Intel Core i7 6950X : Laut einem Leak von Präsentationsfolien sollte der 10-Kerner Core i7 6950X 1.723 US-Dollar kosten. Der offizielle Preis liegt nun bei 1.569 US-Dollar. Laut einem Leak von Präsentationsfolien sollte der 10-Kerner Core i7 6950X 1.723 US-Dollar kosten. Der offizielle Preis liegt nun bei 1.569 US-Dollar.

Update: Intel hat die neuen Broadwell-E-Prozessoren nun offiziell vorgestellt. Die offiziellen Listenpreise sind nun etwas geringer als zunächst erwartet. Der Core i7 6800K mit sechs Kernen kostet 412 US-Dollar, der Core i7 6850K 587 US-Dollar.

Der Core i7 6900K mit acht CPU-Kernen nimmt den bisherigen Top-Preispunkt von 999 US-Dollar ein, während der neue 10-Kerner Core i7 6950K für 1.569 US-Dollar angeboten werden soll. Damit bleibt der Preis dieser CPU nun wohl doch deutlich unter 2.000 Euro.

Originalmeldung: Schon vor einigen Wochen hatte Intel selbst aus Versehen die Existenz des Core i7 6950X auf der eigenen Webseite verraten. Nun steht die offizielle Vorstellung wohl unmittelbar bevor, denn die Webseite Videocardz hat Teile der offiziellen Präsentationsfolien veröffentlicht.

Es wird demnach vier Modelle der neuen Broadwell-E-Prozessoren geben, die nach einem Bios-Update mit aktuellen X99-Mainboards und Sockel 2011-3 kompatibel sind. Am unteren Ende steht der Sechskerner Core i7 6800K mit einem Takt von 3,4 GHz, der im Turbo-Modus auf 3,6 GHz ansteigt. Aufgrund der nur 28 angeschlossenen PCI-Lines ist hier nur die Nutzung eines 16-PCI-Express-Slots möglich, während sich die restlichen Lanes auf 1x8 und 1x4 aufteilen. Der Listenpreis für die CPU liegt bei 434 US-Dollar.

Der Core i7 6850K bietet 40 PCI-Lanes und kann damit wie alle größeren Broadwell-E-CPUs auch zwei 16x-PCI-Express-Slots nutzen. Die Taktraten der Sechskern-CPU liegen bei 3,6 und 3,8 GHz. Intel gibt einen Preis von 617 US-Dollar an. Der Core i7 6900K bietet acht Kerne, Taktraten von 3,2 und 3,7 GHz und soll 1.089 US-Dollar kosten.

Beim 10-Kern-Prozessor Core i7 6950X steigt der Listenpreis sogar auf 1.723 US-Dollar an. In Deutschland könnte der Preis im Handel also nah an 2.000 Euro liegen. Die CPU ist 3 und 3,5 GHz schnell. Allen Broadwell-E-Prozessoren unterstützen DDR4-2400 und haben eine TDP von 140 Watt. Es gibt auch einige neue Features wie eine Turbo Boost Max Technology 3.0, das unabhängige Übertakten pro Kern oder eine verbesserte Spannungskontrolle, die vor allem Overclocker auf Rekordjagd ansprechen sollen. Mehr offizielle Informationen wird es vermutlich morgen auf der Computex geben.

Quelle: Videocardz

Intel 4004 (1971)
Der erste wirklich universelle Mikroprozessor war der Intel 4004, den die Ingenieure für das japanische Unternehmen Busicom entwickelten und sich die Rechte an dem Chip für nur 60.000 US-Dollar selbst sicherten. Busicom selbst ging in Konkurs, ohne je ein Produkt mit dem Intel 4004 auf den Markt gebracht zu haben.