MSI GT70H

Notebooks   |   Datum: 08.07.2013
Seite 1 2 3 4   Wertung

MSI GT70H im Test

Mobiler Spiele-Bolide mit Haswell-CPU

MSI aktualisiert seine Gaming-Notebooks und verbaut im 17,3 Zoll großen MSI GT70H einen Core i7 4700MQ mit Haswell-Kern und eine Geforce GTX 780M. Wie es sich auf dem MSI GT70H spielt, zeigt unser Test.

Von Florian Glaser (Notebookcheck.com), Jan Purrucker |

Datum: 08.07.2013


MSI GT70H : Mit Intels bis zu 3,4 GHz schnellem Vierkerner Core i7 4700MQ, 8,0 GByte Arbeitsspeicher und der Geforce GTX 780M liefert das neue MSI GT70H mehr Spieleleistung als viele Desktop-PCs. Mit Intels bis zu 3,4 GHz schnellem Vierkerner Core i7 4700MQ, 8,0 GByte Arbeitsspeicher und der Geforce GTX 780M liefert das neue MSI GT70H mehr Spieleleistung als viele Desktop-PCs.

Spiele-Notebooks sind mittlerweile leistungsstark genug, um auch ambitionierte Spieler vom Desktop-PC weg zu locken. Das MSI GT70H richtet sich an alle, die auch unterwegs nicht auf ihr Hobby verzichten möchten und dabei Wert auf hohe Details und flüssige Frameraten legen. Um das zu gewährleisten, packt MSI das Notebook voll mit Hardware, die so manchen Desktop-PC alt aussehen lässt. Für unseren Test überprüfen wir in Zusammenarbeit mit Notebookcheck.com die Leistung des rund 2.000 Euro teuren MSI GT70H-80M4811B.

Zum Thema » Samsung Serie 7 770Z7E im Test Flache Spieleflunder » MSI GX60 im Test 15,6-Zoll-Spiele-Notebook mit Radeon HD 7970M » MSI GT70 im Test High-End-17-Zoll-Notebook mit SSD-Raid Als CPU kommt im GT70H der Intel Core i7 4700MQ zum Einsatz. Dem Prozessor unseres Testmodells stehen 8,0 GByte an DDR3-Arbeitsspeicher zur Seite - im teuersten Vertreter der GT70H-Reihe stecken sogar 32 GByte. Um auch grafisch anspruchsvolle Spiele mit maximalen Details auf dem entspiegelten, 17,3 Zoll großen Full-HD-Display dazustellen, verbaut MSI mit der Geforce GTX 780M die mobile Variante von Nvidias aktuellem Spitzenmodell.

Als Betriebssystem ist Windows 8 (64 Bit) vorinstalliert. Sowohl Windows als auch die restliche mitgelieferte Software (rund 40 Programme und Tools) finden auf einer 128 GByte großen SanDisk-SSD Platz. Weitere Daten können wir auf der 1,0 TByte großen Scorpio-Blue-Festplatte von Western Digital speichern. Insgesamt bietet das Gehäuse des MSI GT70H die Möglichkeit, bis zu drei SSDs einzubauen. Das allein lässt erahnen, dass das Notebook weder besonders schlank noch leicht ausfällt. Mit knapp 4,0 kg Gewicht und rund 5,5 cm Höhe können wir das MSI GT 70H im Test nur schlecht transportieren - es bietet sich vorrangig als Desktop-Ersatz für den stationären Betrieb an.

MSI bietet das GT70H in sechs Konfigurationen an. Der Hauptunterschied zwischen den verschiedenen Modellen liegt in der Grafikkarte und den Festplatten. Den Anfang macht das GT70.70M387B für 1.500 Euro. Im Inneren arbeitet eine Geforce GTX 770M und der Core i7-4700MQ. Auf eine SSD müssen wir hier verzichten. Für den stärksten Vertreter der GT70H-Reihe verlangt MSI stolze 3.700 Euro. Zwar beherbergt das GT70 SR2-x80M43237BW(R) satte 32 GByte Arbeitsspeicher und mit dem Core i7 7930MX das Flaggschiff unter Intels mobilen CPUs, allerdings rechtfertigt das nicht den enormen Aufpreis.

MSI GT70H : Die Farbe der Tastaturbeleuchtung lässt sich fast nach Belieben anpassen. Die Farbe der Tastaturbeleuchtung lässt sich fast nach Belieben anpassen.

