Deviltech Fragbook

Notebooks   |   Datum: 15.10.2012
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Deviltech Fragbook im Test

17-Zoll-Preisbrecher mit Geforce GTX 675M

Auf Basis des MSI-Barebones MS-1762 bietet das 17-Zoll-Notebook Deviltech Fragbook viel Spieleleistung für unter 1.300 Euro.

Von Daniel Visarius, Michael Nissen (Notebookcheck.com) |

Datum: 15.10.2012


Zum Thema » MSI GT70 im Test 17-Zoll-Notebook mit SSD-Raid » Asus G75 im Test Tarnkappenbomber » Notebook-Tuning Was lässt sich aufrüsten? Hohe Spieleleistung auf dem Niveau eines Desktop-PCs bieten üblicherweise erst Notebooks über 1.500 Euro. Das Deviltech Fragbook basiert auf dem günstigen MSI-Gehäuse MS-1762 und kostet deshalb trotz guter Ausstattung in der von uns getesteten Variante lediglich rund 1.300 Euro. Als Prozessor fungiert dabei ein Intel Core i7 3610QM mit vier Rechenkernen und einer Taktfrequenz von 2,3 bis 3,3 GHz. Bei neuen Bestellungen hat der Hersteller die CPU aber mittlerweile durch den gleich teuren Core i7 3630QM mit 100 MHz mehr Taktfrequenz ersetzt.

Für hohe Spieleleistung sorgen zudem 8,0 GByte DDR3-1600-Arbeitsspeicher und die Geforce GTX 675M mit 2,0 GByte Videospeicher, die aber noch auf der Fermi-Architektur basiert und technisch nur eine umgetaufte Geforce GTX 580M ist – was der Leistung allerdings keinen Abbruch tut. Gegen Aufpreis kann das Deviltech Fragbook mit zwei Festplatten, Blu-ray-Laufwerk, noch schnelleren CPUs und Grafikkarten sowie mehr Speicher ausgerüstet werden. In unserem Testgerät steckt wegen des niedrigen Einstiegspreises nur eine 500-GByte-Festplatte und ein DVD-Brenner.

Im Test muss sich das Deviltech Fragbook vor allem dem MSI GT70 stellen, das im Maximalausbau nicht nur zeigt, was das Gehäuse aufnehmen kann. Für die eigenen Geräte behält sich MSI auch die hochwertigeren Metalloberflächen vor, während Deviltech beim Fragbook, wie alle anderen Wiederverkäufer, auf die Kunststoffvariante zurückgreifen muss. Preislich liegen zwischen dem Original und dem Derivat allerdings mindestens 100 Euro. Welches Notebook ist das bessere Angebot für Spieler?

Deviltech Fragbook : Wie viele andere Spiele-Notebooks von deutschen Wiederverkäufern steckt auch das Deviltech Fragbook im 17,3-Zoll-Barebone MSI MS-1762. Wie viele andere Spiele-Notebooks von deutschen Wiederverkäufern steckt auch das Deviltech Fragbook im 17,3-Zoll-Barebone MSI MS-1762.

Gehäuse

Wie die meisten 17,3-Zoll-Spiele-Notebooks wirkt auch das Deviltech Fragbook klobig, was vor allem an der Höhe von 4,4 Zentimetern an der Rückseite liegt. Mit einem Gewicht von 4,7 Kilo inklusive Netzteil bewegt sich das Deviltech Fragbook in der üblichen Gewichtsklasse von mit so schneller Hardware ausgerüsteten Spiele-Notebooks im 17-Zoll-Format wie beispielsweise dem Alienware M17x R4 .

Das Design des vorwiegend mattschwarzen Plastikgehäuses an sich ist eher zweckmäßig, die Verarbeitung angesichts des attraktiven Preises aber noch ordentlich. Vor allem die Display-Scharniere machen einen robusten und langlebigen Eindruck. Aber die berührungsempfindliche Bedienleiste samt den daneben angebrachten Lautsprechern zwischen Tastatur und Display wirkt arg verspielt, und die wenigen Klavierlackelemente wie eben diese Leiste und der innere Teil des Display-Rahmens lassen jeden Fingerabdruck deutlich erkennen.

Deviltech Fragbook : Die Scharniere halten das Display sicher in Position. Die Scharniere halten das Display sicher in Position.

