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Netbooks schaden Notebooks - Befürchtungen bestätigen sich

Laut dem Analysten Mika Kitagawa von Gartner bestätigen sich die Befürchtungen mancher Beobachter, dass die günstigen Netbooks schädlich für die Verkäufe normaler Notebooks sein würden.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 17.01.2009; 10:37 Uhr


Netbooks schaden Notebooks : Netbook 2go Netbook 2go Laut dem Analysten Mika Kitagawa von Gartner bestätigen sich die Befürchtungen mancher Beobachter, dass die günstigen Netbooks schädlich für die Verkäufe normaler Notebooks sein würden. Zwar machten Netbooks im 4. Quartal 2008 nur 5% aller verkaufen Geräte aus, doch die Auswirkungen dieser Geräte gingen weit darüber hinaus. Durch sie wurde ein neues Marktsegment mit niedrigen Preisen geschaffen, an denen sich die Verbraucher orientieren. Daher waren Hersteller normaler Notebooks dazu gezwungen, Preise zu senken oder billigere Geräte anzubieten. Dies hätte insgesamt zu viel niedrigerem Umsätzen geführt, während die Wirtschaftskrise diesen Trend noch verstärkt hat. Insgesamt sank der weltweite Umsatz mit PCs laut der Schätzung von Gartner um bis zu 20 Prozent.

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Avatar Booty
Booty
#1 | 17. Jan 2009, 11:58
Kein Wunder, manche Preise für Laptops sind einfach extrem teuer! Und der meiner Meinung nach grösste Schwachpunkt an Notebooks ist immernoch der Akku, welcher bei einigen Geräten nicht mal 2Std ohne Aufladen aushält!
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Avatar Osis[OPK]
Osis[OPK]
#2 | 17. Jan 2009, 12:12
Was eine Überraschung. *Gähn*

welche "Innovation" hat es denn in den letzten 10 Jahren für viele "Normalsterbliche" gegeben? Die Dinger sind immernoch nur elektische Schreibmaschinen und seit dem Internet auch noch nen Lexikon mit viel Spam & Porn.

Dafür reicht nen Netbook. Wer außer der Industrie und den Spielern braucht denn auch mehr?
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Avatar Soebe
Soebe
#3 | 17. Jan 2009, 18:34
90% der Käufer brauchen auch nur ein Netbook.

Gerade bei PC sieht man dass die meisten Leute viel zu viel Geld für Dinge ausgeben wo sie das meiste nicht mal brauchen...
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Avatar Foabs
Foabs
#4 | 17. Jan 2009, 19:23
Der News-Titel ist einfach nur falsch! Netbooks "schaden" Notebooks nicht, sie erweitern einfach die Palette und ermöglichen es den Kunden, Produkte mehr nach ihren ganz persönlichen Präferenzen auszuwählen. Eher schaden Notebooks solchen Käufern, die nur 30% der Systemleistung benötigen aber mit einer arg geringen Akku-Laufzeit kämpfen müssen.
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Avatar The Nemesis
The Nemesis
#5 | 17. Jan 2009, 21:22
Zitat von Foabs:
Der News-Titel ist einfach nur falsch! Netbooks "schaden" Notebooks nicht, sie erweitern einfach die Palette und ermöglichen es den Kunden, Produkte mehr nach ihren ganz persönlichen Präferenzen auszuwählen. Eher schaden Notebooks solchen Käufern, die nur 30% der Systemleistung benötigen aber mit einer arg geringen Akku-Laufzeit kämpfen müssen.

Naja, aus Sicht der Notebookhersteller stimmt das durchaus.
Die Margen die pro Netbookverkauf erzielt werden sind geringer als pro Notebook.
Die Netbooks haben die Palette um ein Produkt erweitert, dass der Nutzer viel eher gebrauchen kann als ein Notebook, aber trotzdem entsteht dadurch finanzieller Verlust im Vergleich zur Pre-Netbookzeit.
Gleichzeitig wollen Notebooks aber auch an den Mann gebracht werden, obwohl zu wenige die Power überhaupt brauchen.
Ich bin mal gespannt ob die Akku-Zeiten der normalen Notebooks darunter leiden werden, an denen lässt sich ja am leichtesten sparen.
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Avatar NSGPlauze
NSGPlauze
#6 | 17. Jan 2009, 21:26
Also für mich persönlich ist ein Notebook genau das richtige.

So ein Netbook ist viel zu klein und hat dann doch zu wenig Leistung.
Und ein Desktop hat zwar dick Leistung, ist mir aber viel zu platzraubend.

Und ein Notebook ist mobil und hat für mich als Gelegenheitszocker genung Grafikpower. Der ideale Kompromiss für mich. :)
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Avatar TheMatrix12
TheMatrix12
#7 | 17. Jan 2009, 23:32
mag sein was mich am notebook aber stört ist die praktisch nicht vorhandene aufrüstbarkeit.

