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Xbox One - Cliffy B: »Weitere Publisher-Pleiten & mehr DLCs durch Microsofts Kehrtwende«

Laut Cliff Bleszinski wird Microsofts Entscheidung, bei der Xbox One auf DRM-Maßnahmen zu verzichten weitere Publisher-Pleiten und noch mehr DLC-Inhalte nach sich ziehen.

Von Onlinewelten Redaktion |

Datum: 20.06.2013 ; 15:49 Uhr


Xbox One : Cliff Bleszinski war als langjähriger Design Director von Epic Games an den Unreal- und Gears-of-War-Reihen beteiligt. Cliff Bleszinski war als langjähriger Design Director von Epic Games an den Unreal- und Gears-of-War-Reihen beteiligt.

Zu den prominentesten Befürwortern von Microsofts DRM-Maßnahmen, die auf der Xbox One zum Einsatz kommen sollten, gehörte unter anderem Gears-of-War-Schöpfer Cliff 'Cliffy B' Bleszinski, der zuletzt den Standpunkt vertrat, dass kostspielige Blockbuster auf der einen und ein florierender Second-Hand-Markt auf der anderen Seite einfach nicht koexistieren können.

Nachdem Microsoft am gestrigen Abend bekannt gab, dass man nun doch komplett auf DRM-Maßnahmen verzichten wird, meldete sich Cliffy B via Twitter nun noch einmal zu Wort und sagt der Videospiel-Industrie eine düstere Zukunft voraus. So wird der Gebrauchtspielmarkt nicht nur weitere Publisher in die Pleite treiben, gleichzeitig sollten sich die Spieler schon jetzt darauf einstellen, dass ihnen in den kommenden Jahren noch mehr kostenpflichtige Download-Inhalte ins Haus stehen.

Auf anderem Wege hätten die Entwickler und Publisher kaum noch die Möglichkeit, die durch den Second-Hand-Markt wegbrechenden Einnahmen zu kompensieren. Bleszinski weiter: »Seid gewarnt. Es werden mehr Multiplayer- und Download-Inhalte folgen. Und ihr werdet sehen, dass die zur Verfügung stehenden Mikrotransaktionen förmlich durch die Decke schießen. [...] Ihr werdet digitale Versionen eurer Lieblingsspiele mit verschiedenen Verbesserungen und zusätzlichen Inhalten sehen, damit ihr die digitale Version gegenüber der Disc-Variante bevorzugt.«

Auch wenn Cliffy B die DRM-Maßnahmen der Xbox One befürwortete, möchte er Microsoft an dieser Stelle keinen Vorwurf machen. Es sei nun einmal schwer, in einer Welt, in der die Spieler Konzepte dieser Art kategorisch ablehnen, zu überleben, so Cliffy B weiter.

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Avatar snowboardjoe
snowboardjoe
#1 | 20. Jun 2013, 15:52
tja man wird wohl immer einen weg finden sich bei spielern unbeliebt zu machen
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Avatar M1600wner
M1600wner
#2 | 20. Jun 2013, 15:53
Wenn die Spiele qualitativ besser wären, würden sich eine Menge Leute auch diese Spiele nicht via Piraterie beschaffen.

Oftmals greifen Leute ja gerade WEGEN DRM Maßnahmen zum Illegalen Counterpart.

Ein System ohne DRM ist seitens der Spieleindustrie meiner Meinung nach der richtige Schritt, und nicht wie von "Cliffy B" vorrausgesagt der falsche.
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Avatar goldenxx
goldenxx
#3 | 20. Jun 2013, 15:54
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Fanatikah
Fanatikah
#4 | 20. Jun 2013, 15:57
Kann der nicht einfach mal seinen Rand halten? Früher war er mir sympatisch, als er bei Epic Games immer wieder neue UT-Mappacks rausbrachte die nichts gekostet haben, aber dafür einfach das Spiel gepushed haben.

Macht einfach wieder bessere Spiele und keine Fastfood-Shooter!
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Avatar Auronn1337
Auronn1337
#5 | 20. Jun 2013, 15:57
Cliff Bleszinski, jaja... hieß es nicht mal mit den 59,99 € eines Spieles ist auch der weiter verkauft von dem Spiel mit berechnet ?


"Es sei nun einmal schwer, in einer Welt, in der die Spieler Konzepte dieser Art kategorisch ablehnen"

Wir sind die jenigen die es Konsumieren, also will ICH gerne bestimmen, wo meine Kohle hin fließt und was für Funktionen ich haben will. Wenn mir jetzt die Xbox one nicht passt... Warum sollte ich sie dann kaufen...
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Avatar Halleluja
Halleluja
#6 | 20. Jun 2013, 15:58
Spiele mit Qualität verkaufen sich doch weiterhin. Aktuelle Beispiele wären z.B. Skyrim.
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Avatar dfgdfg
dfgdfg
#7 | 20. Jun 2013, 15:59
Der Mann hat recht! Man stelle sich nur mal vor man könnte Bücher weiterverkaufen oder ausleihen! In 2 Monaten wären alle Verlage pleite... (<- vielleicht ist da ein Hauch Ironie)

Der Idiot hat wohl vergessen, dass Publisher früher auch ohne DRM-Crap überlebt haben.
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Avatar Torogh
Torogh
#8 | 20. Jun 2013, 16:00
Man könnte natürlich auch versuchen einfach mal nicht zwei Drittel des Budgets in Werbung verhauen und dem Kunden nicht das Gefühl zu geben bis auf den letzten Cent ausgequetscht zu werden...

Würden Spiele einen entsprechenden Gegenwert bieten, dann würden sich die Leute auch die Spiele nicht aus dem Internet ziehen. Beim Humblebundle machen die doch auch ordentlich Profit obwohl man theoretisch auch nur einen $ zahlen müsste. Der Wille die Entwickler zu unterstützen ist also da.
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Avatar Garm
Garm
#9 | 20. Jun 2013, 16:00
Wir werden alle sterben!

Zitat von Auronn1337:

Wir sind die jenigen die es Konsumieren, also will ICH gerne bestimmen, wo meine Kohle hin fließt und was für Funktionen ich haben will.


'nuff said!
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Avatar Husky666
Husky666
#10 | 20. Jun 2013, 16:00
In your Face...
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