Zowie EC2 eVo

Mäuse   |   Datum: 18.01.2013
Seite 1 2 3   Wertung

Zowie EC2 eVo im Test

Optische Maus für Pro-Gamer

Zowie hat sich auf Eingabegeräte für professionelle Spieler spezialisiert. Im Test muss die Zowie EC2 eVo zeigen, ob sie mit ihren eSport-Genen die optische Maus-Konkurrenz hinter sich lassen kann.

Von Jan Purrucker |

Datum: 18.01.2013


Zowie EC2 eVo : Das Design der Zowie EC2 eVo erinnert an die IntelliMouse, dem Maus-Klassiker von Microsoft.

Zowie EC2 eVo
Das Design der Zowie EC2 eVo erinnert an die IntelliMouse, dem Maus-Klassiker von Microsoft.

Wie viele andere Hersteller wirbt auch Zowie damit, bei der Entwicklung das Wissen und die Erfahrung von echten Pro-Gamern zu nutzen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass für die Entwicklung der Zowie EC2 eVo die schwedische Counter-Strike-Legende »Heaton« zu Rate gezogen wurde. Mit einem Preis von 60 Euro lässt sich Zowie den Profi-Spieler-Einfluss teuer bezahlen, sodass sich die EC2 eVo im Test mit anderen Top-Mäusen dieser Preisklasse messen muss.

Zum Thema » Roccat Savu im Test Top Handling und hoch präzise » SteelSeries Sensei im Test Meisterhafte Mogel-Maus » Die besten Spieler-Mäuse Kaufberatung Mäuse Im Vergleich zur Konkurrenz ist die Zowie-Maus leicht unterdurchschnittlich ausgestattet. Zowie selbst sieht den Minimalismus ihrer Produkte dabei als logische Folge der konsequenteren Profispieler-Ausrichtung. Auf Extras wie Sondertasten, austauschbare Gewichte, aufwändige Beleuchtung oder andere Komfortfunktionen müssen wir daher bei der EC2 eVo ebenso verzichten wie auf einen Treiber; die Maus kommt ohne Zusatzsoftware aus. Das »eVo« im Produktnamen steht für Evolution und soll die Weiterentwicklung seit der ersten Zowie EC2 verdeutlichen; diese erschien bereits 2010.

Im Vergleich zu der Vorgänger-Generation hat der Hersteller die, für rechte Hände ausgelegte, Maus nun rundum mit einer gummierten Oberfläche versehen und einen neuen optischen Sensor verbaut.
Vorab bedanken wir uns noch bei Caseking.de für die Bereitstellung des Testgeräts.

Präzision

In Sachen Genauigkeit lässt die Zowie EC2 eVo keine Wünsche offen. Der optische ADNS-3090-Sensor ist über jeden Zweifel erhaben. Auch bei schnellsten Bewegungen in rasanten Shootern wie Quake Live bleibt er im Test stets präzise. Per Schalter auf der Maus-Unterseite schalten wir zwischen 450, 1.150 oder 2.300 dpi um. Welcher Wert gerade eingestellt ist, zeigt die jeweilige Farbe des beleuchteten Mausrades an. In Bezug auf die dpi-Zahlen rangiert die EC2 eVo weit unter den 5.700 der Steelseries Sensei oder den extremen 8.200 der Roccat Kone XTD . Dennoch reicht auch auf dem Desktop mit mehreren Monitoren die mittlere dpi-Einstellung vollkommen. Vor Shootern wie Battlefield 3 oder dem schon genannten Quake Live schalten wir bei Bedarf eine Stufe höher.

Zowie EC2 eVo : Der optische ADNS-3090-Sensor von Avago arbeitet sehr präzise. Der optische ADNS-3090-Sensor von Avago arbeitet sehr präzise.

