SteelSeries Sensei

Mäuse   |   Datum: 17.12.2011
Seite 1 2 3   Wertung

SteelSeries Sensei im Test

Meisterhafte Mogel-Maus

Die Steelseries Sensei verfügt über ein breites Spektrum an halblegalen Präzisionswerkzeugen. Im Test prüfen wir, ob die Sensei den Wettbewerb im Mehrspielertiteln verzerren kann.

Von Daniel Visarius |

Datum: 17.12.2011


Mit einem Preis von mindestens 65 Euro gehört die Steelseries Sensei (japanisch für »Meister«) zu den teuersten Mäusen überhaupt. Kernstück der Sensei ist ihr 5.700 dpi genauer Laser-Sensor, der wie bei keiner anderen Maus auf die eigenen Vorlieben ausgerichtet werden kann. Beispielsweise kann der Sensor auf 11.400 dpi interpoliert werden oder wackelige Handbewegungen automatisch ausgleichen. Das funktioniert entweder per Treiber oder über ein kleines Display an der Unterseite der Maus unabhängig vom Betriebssystem.

Im Test vergleichen wir die Steelseries Sensei mit anderen High-End-Mäusen und mit der technisch wie optisch eng verwandten Steelseries Xai. Statt einer schwarzen Oberfläche hat die Sensei eine metallisch wirkende Handauflage, zusätzlich sind Mausrad und Steelseries-Logo optional mit einer von 16 Millionen möglichen Farben beleuchtet. Durch das symmetrische Gehäuse passt die Steelseries Sensei gleichermaßen in rechte wie linke Hände.

SteelSeries Sensei : Mit einem verbesserten Mausrad, etwas höherer Präzision, einem schickeren Gehäuse sowie einer frei konfigurierbaren Beleuchtung kostet die Steelseries Sensei rund 10 Euro mehr als die Xai-Maus des gleichen Herstellers. Mit einem verbesserten Mausrad, etwas höherer Präzision, einem schickeren Gehäuse sowie einer frei konfigurierbaren Beleuchtung kostet die Steelseries Sensei rund 10 Euro mehr als die Xai-Maus des gleichen Herstellers.

Präzision

Im Test kommen wir mit der Maus unabhängig vom Genre hervorragend zurecht. Durch den 5.700-dpi-Laser ist die Steelseries Sensei sowohl bei pixelgenauen Korrekturen als auch bei schnellen Bewegungen um die eigene Achse äußerst präzise. Der Untergrund ist der Sensei dabei egal – selbst bei unrealistisch hektischen Bewegungen bleibt die Genauigkeit erhalten. Direkt spürbare Vorteile gegenüber einem 3.600-dpi-Sensor können aber bestenfalls Profispieler ausmachen. Subjektiv profitiert die Sensei zum Beispiel im Vergleich zur Logitech G500 eher von ihren großen, außerordentlich gut gelungenen Gleitfüßchen als von der nominell höheren Abtastrate. Die lässt sich über die Taste hinter dem Mausrad in zwei Stufen einstellen, wobei sie diese aufs dpi genau selbst festlegen dürfen – von einem bis hin zu 11.400 dpi. Um dieses Niveau zu erreichen, verdoppelt ein ARM-Prozessor mit der Leistung eines 1994er-Pentiums die Abtastrate von 5.700 dpi per Interpolation.

SteelSeries Sensei : Im unscheinbarem, aber edlen Gehäuse steckt raffinierte Technik. Im unscheinbarem, aber edlen Gehäuse steckt raffinierte Technik. Das brauchen wir im Alltag nicht, eignet sich aber dazu, um zwei extrem weit auseinanderliegende dpi-Stufen zu konfigurieren, etwa zum normalen Agieren und zum Snipern. Wie bei vielen modernen Mäusen können wir auch bei der Steelseries Sensei die USB-Frequenz auf bis 1.000 Hertz hochschrauben. Gegenüber der Standardeinstellung von 125 Hertz führt das im Test zu deutlich geschmeidigeren Zeigerbewegungen, sodass wir die 1.000 Hertz durchgehend aktiviert haben.

Technik

Fast alle Einstellungen lassen sich direkt an der Maus vornehmen und in bis zu fünf Profilen direkt im Speicher der Steelseries Sensei ablegen. Dazu drücken wir die Taste hinter dem Mausrad rund drei Sekunden und drehen die Maus um, wo das der Hersteller ein eineinhalb Zeilen kleines Display untergebracht hat. Fast jede Eigenschaft des Lasers dürfen wir anpassen, darunter die Abhebedistanz, ab der der Sensor beim Umsetzen der Maus nicht mehr reagiert.

