Meter Lautsprecherkabel sowie alle nötigen Strippen zum Anschluss an den PC bei.

Teufel Concept E 400 : Wer einen zusätzlichen Stereo- und Mikrofoneingang sowie einen Kopfhörerausgang und eine kleine IR-Fernbedienung will, sollte zum »Control«-Bundle des Concept E400 für 50 Euro Aufpreis greifen. Auch 20 Meter Lautsprecher- sowie die nötigen Anschlusskabel sind dann im Preis inbegriffen. Wer einen zusätzlichen Stereo- und Mikrofoneingang sowie einen Kopfhörerausgang und eine kleine IR-Fernbedienung will, sollte zum »Control«-Bundle des Concept E400 für 50 Euro Aufpreis greifen. Auch 20 Meter Lautsprecher- sowie die nötigen Anschlusskabel sind dann im Preis inbegriffen.

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Avatar Jesus86
Jesus86
#1 | 26. Sep 2012, 13:05
Ich muss leider sagen, dass ich mit meinem Concept E 400, welches ich mir 2009 gekauft habe, nur eingeschränkt zufrieden bin.

Der Bass ist ohne Frage toll, der Klang für ein PC-System zufriedenstellend. Allerdings stört ein jederzeit, und auch noch aus einigen Metern Entfernung wahrnehmbares Rauschen die Freude doch stark. Die Lösung damals hieß, sich eine Decoderstation dazu zu kaufen - dafür zu teuer.
So etwas sollte einfach nicht vorkommen. Ist bei den neueren Versionen auch anscheinend behoben worden, was mir allerdings recht wenig hilft.
Zudem wurde das Ausgangssignal für den rechten Frontlautsprecher nach ca. 2 1/2 Jahren leiser, was mich auch nicht gerade begeistert. Die Anlage staubt jetzt in meinem Keller ein. War mein zweites Teufel-System, wohl möglich mein letztes. Schade eigentlich, denn ich habe immer viel auf Teufel gehalten.

Edit: Ich vergaß, die Abschaltautomatik wird gelegentlich aktiv, obwohl das Eingangssignal auf Anschlag gedreht ist.

Zitat von =TGR= Deville:
Die Boxen können selbstverständlich manuell und einzeln über den Treiber der Soundkarte eingestellt werden.


Natürlich habe ich dieses Problem so umgangen, ändert aber nichts am Mangel.
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Avatar -Razor
-Razor
#2 | 26. Sep 2012, 13:09
Happiger Preis, mein Sennheiser PC 360 hat zwar auch ~100€ gekostet, reicht mir aber völlig.
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Avatar GEMS1
GEMS1
#3 | 26. Sep 2012, 13:27
Leider nur was für wenig anspruchsvolle Nutzer...

- starkes Rauschen
- der Sub ist viel zu groß. es gibt kleinere mit der gleichen Leistung und Qualität
- das Control-Bundle muss zusätzlich gekauft werden. Das "Ding" hat jedoch weniger Funktionen (zB Anschlussmöglichkeiten, Einstellungsmöglichkeiten,...) als ein günstiger Receiver
- nicht individuell einstellbare Boxen

die Liste kann um einiges fortgesetzt werden.
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Avatar Kronpr1nz
Kronpr1nz
#4 | 26. Sep 2012, 13:30
Habe den Vorgänger und kann nur sagen dass das Ding wirklich ne wucht ist.

Klasse Preisleistungsverhältniss.
Benutze allerdings noch eine Soundkarte dazu und konnte bei der Kombination bis jetzt keine großen klanglichen Unterschiede zu einer Naim Nait 5i mit Elac Boxen Feststellen.

Da der Unterschied erst bei den wirklich feinen Nuancen bei Klassik oder Jazz wirklich zu hören sind halte ich Teufel Anlagen für äußerst ordentlich.

Für das Geld (Surroundsystem + Soundkarte) bekommt man viel Geboten.
Zumal so eine Anlage auch über Jahre hält.

Sound ist meiner Meinung nach eine der Komponenten wo man nur einmal ordentlich kaufen muss und dann Jahrelang dran Spaß hat.

Ob nun Teufel oder eine andere Marke sei nun dahin gestellt.