Weil der dpi-Schalter auf der Unterseite der Maus liegt, müssen wir die Zowie EC2 eVo erst anheben und umdrehen bevor sich die Einstellung ändern lässt. Laut Hersteller wurde der Schalter so platziert, um ein versehentliches Verstellen der Abtastrate während des Spiels zu verhindern. Im Profi-Segment, in dem Spieler die dpi-Zahl gar nicht oder nur per Ingame-Makro ändern, mag das sinnvoll sein. Spielern, die gerne direkt im Spiel die dpi-Einstellung wechseln, um so etwa als Sniper besser zu treffen, hilft das jedoch nicht. Durch den Verzicht auf einen Treiber können wir auch die USB-Frequenz der Zowie nicht direkt ändern. Hierfür müssen wir die Maus erst ab- und erneut einstecken, während wir die Daumentasten gedrückt halten. Dadurch lässt sich die Abtastrate auf 125, 500 oder 1.000 Hz einstellen. Generell empfehlen wir den standardmäßig gesetzten Höchstwert; dieser garantiert die geschmeidigsten Zeigerbewegungen.

Technik

Im Vergleich mit einer Laser-Maus fühlen sich die Zeigerberwegungen von Mäusen mit optischen Sensoren etwas weicher an und werden von vielen professionellen Spielern bevorzugt. Ein Nachteil der Technik ist jedoch die erhöhte Lift-Off-Distanz (LOD), also die Höhe, ab der der Sensor keine Bewegungen mehr registriert. Eine hohe Lift-Off-Distanz bedeutet, dass Spieler, die die Maus häufig umsetzen, für kurze Zeit die Kontrolle verlieren, sofern sie die Maus nicht hoch genug heben. Bei Laser-Sensoren kann dieser Wert durch den Treiber reguliert werden, nicht so bei den optischen Modellen. Deshalb hat Zowie bei der EC2 eine spezielle Linse verbaut, die die maximale Lift-Oft-Distanz von knapp 4 auf 1,5 mm reduziert und somit die Vorteile beider Sensorarten vereint.

Zowie EC2 eVo : Zowie bietet die EC-Mäuse auch in Weiß an.

Weiß
Zowie bietet die EC-Mäuse auch in Weiß an.

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Avatar blackhunter1212
blackhunter1212
#1 | 20. Jan 2013, 10:26
In schwarz ganz nett, kommt an meine Razor, aber die weiße Maus sieht nicht so toll aus...die wird bestimmt auch schnell dreckig :)
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Avatar qwertzoi
qwertzoi
#2 | 20. Jan 2013, 10:34
Zu teuer für zu wenig...
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Avatar n3xro
n3xro
#3 | 20. Jan 2013, 10:46
Zitat von qwertzoi:
Zu teuer für zu wenig...

Schwer zu beurteilen wenn man das Produkt nicht auf dauer getestet hat.
Du weißt ja nicht wo andere Hersteller, die zwar mehr Features bieten, sparen.
Beispielsweise Razer und Steelseries sparen oftmals bei den Maustasten.
Deshalb sind die Mäuse oft schon nach einem Jahr nicht mehr zu gebrauchen.

Das wird natürlich nicht bei jedem Produkt gemacht, sonst wäre ja schnell der Ruf dahin. ;)
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Avatar Zombi.Eater
Zombi.Eater
#4 | 20. Jan 2013, 11:33
Die wäre definitiv nichts für mich, die macht den eindruck einer billigen Kopie.
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Avatar qwertzoi
qwertzoi
#5 | 20. Jan 2013, 11:36
Zitat von n3xro:

Schwer zu beurteilen wenn man das Produkt nicht auf dauer getestet hat.
Du weißt ja nicht wo andere Hersteller, die zwar mehr Features bieten, sparen.
Beispielsweise Razer und Steelseries sparen oftmals bei den Maustasten.
Deshalb sind die Mäuse oft schon nach einem Jahr nicht mehr zu gebrauchen.