Drei weitere, jeweils in zehn Stufen einstellbare Optionen gehen aber gefährlich in Richtung Cheat: Freemove beispielsweise gleicht Abweichungen aus, wenn wir lange Distanzen in eine Richtung zurücklegen, etwa beim 180-Grad-Schwenk. Der Sensor erkennt die gewollte Bewegung und hält die Richtung auf den Pixel genau. Das funktioniert im Test so gut, dass das System keine plötzlichen Änderungen am ursprünglich eingeschlagenen Weg verschluckt. In Spielen kommt das mitunter einem Cheat gleich, auf dem Desktop oder speziell bei der Bildbearbeitung hilft das aber auch. ExactAim erkennt feine Korrekturen automatisch, etwa wenn wir dem Feind nachstellen, und reduziert die Mausgeschwindigkeit, um besser zielen zu können. ExactAccel erhöht die Geschwindigkeit ab einer bestimmten, zurückgelegten Distanz und entspricht damit weitgehend der klassischen Mausbeschleunigung.

SteelSeries Sensei : Über das Display an der Unterseite stellen wir die meisten Optionen der Sensei ein.

Display
Über das Display an der Unterseite stellen wir die meisten Optionen der Sensei ein.

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Avatar Deadmauz
Deadmauz
#1 | 17. Dez 2011, 11:33
Die Maus machts
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Avatar Gareth
Gareth
#2 | 17. Dez 2011, 11:41
Ein Bildschirm an der Unterseite? Was zum...^^
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Avatar Carter15
Carter15
#3 | 17. Dez 2011, 11:44
Testet ihr in nächster Zeit auch die Zowie AM?
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Avatar Puffer
Puffer
#4 | 17. Dez 2011, 11:44
Ich hab die Xai. Was soll denn bitte am Mausrad nicht so gut sein?

Zitat von Gareth:
Ein Bildschirm an der Unterseite? Was zum...^^

Das ist sehr praktisch. Da kannste die Profile ohne Software durchschalten und anpassen!
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Avatar Vangart
Vangart
#5 | 17. Dez 2011, 12:05
Genau, am besten 100.000 dpi.. Wofür soll das gut sein? Reine Marketing-Strategie, nach dem Motto, höhere Zahl = besseres Gerät. Meine Deathadder arbeitet mit 900 dpi und ich ziele damit Pixel genau.
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Avatar Shuriken
Shuriken
#6 | 17. Dez 2011, 12:21
Zitat von Gareth:
Ein Bildschirm an der Unterseite? Was zum...^^


Erinnert mich an eine Folge von Pimp my Ride wo sie für einen Automechaniker einen Monitor unterm Auto angebracht haben xD
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Avatar lecki
lecki
#7 | 17. Dez 2011, 12:22
schade nur, dass die heutigen games alle mit schwammiger maussteuerung daherkommen und allesamt konsolenports sind, wo nur noch selten esportstauglichkeit draufsteht.
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Avatar savon
savon
#8 | 17. Dez 2011, 12:42
Zitat von lecki:
schade nur, dass die heutigen games alle mit schwammiger maussteuerung daherkommen und allesamt konsolenports sind, wo nur noch selten esportstauglichkeit draufsteht.

willste esport, zockste cs1.6. alles andere ist nur dummes rumgeballer


edit: mir scheint ich bin einigen KoT MW3 fanboys auf den schlips getreten :D
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Avatar diabLo-Designz
diabLo-Designz
#9 | 17. Dez 2011, 13:22
Wow...das feature zur Begradigung der Linienführung ist ja sowas von Genial O.O ....nutze eine Razer Lachesis Refresh mit 100DPI weniger, leider aber ohne solches Stabilisatorzeugs, darf dann beim Arbeiten mit Photoshop oftmals die DPI runter Stellen da die Linien sonst nicht wirklich gerade werden oder weil ein kleines Zuckeln die Auswahl usw sofort vernichtet^^...leider erst vor paar Monaten gekauft, die Sensei wäre aber eine wundervolle Zweitmaus zum Arbeiten...

Beim Spielen würde ich sowas nicht nutzen, glaube die Zusatzdinge in der Maus würden mich eher behindern da die ja die Bewegungen ausgleicht und auch die Geschwindigkeit anpasst usw...sind wir hier auf den Konsolen???^^
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Avatar f0x0r
f0x0r
#10 | 17. Dez 2011, 13:45
Ich hab die R.A.T. 7 und würde sie niewieder tauschen , alles in allem ist es von Spieler zu Spieler verschieden welche Gerätetypen bevorzugt werden.

Das Display der maus ist zwar ein nettes extra aber nicht wirklich nützlich, verschieden Profile die im Maus Speicher abgelegt sind ist keine neuheit und zb bei der rat7 oder rat9 ist die taste an der oberfläche welche von profil zu profil halt in ner anderen farbe leuchtet, man muss die maus nicht extra umdrehen ist zwar ne lapalie aber gehört mmn. bewertet display hin oder her.

Qualitativ kann man gegen die Maus nichts sagen , toll verarbeitet und auch vom handling her super (hab sie bei nem kumpel testen dürfen). Die funktion um gerade linien ziehen zu können ist in shooter eigentlich überflüssig oder für was sollte die zb in bf3 taugen ?
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