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AMD-Vizepräsident Roy Taylor - »Es wird kein DirectX 12 kommen. Das war's.« (Update)

In einem Interview hat Roy Taylor von AMD erklärt, dass es wohl keine neue Version von DirectX mehr geben wird.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 06.04.2013 ; 09:21 Uhr


AMD-Vizepräsident Roy Taylor : In einem Interview mit dem Magazin c't, über das Heise berichtet, hat Roy Taylor von AMD erklärt, dass es seines Wissens keinerlei Pläne für ein DirectX 12 gibt. Bisher habe die Computer-Industrie von neuen Versionen von DirectX profitiert, da die dann notwendigen neuen Grafikkarten auch neue Prozessoren und mehr RAM im Rechner benötigten.

»Aber es wird kein DirectX 12 kommen. Das war's. Soweit wir wissen gibt es keine Pläne für DirectX 12. Falls das nicht stimmen sollte und mich jemand korrigieren möchte – wunderbar«, so Taylor. Aus diesem Grund seien Top-Spiele wie Bioshock Infinite oder Crysis 3 wichtig, um die Branche in Bewegung zu halten und AMD werde deswegen auch weiterhin interessante Spiele-Bundles anbieten.

Dazu wird wohl künftig auch Battlefield 4 gehören, wie Roy Taylor in dem Interview verriet. Interesant ist auch, dass Taylor bei einer Frage, die AMD-Hardware in der Xbox 720 erwähnte, nicht widersprach. Fortschritte bei künftigen Spielen sieht Taylor in Zukunft vor allem bei GPU-beschleunigter Physik, allerdings nur mit offenen Standards.

Update: Microsoft hat gegenüber Neowin Stellung zu den Aussagen von Roy Taylor bezogen. Dort heißt es, Microsoft investiere weiterhin in DirectX als gemeinsame Grafikplattform für Windows, Xbox 360 und Windows Phone. »DirectX entwickelt sich weiter und wird sich weiter entwickeln. Wir haben absolut nicht die Absicht, ie Innovationen bei DirectX zu beenden«. Damit ist zumindest sicher, dass Microsoft an DirectX weiterarbeitet.

ATI Mach (ab 1991):
Abgebildet ist die ATI Mach 64 aus dem Jahr 1994, die mit maximal 8 MByte Speicher schon ein recht fortgeschrittenes Modell darstellte. Die Mach 64 war für die nicht mehr genutzten Anschlüsse ISA und VLB (VESA Local Bus), aber auch für den noch immer existierenden PCI-Slot erhältlich. 3D-Beschleunigung war damals noch ein Fremdwort, doch 2D-Beschleunigung bereits wichtig.
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Avatar Avil
Avil
#1 | 05. Apr 2013, 10:47
so lang das nicht Microsoft bestätigt ist es eh nur dummes Geschwätz.

btw: Der PC stirbt^^
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#2 | 05. Apr 2013, 10:49
Die sonstigen Teile des Interviews sind zum Teil aber viel interessanter:

Zitat von Interview auf Heise:
c't: Viele Linux-User greifen noch immer eher zu einer Nvidia-Karte, mit diesen solle es eher weniger Treiber-Probleme geben.

Taylor: Es waren nicht wir, auf die Linus Torvalds geschimpft hat.
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#3 | 05. Apr 2013, 10:50
Zitat von Avil:
so lang das nicht Microsoft bestätigt ist es eh nur dummes Geschwätz.

btw: Der PC stirbt^^

Um den letzten Satz ging es im Interview nicht eine Sekunde, es ging viel mehr darum, warum der PC NICHT sterben wird!

http://www.heise.de/newsticker/meldung/AMD s-Vice-President-im-Gespraech-Es-wird-kein-Dir ectX-12-kommen-1835338.html
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Avatar bullchopper
bullchopper
#4 | 05. Apr 2013, 10:52
Zitat von Avil:
so lang das nicht Microsoft bestätigt ist es eh nur dummes Geschwätz. btw: Der PC stirbt^^