Das wird natürlich nicht bei jedem Produkt gemacht, sonst wäre ja schnell der Ruf dahin. ;)

Deswegen hab ich schon seit Jahren (ja fast schon seit einem Jahrzehnt) nur Logitech Mäuse. Zuletzt 4-5 Jahre die MX518, und nachdem die dann abgegriffen war (nicht defekt) bin ich auf die G400 "umgestiegen". Mit Logitech kann man imho bei Peripheriegeräten absolut nix verkehrt machen.
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Avatar undergroundmax
undergroundmax
#6 | 20. Jan 2013, 11:50
Ohne Software? Wo sollen dann die tollen Pro-Gamer ihre Makros drauf laden ?
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Avatar forceMONKEY
forceMONKEY
#7 | 20. Jan 2013, 11:51
Na, ich bleib doch lieber bei der G700.
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Avatar mh0001
mh0001
#8 | 20. Jan 2013, 12:00
Zitat von undergroundmax:
Ohne Software? Wo sollen dann die tollen Pro-Gamer ihre Makros drauf laden ?


Vor allem die Headshot-Taste, ohne die geht gar nix.
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Avatar zereberu
zereberu
#9 | 20. Jan 2013, 12:06
Zitat von n3xro:

Schwer zu beurteilen wenn man das Produkt nicht auf dauer getestet hat.
Du weißt ja nicht wo andere Hersteller, die zwar mehr Features bieten, sparen.
Beispielsweise Razer und Steelseries sparen oftmals bei den Maustasten.
Deshalb sind die Mäuse oft schon nach einem Jahr nicht mehr zu gebrauchen.

Das wird natürlich nicht bei jedem Produkt gemacht, sonst wäre ja schnell der Ruf dahin. ;)


Oh ja, ich kaufe keine Razer Mause mehr.
Die sind überteuert und gehen wirklich nach einem Jahr kapput.
Hatte insgesammt 4 Razer Mause, bei allen sind die Tasten kapput gegangen. Zuerst haben die schrecklich gequitscht, um dann ganz den Geist aufzugeben.
Dagegen habe ich schon seid 3 Jahren eine Sharkoon Fireglider, für ein Drittel des Razer-Preises und die lauft immer noch problemlos.

Razer ist viel zu überteuerter Schrott.
Ich rate allen davon ab irgendwas von Razer zu kaufen, gibt günstigere und hochwertigere Hersteller.
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Avatar GLaDOS
GLaDOS
#10 | 20. Jan 2013, 12:51
Ich verstehe den Zweck dieser Maus nicht ganz, wenn man sich in diese Richtung orientieren möchte, kann man auch gleich bei der MX510/MX518 oder der neueren G400 bleiben. Und wenn ich mich recht erinnere handhaben die echten "Progamer" das auch so. Die Leute die Zuhause sitzen und laufend alle anderen als Noobs beschimpfen werden wohl kaum ein Interesse an einem derart minimalistischen Produkt haben. Zumal im "normalen" Einsatz das Handling der Daumentasten deutlich mehr zählt als man vermuten mag, mich zumindest hat das Gefühl der Microsoft Mäuse in dieser Hinsicht immer brutal genervt, eine Daumentaste muss einen klar definierten Druckpunkt haben und darf keinen Millimeter in das Geäuse zurückweichen.

Aber ok, vielleicht bin ich auch voreingenommen als ein Typ der seit Windows 3.1 eigentlich auf Logitech gesetzt hat mit zwei kleinen Microsoft Ausreissern unter 95 und dem ersten Viertel von XP. Danach wars eine immernoch exzellente und nur aus Langeweile getauschte MX510, eine aus dem gleichen Grund getauschte G5 refresh und seit dem eine G500. Alle die Mäuse tuen ihren Dienst noch völlig problemlos, sind nicht ausgeleiert und lediglich ihre Oberfläche ist ein winziges bisschen abgenutzt, aber auch das hat sich erst nach Jahren eingestellt.
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