PS: Bei meiner Magnum rauscht nix.
Scheine Glück zu haben ^^
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Avatar sahvg
sahvg
#5 | 26. Sep 2012, 13:35
mein e400 war zweimal defekt... elite der pc-lautsprecher lol
mit dem alten concept e magnum hatte ich nie probleme und das hat nur die hälfte gekostet!
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Avatar Deville.
Deville.
#6 | 26. Sep 2012, 13:46
Die Boxen können selbstverständlich manuell und einzeln über den Treiber der Soundkarte eingestellt werden. Bei meinem E 300 habe ich auch ein Rauschen, dieses ist aber nicht sonderlich laut.

Für den Preis und die Grösse der Satelliten geht die Qualität imo absolut in Ordnung. Subwoofer ist sowieso mächtig und macht Spass, lässt sich aber wirklich nur ein einem Einfamilienhaus betreiben.
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Avatar schizzl
schizzl
#7 | 26. Sep 2012, 14:28
Zitat von Jesus86:
Ich muss leider sagen, dass ich mit meinem Concept E 400, welches ich mir 2009 gekauft habe, nur eingeschränkt zufrieden bin.

Der Bass ist ohne Frage toll, der Klang für ein PC-System zufriedenstellend. Allerdings stört ein jederzeit, und auch noch aus einigen Metern Entfernung wahrnehmbares Rauschen die Freude doch stark. Die Lösung damals hieß, sich eine Decoderstation dazu zu kaufen - dafür zu teuer.
So etwas sollte einfach nicht vorkommen. Ist bei den neueren Versionen auch anscheinend behoben worden, was mir allerdings recht wenig hilft.
Zudem wurde das Ausgangssignal für den rechten Frontlautsprecher nach ca. 2 1/2 Jahren leiser, was mich auch nicht gerade begeistert. Die Anlage staubt jetzt in meinem Keller ein. War mein zweites Teufel-System, wohl möglich mein letztes. Schade eigentlich, denn ich habe immer viel auf Teufel gehalten.

Edit: Ich vergaß, die Abschaltautomatik wird gelegentlich aktiv, obwohl das Eingangssignal auf Anschlag gedreht ist.



Natürlich habe ich dieses Problem so umgangen, ändert aber nichts am Mangel.
Wenn das Rauschen stört einfach ein bisschen Mukke durchjagen oder zocken! Man holt sich doch kein System, um es aus zu haben und sich dann über das Rauschen zu beschweren...
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Avatar Mqlte
Mqlte
#8 | 26. Sep 2012, 14:46
Die neuen "Teufel" gefallen mir optisch gar nicht, Lautsprecher und das ganze matte Plastik sehen einfach billig verarbeitet aus. Die Anlagen werden zwar mit 12 Jahren Garantie umworben, aber es gibt nur 2 Jahre (!) Garantie auf den aktiven Subwoofer mit Elektronik. Scheinbar auch nicht umsonst, denn die aktiven Subs meiner Concept E Magnum und Concept F funktionieren beide nicht mehr richtig, seit Jahren.

Für mich vorläufig kein Teufel mehr, vllt. wieder in der nächsten Serie.
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Avatar areaS-4
areaS-4
#9 | 26. Sep 2012, 14:46
Wie erwartet Bestwertung für den Geschäftspartner Teufel.
Auch wären ein paar mehr Daten schön gewesen. Ausmaße, Gewicht und Wattzahl interessiert doch keinen.

Wer auf wirklich guten Klang steht, sollte allerdings zu was anderem greifen. Nein, ich meine keine sündhaft teuren HiFi Anlagen. Für 350 € gibt es schon anständige Aktive, wer noch einen Verstärker rumstehen hat, hat noch mehr Auswahl.

Zudem geht bei Teufel auch gerne mal die Elektronik kaputt. So von jetzt auf gleich ist mir das bei meinem alten Concept C USB passiert.
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Avatar Jesus86
Jesus86
#10 | 26. Sep 2012, 14:53
Zitat von schizzl:
Wenn das Rauschen stört einfach ein bisschen Mukke durchjagen oder zocken! Man holt sich doch kein System, um es aus zu haben und sich dann über das Rauschen zu beschweren...


Schön, dass du deinen PC nicht anderweitig nutzt. Das kommt vlt. noch mit dem Alter.

Ich arbeite auch daran, wobei ich Musik gerne leise hören würde. Das geht auf Grund des starken Rauschen nicht mit dem E 400.

Auch wenn ich aus einem Spiel auf den Desktop wechsele, sowie zwischen zwei Tracks, ist das Rauschen sofort präsent. Das stört einfach nur und ist bei anderen Herstellern in der Preisklasse auch nicht vorhanden.

Hört doch auf einen offensichtlichen, von Teufel selbst eingeräumten, Mangel schönreden zu wollen.
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