Prozessor & Grafikkarte

Während im Test unseres Partners Notebookcheck.com das Deviltech Fragbook noch von einem Intel Core i7 3610QM angetrieben wurde, bietet der Hersteller als günstigstes Quad-Core-Modell jetzt nur noch den 100 MHz schnelleren Core i7 3630QM an. Die neuere CPU bietet ansonsten aber die identischen technischen Daten wie 6,0 MByte L3-Cache, vier Rechenkerne mit Hyperthreading sowie integrierter HD-4000-Grafik. Weil das Deviltech Fragbook Nvidias Grafikumschaltung Optimus unterstützt, kümmert sich die meiste Zeit über die integrierte Intel-Grafik um die Bildwiedergabe, etwa beim Surfen im Internet oder bei normalen Büroaufgaben.

Deviltech Fragbook : Die Geforce GTX 675M ist zum Testzeitpunkt Nvidias zweitschnellste mobile Grafikkarte nach der GTX 680M. Die Geforce GTX 675M ist zum Testzeitpunkt Nvidias zweitschnellste mobile Grafikkarte nach der GTX 680M. Sobald aber mehr Grafikleistung gefragt ist, springt automatisch die Geforce GTX 675M mit 2,0 GByte Videospeicher an. Dieser Notebook-Grafikchip stammt allerdings noch nicht aus Nvidias aktueller Kepler-Baureihe in 28-nm-Bauweise, sondern ist nur eine umgetaufte Geforce GTX 580M in klassischer 40-nm-Fertigung. Mit ihren 384 Shader-Prozessoren und der 256 Bit breiten Speicheranbindung erreicht die Geforce GTX 675M ungefähr die Leistungsregionen einer Nvidia Geforce GTX 650 Ti für Desktop-PCs. Genug Reserven für die native Auflösung des Full-HD-Display sind also gegeben.

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Avatar Lars-G90
Lars-G90
#1 | 15. Okt 2012, 17:31
Allein der Name "Fragbook". Da fühlt sich der 12jährige Kevin Pascal gleich angesprochen um damit in CoD demnächst seine Freunde zu beeindrucken. Und wie jedes Gaming-Notebook an sich kein Notebook mehr. Heiß, laut und ganze 3 Stunden Akkulaufzeit beim Surfen im Internet, wow!
Wenn man nicht jeden Tag irgendwo ganz dringend zocken muss (auf der Arbeit oder was?) ist so ein Ding doch Schwachsinn. Ich gehe jede Wette ein, dass mindestens 95% der Dinger sich nie von ihrem Stammplatz zuhause weg bewegen und dann lohnt sich ein Desktop für die Hälfte mehr. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so viele Leute gibt, die ein Gaming-Notebook wirklich gebrauchen können, dass so viele Anbieter davon leben könnten, wenn nur die eins kaufen würden.
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#2 | 16. Okt 2012, 09:50
Zitat von Lars-G90:
Allein der Name "Fragbook". Da fühlt sich der 12jährige Kevin Pascal gleich angesprochen um damit in CoD demnächst seine Freunde zu beeindrucken. Und wie jedes Gaming-Notebook an sich kein Notebook mehr. Heiß, laut und ganze 3 Stunden Akkulaufzeit beim Surfen im Internet, wow!
Wenn man nicht jeden Tag irgendwo ganz dringend zocken muss (auf der Arbeit oder was?) ist so ein Ding doch Schwachsinn. Ich gehe jede Wette ein, dass mindestens 95% der Dinger sich nie von ihrem Stammplatz zuhause weg bewegen und dann lohnt sich ein Desktop für die Hälfte mehr. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so viele Leute gibt, die ein Gaming-Notebook wirklich gebrauchen können, dass so viele Anbieter davon leben könnten, wenn nur die eins kaufen würden.

Naja, wers seriöse haben will der kauft sich halt nen XMG von Schenker Notebooks.
Die basieren momentan alle auf den (guten) Clevo-Gehäusen, erwärmen sich kaum und sind richtig kompfortabel!


Zum Thema nicht von zu Hause weg bewegen: Die Dinger heißen DTRs für DesktopReplaceMents.
Ja, ein Dektop lohnt sicih prinzipiell mehr, da das Notebook-P/L einfach nur unter der Gürtellinie ist.