Habe selber ein notebook leider mit ner totalen Grafikkrücke drin (HD 3470 oder 3450 kp) damit kann man nichtmal Warhammer online auf max detail zocken... das is so arm.
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Avatar Ayur
Ayur
#8 | 18. Jan 2009, 00:33
Das die Netbooks normalen Laptops das Wasser abgraben war doch so vorhersehbar wie die Existenz eines Nachfolgerprodukts eines erfolgreichen EA Spiels...Viele Leute die nur sehen: 'Hat ne Tastatur, n Trackpad, n Display, man kanns zusammenklappen und es kostet wenig' und kaufens. Und der Gesamtmarkt wächst doch nicht wesentlich, die Leute die vorher beim Blödmarkt für 400€ ein 15" Laptop gekauft haben, kaufen jetzt für 300€ ein 10", auch wenn sie in Preis/Leistung genau das Gleiche kriegen. Wer das (vor allem in der Industrie) geglaubt hat gehört mal kräftig ausgelacht.

Zitat von Osis[OPK:
;10130554]Die Dinger sind immernoch nur elektische Schreibmaschinen und seit dem Internet auch noch nen Lexikon mit viel Spam & Porn.

Dafür reicht nen Netbook.


Nein, reicht es nicht, wenn ich einen Text schreibe, dann will ich auch eine Tastatur haben, auf der ich problemlos tippen kann, und egal ob Handy-Tastatur oder Netbook-Tastatur, es ist zu klein (daher ~13" Minimum). Die Trackpads sind der totale Müll und man bekommt grade mal so eine Latex-Distribution auf die (Miniatur) Festplatte (mit OS)...

Zitat von Osis[OPK:
;10130554]Wer außer der Industrie und den Spielern braucht denn auch mehr?


Ich zB, bzw eine Menge Studenten , selbst Leute, die auf ihrem Laptop mal ein wirklich(!) komprimiertes Video anschauen wollen ohne dass das Teil den Geist aufgibt (jaja, einige Chipsätze können das jetzt), jeder der ein bisschen länger als 2h ohne Strom ist, oder einen größeren Bildschirm braucht zum Arbeiten (Bild- & Videobearbeitung, CAD, usw.). Hab ich schon Leute erwähnt die nicht ein bisschen Tippen sondern schreiben wollen? Und Leute, die ihr Trackpad produktiv benutzen wollen und auch mal 2 Fenster offen haben wollen ohne dass der CPU auf 100% ist und nichts mehr reagiert.

Zitat von The Nemesis:

Ich bin mal gespannt ob die Akku-Zeiten der normalen Notebooks darunter leiden werden, an denen lässt sich ja am leichtesten sparen.


Das einzige, bei dem man mittlerweile an Akku sparen kann (bei dem billigen Mist der eingebaut wird) ist ja wohl den Akku komplett rausnehmen und ne Plastikkappe hinzumachen (oder den Schacht gleich weglassen), bei den meisten lohnt sich das doch sowieso nicht ausser vllt als UAV, falls man mal den Laptop vom Schreibtisch auf die Couch trägt...Und jeah, haut wieder mehr Desktop-CPUs (am besten so PentiumD mäßig...) rein und wer brauch Grafikkarten mit einem 'M' hinten, die Desktop-versionen sind billiger und zack hat man ein Barebone oO Den Quatsch kann man doch fast nich mehr als Laptop verkaufen, was man so bei den Discountern/Elektromassengeschäften sieht. Leistung hat seinen Preis und wer den nicht zahlen will kriegt weniger Leistung und ich bezweifle, dass das Preis-Leistungsverhältnis bei den billigen Laptops noch besser werden kann und einigen Leuten ist der absolute Preis immernoch zu hoch, da können die wohl nicht mehr viel machen.

Mal ehrlich: Die Netbooks sind zu klein um gescheit darauf zu schreiben, haben meist eine zu kleine Akkulaufzeit, die Ausstattung ist ein Witz und für das sind sie zu teuer. Das einzige was für sie spricht ist Größe und Gewicht. Aber da wär mir ein richtiges Subnotebook viel lieber.

Aber klar, für Leute, die eigentlich kein Laptop brauchen, sondern eins haben wollen ist so ein Netbook bestimmt toll.

Und ne kleine Frage an alle auf-Laptops-zocker: Wieso macht ihr das? Man zahlt viel mehr, hat einen fixen (kleineren, aber höher aufgelösten) Bildschirm, kann nicht gescheit aufrüsten, wenn was kaputt ist, isses kaputt oder man kann ihn einschicken und wenn man ihn mobil nutzen möchte hat man einen 17-19" riesigen Bildschirm, 4-5kg auf dem Rücken (+Netzteil und son Mist, weil der Akku ja meist Müll ist).
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Splattermax
#9 | 18. Jan 2009, 01:34
Das hätten sich die Hersteller vllt vorher überlegen können.
Das Problem, das in den News aufgetischt wird, ist soviel ich verstehe nicht der Nutzen, sondern das der Preis der Netbooks einfach im Vergleich zu den Notebooks extrem niedrig ist.
Der Standart Kunde (Angenommen kein Technik Freak) sieht das natürlich sofort und baut sich einen vergleich. Wer will da als Otto-normal-User jenseits von tausend Euro ausgeben, wenn er Netbooks für ein paar hundert sieht.
ich kann das zum Mindest von den meisten meiner Kunden in der Computerabteilung behaupten. Seit es die Dinger gibt heißt es, boah sind Notebooks aber teuer, wenn am Anfang der Preisleiter 300 € steht und am Ende 2000 €
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Avatar Splattermax
Splattermax
#10 | 18. Jan 2009, 01:36
[Edit zu vorpost] Sry, sollte bedeuten, die Netbooks ab 300 € und die Notebooks bis zur Oberklasse
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