Grafikschnittstelle Vulkan 1.0 fertiggestellt : Die Khronos Group hat Vulkan 1.0 fertiggestellt. Die Khronos Group hat Vulkan 1.0 fertiggestellt.

Die neue Grafikschnittstelle Vulkan 1.0 stammt wie OpenGL von der Khronos-Group, in der viele große Unternehmen wie AMD, Intel oder auch Nvidia vertreten sind. Die neue Schnittstelle funktioniert ähnlich Hardware-nah wie DirectX 12 oder auch das von AMD entwickelte und eng verwandte Mantle, ist aber nicht nur auf Windows als Betriebssystem festgelegt. Im Vergleich zu OpenGL erlaubt Vulkan den Entwicklern den direkten Zugriff auf mehr Features der Grafikhardware.

In einer Pressemitteilung weist AMD darauf hin, dass man auf Basis der Arbeiten an Mantle die Vorschläge für Vulkan gemacht habe und auch bei der Erstellung der Spezifikationen eingebunden war. Nachdem nun die Spezifikationen für Vulkan 1.0 feststehen, hat AMD einen erste Beta-Version der Radeon Software für AMD-Grafikkarten ab der Radeon 7700-Serie oder neuer veröffentlicht. Der Treiber unterstützt Windows 7, Windows 8.1 und Windows 10, enthält aber nicht alle Features der Standard-Version und ist nur für die Nutzung erster Vulkan-Software empfohlen.

Grafikschnittstelle Vulkan 1.0 fertiggestellt : Laut AMD unterstützen nur Radeon-Grafikkarten auf GCN-Basis Asynchronous Shading unter Vulkan - ähnlich wie schon bei DirectX 12, das bei AMD-Grafikkarten teilweise deutlich mehr Vorteile bietet als bei Geforce-Grafikkarten von Nvidia. Laut AMD unterstützen nur Radeon-Grafikkarten auf GCN-Basis Asynchronous Shading unter Vulkan - ähnlich wie schon bei DirectX 12, das bei AMD-Grafikkarten teilweise deutlich mehr Vorteile bietet als bei Geforce-Grafikkarten von Nvidia.

Als erstes Spiel unterstützt bereits The Talos Principle von Croteam die neue Schnittstelle. Auch Intel stellt bereits einen Open-Source-Treiber bereit, der den Anfang einer umfangreichen Unterstützung darstellen soll. Natürlich hat auch Nvidia einen ersten Vulkan-Beta-Treiber veröffentlicht, der alle Geforce-Grafikkarten seit der GTX-600-Serie unterstützt. Nvidia weist auch darauf hin, dass Vulkan nicht nur GPUs für Desktops oder Notebooks unterstützt, sondern auch mobile SoC wie beispielsweise den Nvidia Tegra K1 und X1. Damit können künftig auch Spiele auf Tablets oder Smartphones mit Android von Vulkan profitieren.

Quelle: Khronos, AMD, Intel, Nvidia