Logitech G400s

Mäuse   |   Datum: 23.08.2013
Seite 1 2 3   Wertung

Logitech G400s im Test

Neue Referenz bei den optischen Mäusen?

Auch die optische Maus G400 erhält von Logitech mit der G400s eine Neuauflage. Mehr dpi, niedrigere Lift-Off-Distanz und griffigere Oberflächen sind im Test aber auch die einzigen Neuerungen des Gaming-Nagers.

Von Mark Geiger |

Datum: 23.08.2013


Logitech G400s : Die Logitech G400s hat im Vergleich zur G400 neue Gehäuseoberflächen und 4.000 statt 3.600 dpi. Die Logitech G400s hat im Vergleich zur G400 neue Gehäuseoberflächen und 4.000 statt 3.600 dpi.

Logitech hat seine beliebte G-Serie neu aufgelegt und stellt nun ein »s« an die Enden der Produktnamen - mittlerweile sind die alten Modelle kaum noch erhältlich. Nach der Laser-Maus Logitech G500s testen wir nun den Nachfolger der 35 Euro teuren Logitech G400 mit optischem Sensor, die 60 Euro teure Logitech G400s . Schon die G400 war ein Verwandter der MX518, die unter den Fans optischer Mäuse praktisch Legendenstatus besitzt.

Zum Thema » Logitech G500s im Test Neues Logo, alte Qualität » Roccat Savu im Test Ergonomisch geformt und hoch präzise » Steelseries Sensei im Test Meisterhafte Mogel-Maus Ob die neue G400s dem gerecht wird, untersuchen wir im Test. Auffälligste Neuerung: das optische Design. Auf dem Rücken der Maus prangt nun ein großes »G« statt dem Logitech-Logo - das von Logitech neu eingeführte Markenzeichen seiner Gaming-Produkte, dazu gibt es eine neue, bläuliche Farbgebung und eine neue Oberflächenbeschichtung. Außerdem arbeitet der optische Sensor nun mit bis zu 4.000 dpi statt wie bisher mit maximal 3.600 dpi und verfügt über eine reduzierte Lift-Off-Distanz, die das Umsetzen der Maus bei niedriger Mausgeschwindigkeit besser gestalten soll. Bei der Anordnung der Tasten, der Form und dem Mausrad bleibt alles beim Alten.

Präzision

Schon die Logitech G400 war im Endeffekt eine auf den damals aktuellen Stand gebrachte Logitech MX518 und das trifft heute im Prinzip auch auf die G400s zu. Statt einen neuen Sensor einzubauen, optimiert der Hersteller den bisher eingesetzten Delta-Zero-Sensor, sodass diese nun mit bis zu 4.000 statt 3.600 dpi arbeitet. Dass sonst nichts verändert wurde, hat durchaus seine Vorteile, denn wie die nahezu perfekten Vorgängermäuse arbeitet auch die G400s mit ihrem optischen Sensor in allen getesteten Spielen exakt und präzise. Außerdem funktioniert die Maus im Gegensatz zu mancher Laser-Maus unabhängig von der Unterlage zuverlässig - egal ob Holz, Glas, Metall oder Kunststoff. Zusätzlich können wir, wie heutzutage üblich, im Treiber die USB-Frequenz auf bis zu 1.000 Hz festlegen, um ruhigere und geschmeidigere Zeigerbewegungen zu erhalten.

Logitech G400s : Bei der Präzision lässt Logitech auch bei der G400s nichts anbrennen. Bei der Präzision lässt Logitech auch bei der G400s nichts anbrennen.

Außerdem können wir mit den beiden dpi-Tasten vor und hinter dem Mausrad zwischen fünf über den Treiber frei konfigurierbaren Stufen wechseln. Anders als die teurere Logitech G500s (zum Testzeitpunkt ab 70 Euro) besitzt die G400s keine Möglichkeit, zwischen gerastertem und rasterlosem Mausrad umzuschalten - was wir im Test aber als angenehmer empfinden, da die Rasterung so deutlich härter und damit präziser wirkt. Das bei vielen Spielern unbeliebte 4-Wege-Mausrad entfällt ebenfalls, wodurch wir mit der G400s deutlich gezielter spielen können und nicht durch ungewollte seitliche Bewegungen des Rades gestört werden. Vor allem beim schnellen Waffenwechsel in hektischen Situationen macht sich das bemerkbar.

Technik

Logitech hat die Abtastrate des Infrarotsensors der G400s im Vergleich zum Vorläufer auf 4.000 dpi hochgeschraubt. Im Treiber können wir die Abtastrate in bis zu fünf (vorher vier) Stufen frei einstellen und mit den beiden Tasten vor und hinter dem Mausrad zwischen diesen wechseln. Da die G400s einen optischen Sensor verwendet, ist sie im Test Laser-Sensor-Mäusen wie der Roccat Kone XTD oder Logitech G500s gefühlt leicht überlegen, weil sich die Mausbewegung etwas weicher anfühlen.