Wenn man MS in den letzten 2-3 Jahren beobachtet hat, könnte man fast davon ausgehen das Redmond den PC selbst killen möchte. Alles was mit »zocken am PC« zu tun hat wird von MS nicht gerade gefördert.
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Avatar Ephialtes
Ephialtes
#5 | 05. Apr 2013, 10:52
Es würde mich immerhin nicht wundern. Microsoft strebt schon so lange an, Spiele nicht mehr auf dem PC zu unterstützen, sondern ausschließlich auf der XBox zu verkaufen, weil sie dort bei jedem Spiel mitverdienen. Auf dem PC nicht. Der Versuch dafür war da das peinliche "Games for Windows Live".

Es würde mich insofern freuen, dass es dafür sorgen würde, dass andere Gruppierungen unter Zugzwang wären, um den PC als Spielemedium auf dem neusten Stand zu halten und die gesamte PC-Spielebranche nicht mehr von der proprietären Microsoft-Schnittstelle abhängig wäre.

Das Ganze würde natürlich einen recht langwierigen und schmerzhaften Umwandlungsprozess mit sich bringen.
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Avatar madmusti
madmusti
#6 | 05. Apr 2013, 10:52
Direct 12 wird kommen ,irgendwann wird auch diese Grafik nicht mehr ausreichen ,dafür gibt es 11 andere Gute Gründe.

Nicht dieses Jahr ,auch nicht das nächste ,erst wenn Nivida und AMD mit ihren X00 gtx und XXX0 HD bei der Zahl 10 angekommen sind ,oder danach noch vielleicht 2-3 andere Modelle mit neuem Namen und schon ist wieder Direct 12 da oder wieder ein neues.
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Avatar firestarter111
firestarter111
#7 | 05. Apr 2013, 10:54
ich versteh nicht was die aussage soll. also kein direct x mehr.

war direct x ne schnittstelle von microsoft und die haben jetzt kein interesse mehr dran. nur noch offene schnittstellen von nun an?

man gamestar ein bisschen mehr hintergrund täte schon gut.

edit.

jetzt habe ich mir den orginalartikel der ct selbst rausgekramt und dann wird das alles ein bisschen klarer. vorher war auch kein link auf das heise interview in eurem artikel, oder?

hier: (leerzeilen entfernen).

http://www.heise.de/newsticker/meldung/AMD s-Vice-President-im-Gespraech-Es-wird-kein-Dir ectX-12-kommen-1835338.html

interessantes interview btw. bitte verlinkt die quellen doch gleich.
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Avatar mike81
mike81
#8 | 05. Apr 2013, 10:56
Ja und? Echte Neuerungen gibt es doch seit Jahren nicht mehr. Zuerst sollten auch mal die Neuerungen umgesetzt werden, das dauert doch locker 2 Jahre, bis neue Sachen in Spielen umgesetzt sind.

Seit DX10 gibt es doch keine richtige Weiterentwicklung mehr außer einzelne Features und Performanceverbesserungen.
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Avatar Andy83
Andy83
#9 | 05. Apr 2013, 10:58
DirectX-Standards werden ohnehin immer unwichtiger. Einer der größten Umbrüche in der Branche zur Zeit ist die Konsolidierung der Spiele-Engines. Siehe EA, das Frostbite für alle Studios einsetzen möchte, siehe Ubisoft mit seiner Next-Gen-Engine die bei allen kommenden Ubisoft-Titeln eingesetzt werden soll, dasselbe gilt für Square Enix und deren Next-Gen-Engine.

Jeder große Publisher hält sich mittlerweile ein eigenes Team an Entwicklern, das nur für die Engine zuständig ist. Damit rentiert es sich zunehmend, benötigte Funktionen gleich selbst zu programmieren, statt auf offene Standards angewiesen zu sein. Niemand hält irgendjemand auf Tessellation in einem Dx9-Renderer zu verwenden, es ist halt einfach nur ein zusätzlicher Aufwand den man sich teilweise sparen kann, wenn man Dx11 verwendet.
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Avatar Cernan02
Cernan02
#10 | 05. Apr 2013, 10:59
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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