Asus G750JS

Notebooks   |   Datum: 04.07.2014
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Asus G750JS im Test

Tarnkappen-Notebook mit schneller Geforce GTX 870M

Asus spendiert dem G750 ein umfangreiches Update, wichtigste Neuerung ist dabei der Wechsel zu Nvidias aktueller GTX 870M. Im Test überprüfen wir, wieviel Mehrleistung das bringt und wie sich der Neuling im Vergleich zum Vorgänger schlägt.

Von Nils Raettig, Nino Ricchizzi (Notebookcheck.com) |

Datum: 04.07.2014


Asus G750JS : Das Design bleibt beim G750JS praktisch identisch zum Vorgänger, bei der Hardware im Inneren gibt es teils aber große Unterschiede. Das Design bleibt beim G750JS praktisch identisch zum Vorgänger, bei der Hardware im Inneren gibt es teils aber große Unterschiede.

Das Asus G750JS schickt sich im Test an, eine der größten Schwachstellen seines Vorgängers auszumerzen: Während wir beim G750JW vor knapp einem Jahr noch moniert hatten, dass die in unserem Testgerät verbaute GTX 765M die Spieleleistung teilweise ausbremst, könnte die Geforce GTX 870M im Asus G750JS dieses Problem lösen. Ganz fair ist der Vergleich zwischen den beiden Modellen allerdings nicht, schließlich kostet die hier zum Einsatz kommende Variante des G750JS momentan 1.800 Euro, während der Vorgänger zum Testzeitpunkt vor knapp einem Jahr noch bei deutlich günstigeren 1.400 Euro lag. Der höhere Preis kommt aber nicht nur durch die schnellere Grafikkarte zustande, sondern auch durch die 256 GByte SSD - im G750JW aus unserem Test gab es die nicht.

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Gehäuse

Auf den ersten Blick scheint das Gehäuse des G750JS identisch zum Vorgänger zu sein, die wuchtige und (aus unserer Sicht) trotzdem nicht zu klobig wirkende Optik mit vielen Kanten, schrägen Linien und vornehmlich matten Oberflächen bleibt also erhalten. Im Detail gibt es aber doch Unterschiede, so etwa beim Gewicht. Während das G750JW noch 5,2 Kilogramm auf die Waage gebracht hat, sind es beim G750JS »nur« noch knapp 4,7 Kilogramm. Das liegt einerseits am leichteren (aber dennoch leistungsstärkeren) Akku, andererseits dürfte auch die etwas geringere Tiefe des Gehäuses (31,0 Zentimeter statt 31,8 Zentimeter) ihren Teil dazu beitragen. Da die meisten Käufer das G750JS wohl als Ersatz für ihren Desktop-PC nutzen und es dementsprechend eher selten von A nach B tragen werden, spielt das meist zwar nur eine untergeordnete Rolle, dennoch begrüßen wir den leichten Gewichtsverlust.

Asus G750JS : Die üppigen Lüftungsschlitze an der Rückseite des Gehäuses tragen Ihren Teil zu der vergleichsweise geringen Lautstärke unter Last bein Spielen mit dem G750JS bei. Die üppigen Lüftungsschlitze an der Rückseite des Gehäuses tragen Ihren Teil zu der vergleichsweise geringen Lautstärke unter Last bein Spielen mit dem G750JS bei.

Das Touchpad wird neuerdings von einer schmalen, chromfarbigen Linie umrandet, was jedoch nur optische und keine praktischen Unterschiede mit sich bringt. Zwei bekannte Probleme bleiben beim G750JS bestehen: Die gummierten Oberflächen ziehen Staub stark an und auf dem gebürsteten Aluminium um die Tastatur und das Touchpad herum werden Fingerabdrücke schnell sichtbar. Das ändert aber nichts am überzeugenden Eindruck, den das sehr gut verarbeitete Gehäuse mit seiner ansprechenden Optik und der hohen Stabilität insgesamt hinterlässt (vom tendenziell etwas zu wackeligen Display einmal abgesehen).

Prozessor & Grafikkarte

Beim Prozessor setzt das G750JS auf den altbekannten und so oft in Spieler-Notebooks gesehenen Core i7 4700HQ von Intel mit vier Kernen. Dessen vergleichsweise schwache integrierte Grafikeinheit HD Graphics 4600 können Sie beim Spielen getrost vergessen, dafür ermöglicht sie Desktop-Betrieb mit moderaten Stromverbrauch. Denn im 2D-Betrieb schaltet sich die GTX 870M wie gewohnt dank Nvidias Optimus-Technologie ab und lässt die wesentlich weniger energiehungrige HD Graphics 4600 die Arbeit machen. Für genug CPU-Leistung sorgen bis zu 3,4 GHz Takt im Turbo-Boost-Betrieb von nur einem Prozessorkern (Standardtakt: 2,4 GHz) und die Bearbeitung von bis zu acht Aufgaben (»Threads«) gleichzeitig mittels Hyper-Threading – das in Spielen allerdings kaum Vorteile bringt. Unabhängig davon wird der Core i7 4700HQ auch in den nächsten Jahren noch lange nicht zum alten Eisen gehören, wobei für einen Preis von 1.800 Euro durchaus ein noch etwas schnellerer Core i7-4800MQ oder 4900MQ hätte drin sein können.

