Die sogenannten open processors, eine interessante Entwicklung auf dem Hardware-Markt, scheinen sich langsam aber sicher Richtung Marktreife zu entwickeln, titelt das amerikanische Magazin eWeek.

Einige Firmen, wie IBM mit der Power.org-Division, SPARC und OpenCores.org haben sich zusammengetan und spezielle Designs für Prozessor-Kerne entwickelt, die im Prinzip für jedermann in der Regel kostenlos zugänglich und veränderbar sind. Nur selten muss man einen kleinen Obulus entrichten, um auf spezielle Designs zugreifen zu können. Das Prinzip erinnert dabei an das Open Source-Betriebssystem Linux. Somit bieten sich für Chip-Hersteller einige sehr interessante Designs, die zu sehr moderaten Preisen lizensiert und für eigene Produkte verwendet werden können. Darunter befinden sich beispielsweise Designs des SPARC V9, ein 64-bit CPU-Kern und des SPARC V8, ein 32-bit Pendant. Ersterer kann für 30.000 US-Dollar, zweiterer für 25.000 US-Dollar lizensiert werden.

Bisher ist nicht viel handfestes bekannt über etwaige Prozessor-Kerne oder daraus resultierende Produkte, jedoch werden wir die Entwicklung im Auge behalten und Sie darüber informieren, wenn es Neuigkeiten gibt.