AMD Southern Islands : AMD arbeitet bereits seit fünf Jahren an der neuen GPU-Architektur, die es leichter machen soll, die Leistung von Grafikchips für allgemeine Berechnungen zu nutzen. Die neuen Grafikchips werden erstmals stark von der Integration von ATI in AMD beeinflusst.

Die bisher verwendeten Blöcke aus Shader-Einheiten werden durch Compute Units (CU) abgelöst, die zwar genauso leistungsfähig, aber wesentlich effizienter sein sollen. Die Asynchronous Compute Engine (ACE) kann unabhängig von Grafikberechnungen für andere Aufgaben verwendet werden, während Geometrie-Kalkulationen wie Tessellation parallel ablaufen und damit leistungsfähiger sein dürften.

Die gesamte neue Architektur ist stark auf eine verbesserte Programmierbarkeit ausgelegt und erinnert zumindest in diesem Zusammenhang an den Ansatz, den Nvidia mit seinen Fermi-Grafikchips verfolgt. Dementsprechend lässt sich aus den Angaben von AMD momentan kein Rückschluss auf die Spiele-Leistung ziehen.

Wann die ersten Grafikchips der neuen Generation vorgestellt werden, wollte AMD laut hardware.fr noch nicht verraten, sicher ist aber, dass der gestern präsentierte Trinity-Fusion-Prozessor noch einen Grafikkern auf Basis der Radeon HD 6970 verwenden wird.