Gehäuse

Die Hardware des MSI GT70H steckt im 3,9 kg schweren MS-1763-Gehäuse. Im Vergleich zum Vorgänger-Modell MS-1762 des MSI GT70 hat sich nur wenig getan. Der Deckel und die Handballenauflage bestehen erneut aus gebürstetem Aluminium, die Unterseite sowie die Tastaturumgebung und der Display-Rahmen hingegen aus Plastik. Anders als beim Vorgänger ist der Kunststoff rund um den Monitor nun matt gehalten und damit wesentlich unempfindlicher gegenüber Fingerabdrücken. Die Oberfläche über der Tastatur hat hingegen noch immer ein Hochglanz-Finish und zieht Staub stark an. Das restliche Design entspricht dem des GT70 und ist durch die bulligen Lüftungsschächte sowie die rot-schwarze Farbgebung auf Gaming getrimmt. Insgesamt macht das GT70H aber einen besseren Eindruck als das Vorgängermodell. Trotzdem wirkt das Design noch immer sehr verspielt und punktuell auch etwas billig.

Prozessor & Grafikkarte

MSI GT70H : Nvidias Geforce GTX 780M ist zum Testzeitpunkt der schnellste Notebook-Grafikchip. Nvidias Geforce GTX 780M ist zum Testzeitpunkt der schnellste Notebook-Grafikchip. Die anfallenden Rechenaufgaben übernimmt im MSI GT70H ein Core-i-Prozessor der vierten Generation. Intels Haswell-CPU i7 4700MQ besitzt vier Kerne, die jeweils mit 2,4 GHz takten. In Spielen sorgt die Turbo-Funktion dafür, dass die Taktfrequenz auf bis zu 3,4 GHz ansteigt. Wie alle Haswell-Prozessoren wird auch der i7 4700MQ im stromsparenden 22-nm-Verfahren gefertigt und simuliert mittels Hyperthreading bis zu acht parallele Threads. Im Windows-Betrieb übernimmt die im i7 4700MQ integrierte HD-4600-Grafik die Darstellung und die Geforce GTX 780M schaltet sich komplett ab, um Strom zu sparen.

Starten wir ein Spiel, springt mittels Nvidias Optimus-Technik die Geforce GTX 780M an. Die Grafikkarte basiert auf der im 28-nm-Prozess gefertigten Kepler-Architektur, die bereits in der letzten Geforce-Generation GTX 600 zum Einsatz kam. Trotz der gemeinsamen Grundlage arbeitet die GTX 780M deutlich schneller als das ältere GTX 680M-Modell. Während die 680M noch 1.344 Shader-Einheiten besitzt, teilen sich die Rechenleistung bei der GTX 780M nun 1.536 Rechenwerke, was der Desktop-Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 680 entspricht. Der Speicher und dessen Anbindung fallen mit 4,0 GByte und 256 Bit zwar identisch aus, allerdings taktet der Videospeicher mit (effektiv) 2.500 MHz jetzt schneller als bei der GTX 680M (1.800 MHz). Der Chiptakt fällt mit 823 MHz ebenfalls höher aus als beim Vorgänger (720 MHz).

MSI GT70H : Im Vergleich zu der Gehäusevariante, die MSI an PC-Hersteller wie Deviltech, One, Medion und Schenker verkauft, machen die Gehäuseoberflächen beim MSI GT70H einen höherwertigen Eindruck. Im Vergleich zu der Gehäusevariante, die MSI an PC-Hersteller wie Deviltech, One, Medion und Schenker verkauft, machen die Gehäuseoberflächen beim MSI GT70H einen höherwertigen Eindruck.

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Avatar Feschpa-Willi
Feschpa-Willi
#1 | 08. Jul 2013, 15:55
die spiele laptops von msi sind einfach preisleistungs-mäßig der hammer.
und die leistung reicht um überall ein wenig zu zocken. aber ich würde halt niemals soviel geld fürn laptop ausgeben. die günstigeren von ihren Modellen kann ich mehr empfehlen.
Das MSI GE70 war schon sau geil für den preis.
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Avatar Frex89
Frex89
#2 | 08. Jul 2013, 16:18
Ah endlich mal ein erster Haswell-CPU Test :)

Würd mich sehr freuen wenn ihr auch Mittelklasse-Geräte bzw. Haswell-Ultrabooks wie das schon erhältliche Sony Vaio Pro 13 testen würdet. Und auch der praktische Unterschied der Intel HD 4600 zur HD 5000 würde mich sehr interessieren.

