ATI : ATIs Ankündigung der neuen Chipsätze RV560 und RV570, die im August oder September diesen Jahres erscheinen sollen, hat offenbar noch ein kleines Detail intus, auf das das Magazin VR-Zone aufmerksam geworden ist. Crossfire soll ich Zukunft ohne Masterkarte ("Crossfire Edition") und Dongle auskommen; alle für den Zwei-Karten-Betrieb notwendigen Komponenten werden onboard mitgeliefert.

Nvidia nutzt diese Technik bereits bei aktuellen Grafikkarten: Unterm Strich soll jede Grafikkarte, die in Zukunft auf den Markt kommt, schon von Haus aus für Crossfire bereit sein. Einzelne Editionen oder Varianten wird es dann nicht mehr geben. Die PCI-Express Schnittstelle soll aber für die Kommunikation der beiden Karten untereinander nicht ausreichen. Laut den Bildern unserer Quelle scheint es eine Art kurzes Brückenkabel zu geben, das beide Grafikkarten miteinander verbinden wird. Nvidia hat hier mit der SLI-Bridge entsprechende Vorarbeit geleistet.

Während wir über den RV570 bereits berichtet haben, fehlten bislang zum RV560 noch etwaige Informationen. Angeblich soll der Chip ein 128-bit breites Speicherinterface besitzen, acht Rendering Pipelines und eine Taktung von 450 MHz GPU / 650 MHz Speicher haben. Leistungsmäßig sollte sich der Chip dann über der Radeon X1600XT positionieren. Selbst über den R600, die nächste GPU-Generation, sind Neuigkeiten eingetroffen. Hier sei ATI auf einem guten Weg den Chip, der als erste ATI-GPU die Unified Shader-Architektur nutzt, gegen Ende des Jahres zu veröffentlichen. Die ersten Tape-Outs seien gut gelaufen.