Das ändert aber nichts daran,dass es auch Leute gibt, für die sich ein DTR lohnt:
Ich oute mich: Ich bin Besitzer eines DTRs, genauer gesagt eines P 502s.

Die Ausschlaggebenden Gründe für dieses Gerät waren:
-kühl
-schick (acht-Farben-beleuchtete Tastatur, Gummierung)
- noch halbwegs leicht
-wirkt hochwertig
-dank i7 3612qm und GTX 660m (nur 35 Watt bzw 55 Watt TDP) sechs Stnden reale Office-Laufzeit, vier Stunden surfen, 2 1/2 Blu-Ray, 2 1/2 Homeworld, eine Stunde Witcher II (letzten beiden mit gleicher Performance wie am Netz)
-mattes Display
-Full HD auf 15 Zoll (wirklich, das ist ein Erlebnis!), toller Schwarzwert
-P 502 gut wart- und sogar AUFRÜSTBAR!



gegen einen Dektop sprach für mich:
-Kaum vernünftige Displays unter 19 Zoll verfügbar, 15 Zoll+ Full HD gar nicht-> zu viel Platzverbrauch
-häufige Zugfahrt
-"brauche" das Teil als DVD und Blu-Ray Player mal im "Entspannungsraum", mal als Office NB im Arbeitszimmer oder einfach... nunja, als Gaming-Notebook halt ;)

Ausserdem: Andere Leute kaufen sich keinen Lexus Ct 200h (das in meinen Augen teuerste Auto, dessen Kauf sich noch lohnt), sondern irgendeinen BMW, den sie niemals ausreizen können.

O.K., anderes Problem, aber:
Ist es vermessen, wenn diese Leute über 10.000 Euro mehr bezahlen, um im Endeffekt ein SCHLECHTERES Produkt zu bekommen, ich mir dann anmaße 900€ mehr für ein Notebook zu bezahlen und dafür immerhin ein konkurrenzloses Display, tolle Verarbeitung, kleine Dimensionen, guten integierten Sound und einen geräuschlosen Dektop-Betrieb erhalte?!
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Avatar mix.delfin
mix.delfin
#3 | 17. Nov 2012, 15:17
Ich habe bei der Firma, DevilTech - High Performance Systems (http://www.deviltech.de), am 2. September einen Laptop bestellt und bezahlt. Nach über vier Wochen bekam ich eine Mitteilung dass der Computer nächste Woche geliefert wird. Nach weiteren ca. zwei oder drei Wochen bekam ich dieselbe Nachricht. Da ich nun schon über zwei Monate gewartet habe, habe ich am 6. Nov. die Bestellung storniert. Am nächsten Tag wurde ich gebeten meine Kontodaten mitzuteilen und machte es auch gleich. Ich wartete eine ganze Woche auf die Zurückerstattung des Geldes. Habe aber keine Nachricht und kein Geld erhalten.
Am 12. Nov. habe ich folgende Nachricht erhalten:
Hallo,
das Notebook wird nächste Woche verschickt. Die Geräte sind in der Zustellung. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an info@deviltech.de
Mit Freundlichen Grüßen – Best regards
Stefan Rieb – Geschäftsführer

Ich versendete also wieder eine Nachricht mit der Mitteilung das Geld sofort zu überweisen, da ich eine Stornierung gefordert habe.
hier die Antwort (13.Nov):
Die Rücküberweisung erfolgt 10-12 Werktage nach Eingang der Stornierung.
Info: als akzeptable Zeit für Rücküberweisungen. gelten in Deutschland sogar bis zu 4 Wochen ( 20 Werktage)
Habe mal beim Vorstand (Deutscher Konsumentenbund e.V.) nachgefragt was die dazu meinen:
Hier die Antwort:
Sehr geehrter Herr ,
den von Ihnen geschilderte Sachverhalt haben wir geprüft und können Ihnen mitteilen, dass es für einen Einbehalt von Kundengeldern im Falle einer Stornierung keine rechtliche Grundlage gibt. Vielmehr hat eine Rückzahlung im zweifel unverzüglich zu erfolgen.
Ich habe natürlich wieder eine Nachricht mit der Aufforderung das Geld zu überweisen geschickt und eine Kopie vom deutschen Konsumentenverbund eingefügt.
Eine Antwort habe ich bis heute noch nicht bekommen, geschweige den das Geld.
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