Logitech G400s : Die Logitech G400s hat im Vergleich zur G400 neue Gehäuseoberflächen und 4.000 statt 3.600 dpi. Die Logitech G400s hat im Vergleich zur G400 neue Gehäuseoberflächen und 4.000 statt 3.600 dpi.

Logitech hat seine beliebte G-Serie neu aufgelegt und stellt nun ein »s« an die Enden der Produktnamen - mittlerweile sind die alten Modelle kaum noch erhältlich. Nach der Laser-Maus Logitech G500s testen wir nun den Nachfolger der 35 Euro teuren Logitech G400 mit optischem Sensor, die 60 Euro teure Logitech G400s . Schon die G400 war ein Verwandter der MX518, die unter den Fans optischer Mäuse praktisch Legendenstatus besitzt.

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Präzision

Schon die Logitech G400 war im Endeffekt eine auf den damals aktuellen Stand gebrachte Logitech MX518 und das trifft heute im Prinzip auch auf die G400s zu. Statt einen neuen Sensor einzubauen, optimiert der Hersteller den bisher eingesetzten Delta-Zero-Sensor, sodass diese nun mit bis zu 4.000 statt 3.600 dpi arbeitet. Dass sonst nichts verändert wurde, hat durchaus seine Vorteile, denn wie die nahezu perfekten Vorgängermäuse arbeitet auch die G400s mit ihrem optischen Sensor in allen getesteten Spielen exakt und präzise. Außerdem funktioniert die Maus im Gegensatz zu mancher Laser-Maus unabhängig von der Unterlage zuverlässig - egal ob Holz, Glas, Metall oder Kunststoff. Zusätzlich können wir, wie heutzutage üblich, im Treiber die USB-Frequenz auf bis zu 1.000 Hz festlegen, um ruhigere und geschmeidigere Zeigerbewegungen zu erhalten.

Logitech G400s : Bei der Präzision lässt Logitech auch bei der G400s nichts anbrennen. Bei der Präzision lässt Logitech auch bei der G400s nichts anbrennen.

Außerdem können wir mit den beiden dpi-Tasten vor und hinter dem Mausrad zwischen fünf über den Treiber frei konfigurierbaren Stufen wechseln. Anders als die teurere Logitech G500s (zum Testzeitpunkt ab 70 Euro) besitzt die G400s keine Möglichkeit, zwischen gerastertem und rasterlosem Mausrad umzuschalten - was wir im Test aber als angenehmer empfinden, da die Rasterung so deutlich härter und damit präziser wirkt. Das bei vielen Spielern unbeliebte 4-Wege-Mausrad entfällt ebenfalls, wodurch wir mit der G400s deutlich gezielter spielen können und nicht durch ungewollte seitliche Bewegungen des Rades gestört werden. Vor allem beim schnellen Waffenwechsel in hektischen Situationen macht sich das bemerkbar.

Technik

Logitech hat die Abtastrate des Infrarotsensors der G400s im Vergleich zum Vorläufer auf 4.000 dpi hochgeschraubt. Im Treiber können wir die Abtastrate in bis zu fünf (vorher vier) Stufen frei einstellen und mit den beiden Tasten vor und hinter dem Mausrad zwischen diesen wechseln. Da die G400s einen optischen Sensor verwendet, ist sie im Test Laser-Sensor-Mäusen wie der Roccat Kone XTD oder Logitech G500s gefühlt leicht überlegen, weil sich die Mausbewegung etwas weicher anfühlen.

Auch viele professionelle Spieler bevorzugen daher optische Mäuse. Großer Nachteil dieser Sensor-Technik ist die eigentlich hohe Lift-Off-Distanz, also die Höhe, ab der keine Bewegung mehr vom Sensor registriert wird. Wer die Maus wegen einer niedrigeren Mausgeschwindigkeit häufiger umsetzt, muss so bei optischen Sensoren für gewöhnlichen mit ungewollten Zeigersprüngen rechnen, während Laser-Sensoren eine Konfiguration über den Treiber zulassen. Die G400 besaß allerdings schon einen relativ niedrige Lift-Off-Distanz von ungefähr 3 Millimetern, bei der s-Variante sind es sogar nur noch 2,5 Millimeter - derselbe Wert wie bei der G500s, die übrigens trotz Laser-Sensor keine Anpassung über den Treiber erlaubt. Die erste im Alltag wirklich spürbare Verbesserung der G400s im Vergleich zum zwei Jahre alten Vorgängermodell.

Logitech G400s : Die Roccat Savu hat ebenfalls einen optischen Sensor und kann der Logitech G400s das Wasser reichen, ist mit einem Preis von 45 Euro aber günstiger. Die Roccat Savu hat ebenfalls einen optischen Sensor und kann der Logitech G400s das Wasser reichen, ist mit einem Preis von 45 Euro aber günstiger.