Ich bin nur Gelegenheitsspieler und achte nicht so sehr auf High-End-Grafik aber ein Dota2 sollte schon in maximalen Details und 1080p laufen(was es auf meinem aktuellen nicht tut^^).
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Avatar headbang
headbang
#3 | 08. Jul 2013, 19:12
Zitat von Feschpa-Willi:
die spiele laptops von msi sind einfach preisleistungs-mäßig der hammer.
und die leistung reicht um überall ein wenig zu zocken. aber ich würde halt niemals soviel geld fürn laptop ausgeben. die günstigeren von ihren Modellen kann ich mehr empfehlen.
Das MSI GE70 war schon sau geil für den preis.


Also ich kann mich daran erinnern das Lenovo Preis-/Leistungstechnisch verdammt gut war wenn es einfach nur um Rechenleistung geht, vielleicht irre ich mich aber auch.
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Avatar ZaroW
ZaroW
#4 | 08. Jul 2013, 19:53
für leute, die zu viel geld ham ^^
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Avatar macgeifer
macgeifer
#5 | 08. Jul 2013, 20:59
hab hier noch ein GT 725 rumstehen was zu seiner zeit für knapp 1000€ brachiale Leistung bot (Desktop ATI 4850, 3Ghz Dualcore). Leider musste ich die Speicherbausteine der graka irgendwann alle 2-3 Wochen backen. die hardware war ansonsten top, nur das gehäuse waren nich ganz so pralle. aber allemal besser als nen macbook für 1000€ wo das innenleben minderwertig ist^^

wenn ich wieder nen notebook kaufe, wird es aber definitiv ein lenovo. das gerät da oben is einfach bissl übertrieben. dann lieber ein desktoprechner und nen "normalen" laptop.
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Avatar flown
flown
#6 | 09. Jul 2013, 14:49
Hach, wenn sie es doch wenigstens schaffen würden, das ganze halbwegs attraktiv zu verpacken. Ich weiß, rein logisch ist das Design unwichtig, aber ich würde trotzdem immer eher zu schwächeren, aber dafür schönen und leichten Notebooks greifen. Das Razer Blade finde ich zum Beispiel sehr cool.

Im Endeffekt würde ich mir wahrscheinlich aber auf Grund der Kosten dann doch einfach einen normalen Pc oder ein Notebook und eine Konsole kaufen...
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Avatar bullchopper
bullchopper
#7 | 09. Jul 2013, 15:35
2000 Euro & dann darf man die prolligen Aufkleber von der Handauflage kratzen. *handpalme*
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Avatar Emmerling
Emmerling
#8 | 09. Jul 2013, 15:50
Zitat von Frex89:
Ah endlich mal ein erster Haswell-CPU Test :)

Würd mich sehr freuen wenn ihr auch Mittelklasse-Geräte bzw. Haswell-Ultrabooks wie das schon erhältliche Sony Vaio Pro 13 testen würdet. Und auch der praktische Unterschied der Intel HD 4600 zur HD 5000 würde mich sehr interessieren.

Ich bin nur Gelegenheitsspieler und achte nicht so sehr auf High-End-Grafik aber ein Dota2 sollte schon in maximalen Details und 1080p laufen(was es auf meinem aktuellen nicht tut^^).


http://www.notebookcheck.com/Im-Test-Intel -HD-Graphics-4600.92957.0.html

Ich glaube Dota sollte die GPU hinkriegen :) Bin erstaunt wie stark die internen GPUs von Intel schon sind .... Frage mich wie das wohl in 10 - 15 Jahren aussieht :)

Ich persöhnlich besitze ein Alienware M17xr3 und bin sehr zufrieden. Die Leistung ist immernoch der Hammer (ich spiele BF3 auf und Metro LL auf Ultra) und wenns echt mal zu wenig wird kann man ganz einfach Aufrüsten (leider sind Notebook GPUs sehr teuer)!

In diesen Sinne Gaming Notebooks WTF !! :D

Rechtschreibfehler dürfen behalten werden :D
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Avatar badtaste21
badtaste21
#9 | 09. Jul 2013, 21:06
Pah, für 2000 € darf so ein Ding aber nicht laut sein unter Last.
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Avatar CarstenGuhl
CarstenGuhl
#10 | 09. Jul 2013, 23:50
Zitat von flown:
Hach, wenn sie es doch wenigstens schaffen würden, das ganze halbwegs attraktiv zu verpacken. Ich weiß, rein logisch ist das Design unwichtig, aber ich würde trotzdem immer eher zu schwächeren, aber dafür schönen und leichten Notebooks greifen.



Am Konzept des MSI GT70H gefällt mir sehr gut, dass einige der wichtigen Schnittstellen an der Geräterückseite zu finden sind.

Insgesamt gefällt mir aber dieser neue Gaming Laptop sehr viel besser:

http://www.notebookcheck.com/Test-Asus-G75 0JW-Gaming-Notebook.97038.0.html
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