Wesentlich interessanter wird es bei der Grafikkarte, gerade im Vergleich zu dem letztes Jahr getesteten G750JW. Die hier genutzte GTX 870M kann sich schon bei den technischen Eckdaten deutlich von der im G750JW verbauten GTX 765M absetzen, was durch die leichte, werkseitige Übertaktung von knapp 40 MHz nur noch mehr gilt. Die GPU erreicht zwischen 981 und 1.000 MHz (G750JW: 850 bis 901,5 MHz), statt 2,0 GByte kommen in diesem Fall 3,0 GByte GDDR5-Speicher zum Einsatz und das nicht unerhebliche Speicherinterface ist jetzt mit 192 bit statt nur mit 128 bit angebunden. Auch die Shaderzahl ist deutlich höher (1.344 statt 768), die Chancen stehen also gut, dass die GPU nicht mehr zum Flaschenhals wird und dass das G750JS sich damit bestens für Spieler eignet (siehe auch den Abschnitt »Spieleleistung« auf Seite 3).

Asus G750JS : Auf der linken Seite ist neben zwei USB-3.0-Anschlüssen, einem Kartenleser und dem Kensington-Lock auch das Blu-ray-Laufwerk untergebracht.

Anschlüsse links
Auf der linken Seite ist neben zwei USB-3.0-Anschlüssen, einem Kartenleser und dem Kensington-Lock auch das Blu-ray-Laufwerk untergebracht.

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Old_Player
#1 | 04. Jul 2014, 18:43
Tarnkappen-Notebook?
Reicht mir schon, wenn ich meinen Schlüssel verlege und nicht wiederfinde.
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#2 | 04. Jul 2014, 21:36
Zitat von CarstenGuhl:
Ich kriege einen St**der, wenn ich den aktuellen Hardware-Test zum legendären ASUS G750JS lese:

"Mein Schatz!"

Legendär?! Dafür ist das Ding definitiv nicht lang genug auf dem Markt---wie auch, schließlich muss ein Notebook ja auch jedes Jahr umbenannt werden!
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Avatar GhostWarrior
GhostWarrior
#3 | 04. Jul 2014, 22:07
http://www.gigabyte.com/products/product-page. aspx?pid=5032#kf
Das Gigabyte P35W v2 ist viel dünner und leichter, und kostet mit derselben Grafikkarte (870M) nur 1400 Euro.
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Progamer13332
#4 | 04. Jul 2014, 23:16
spiele würde ich nie auf nem notebook zocken
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Avatar Jirim
Jirim
#5 | 05. Jul 2014, 08:47
Hab das ding jetzt mehr als 2 monate :D Bin zufrieden damit. Hat aber nur meinen desktop abgelöst weil ich einfach zu wenig platz hier hab -.- wäre das nicht so hätt ich mir sicher ehr ein ding mit 2 gtx 780 reingestellt, oder reinstellen können (waren ja schließlich 1800 mücken)
Aber im großen und ganzen find ich, dass das geld jetzt nicht rausgeschmissen war.
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Avatar MasterSeth
MasterSeth
#6 | 05. Jul 2014, 08:50
Was ist da jetzt so neuartig?!
Bis auf die GTX-870M ist da nicht wirklich was neues dabei?!

Mein G75VX hat schon vor 2 Jahren serienmäßig ne SSD und ne HDD mit 16 GB Ram und hat auch unter 1800 gekostet.

Das Teil lauft immer noch sauber und hat auch mit aktuellen Spielen immer noch keine Probleme.
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Avatar MasterSeth
MasterSeth
#7 | 05. Jul 2014, 08:53
Zitat von Progamer13332:
spiele würde ich nie auf nem notebook zocken


So habe ich auch mal gedacht, aber ehrlich, seit dem Asus-G75 sieht das gaaaaaaaanz anders aus. Ab und an dreh ich den PC schon auf um mal wieder auf 3 Monitoren zu zocken, aber Großteils ist bei mir nur noch der Laptop im Einsatz.
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Avatar Rawday
Rawday
#8 | 05. Jul 2014, 12:08
Zitat von GhostWarrior:
http://www.gigabyte.com/pr oducts/product-page.aspx?pid=5032#kf
Das Gigabyte P35W v2 ist viel dünner und leichter, und kostet mit derselben Grafikkarte (870M) nur 1400 Euro.


Und sieht gewaltig besser aus. Stilsicher, elegant, schlicht.
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Avatar hof2kplayer
hof2kplayer
#9 | 05. Jul 2014, 17:28
Oh ja, das Gigabyte P35W v2 würde ich mir sofort holen, wenn ich das nötige Kleingeld hätte^^
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Avatar InnerConflict
InnerConflict
#10 | 05. Jul 2014, 19:15
wer mit nem gaming laptop last light zocken will gehört sich eine gebacken. also wirklich.
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