Auch viele professionelle Spieler bevorzugen daher optische Mäuse. Großer Nachteil dieser Sensor-Technik ist die eigentlich hohe Lift-Off-Distanz, also die Höhe, ab der keine Bewegung mehr vom Sensor registriert wird. Wer die Maus wegen einer niedrigeren Mausgeschwindigkeit häufiger umsetzt, muss so bei optischen Sensoren für gewöhnlichen mit ungewollten Zeigersprüngen rechnen, während Laser-Sensoren eine Konfiguration über den Treiber zulassen. Die G400 besaß allerdings schon einen relativ niedrige Lift-Off-Distanz von ungefähr 3 Millimetern, bei der s-Variante sind es sogar nur noch 2,5 Millimeter - derselbe Wert wie bei der G500s, die übrigens trotz Laser-Sensor keine Anpassung über den Treiber erlaubt. Die erste im Alltag wirklich spürbare Verbesserung der G400s im Vergleich zum zwei Jahre alten Vorgängermodell.

Logitech G400s : Die Roccat Savu hat ebenfalls einen optischen Sensor und kann der Logitech G400s das Wasser reichen, ist mit einem Preis von 45 Euro aber günstiger. Die Roccat Savu hat ebenfalls einen optischen Sensor und kann der Logitech G400s das Wasser reichen, ist mit einem Preis von 45 Euro aber günstiger.

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Longinos
#1 | 23. Aug 2013, 10:15
Microsoft Ready Mouse für 12Euro tuts auch wenn man nicht gerade zusätzliche sondertasten will!
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Avatar dachrisse
dachrisse
#2 | 23. Aug 2013, 20:53
Zitat von Longinos:
Microsoft Ready Mouse für 12Euro tuts auch wenn man nicht gerade zusätzliche sondertasten will!


Für Point & Click Adventures und Sims, ja.

Ansonsten sind aber Mäuse ala G400 für ~30€ weitaus angebrachter.
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Avatar badtaste21
badtaste21
#3 | 23. Aug 2013, 21:48
Zitat von Longinos:
Microsoft Ready Mouse für 12Euro tuts auch wenn man nicht gerade zusätzliche sondertasten will!


Wenn man so anspruchslos ist sind selbst 12 € zu viel...

Ich möchte die ergonomische "rechte Hand"-Form meiner G400 mit den Teflonfüßen und den Zusatztasten jedenfalls nicht mehr missen. Joa, was sollen sie daran auch groß ändern ? Bewährt ist bewährt.

---


Auf ebay bekommt man die G400 meist noch - auch neu, wie auch die 400s, die ich da schon ab 45 € inkl. Versand gesehen habe. Also so teuer sind die alle nicht.

Und manchmal kann man auch quasi kaum gebrauchte Mäuse in OVP mit Restgarantie für kleines Geld kaufen.
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Avatar 3xhumed
3xhumed
#4 | 24. Aug 2013, 14:19
So lange meine alte Logitech MX-510 von 2004 auch noch weiterhin funktioniert, werde ich auf keine der neueren Versionen umsteigen. :)
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Avatar Blendfrei
Blendfrei
#5 | 24. Aug 2013, 14:46
Zitat von Longinos:
Microsoft Ready Mouse für 12Euro tuts auch wenn man nicht gerade zusätzliche sondertasten will!
Naja um den PC zu bedienen reichts, aber zum Zocken lohnt sich eine Gamermaus schon. Ausserdem halten die Dinger auch lange, also ist der Preis von 30-50€ nicht übermäßig viel. Ich benutze meine 5 Jahre alte Razer Diamondback immernoch und sie funktioniert wie am ersten Tag. Sogar das Licht leuchtet weiter munter vor sich hin :).
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Avatar ethnix
ethnix
#6 | 24. Aug 2013, 15:12
Zitat von 3xhumed:
So lange meine alte Logitech MX-510 von 2004 auch noch weiterhin funktioniert, werde ich auf keine der neueren Versionen umsteigen. :)


Die ist einfach ein Klassiker. Genauso wie die MX518.
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Avatar Andid
Andid
#7 | 24. Aug 2013, 15:17
Zitat von Longinos:
Microsoft Ready Mouse für 12Euro tuts auch wenn man nicht gerade zusätzliche sondertasten will!


Ja und dann wenn man 1x online mit ner guten Gamermouse Starcraft oder Counterstrike gespielt hat, dann merkt man erst, dass es die 12€ Microsoft maus doch nicht "tut"

Bei CS:Go z.b triffst du mit so ner Maus niemals zuverlässig
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Avatar Zouk
Zouk
#8 | 24. Aug 2013, 15:38
Zitat von 3xhumed:
So lange meine alte Logitech MX-510 von 2004 auch noch weiterhin funktioniert, werde ich auf keine der neueren Versionen umsteigen. :)


Hey die benutze ich auch noch! Musste vor einem Jahr mal das Innenleben reinigen, weil das Mausrad nicht mehr wollte, aber sonst einwandfrei. Naja gut, die unteren Gummis sind weggespielt.
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Avatar Kaimanic
Kaimanic
#9 | 24. Aug 2013, 15:42
Zitat von Longinos:
Microsoft Ready Mouse für 12Euro tuts auch wenn man nicht gerade zusätzliche sondertasten will!

Für Sparfüchse empfehle ich dann doch eher die Sharkoon Fireglider für knapp 20€.
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Avatar Alex.94
Alex.94
#10 | 24. Aug 2013, 16:25
Habe immer noch meine MX518. Erst wenn die den Geist aufgiebt kommt eine neue.
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