Samsung Serie 7 Gamer 700G7A

Notebooks   |   Datum: 19.12.2011
Seite 1 2 3   Wertung

Samsung Serie 7 Gamer 700G7A im Test

High-End-Notebook mit Radeon HD 6970M

Mit dem Samsung Serie 7 Gamer 700G7A bietet Samsung sein erstes High-End-Spiele-Notebook an. Eine Radeon HD 6970M, 16,0 GByte RAM und ein Core i7 2630QM sorgen im Test für eine rekordverdächtige Performance zum Kampfpreis.

Von Florian Glaser (Notebookcheck.com) |

Datum: 19.12.2011


Zum Thema » Notebook-Tuning Was lässt sich aufrüsten? » Notebook-Grafikschummelei Wie AMD und Nvidia tricksen » Windows 7 für Notebooks Mobilitätscenter erklärt Bislang hat sich Samsung auf Office- und Multimedia-Notebooks konzentriert. Mit dem 17,3-Zoll-Notebooks Samsung Serie 7 Gamer 700G7A ändert sich das: Für zum Testzeitpunkt rund 1.600 Euro bietet das Gerät eine Radeon HD 6970M mit 2,0 GByte Videospeicher, einen Core i7 2630QM mit bis zu 2,9 GHz, vier Rechenkernen und Hyperthreading sowie 16,0 GByte Arbeitsspeicher. Damit tritt das Samsung Serie 7 Gamer 700G7A im Test in direkte Konkurrenz zum über 2.000 Euro teuren Alienware M17x R3, das über den etwas schnelleren Core i7 2820QM (bis zu 3,4 GHz) sowie eine Geforce GTX 580M verfügt, und dem rund 1.800 Euro teuren Asus G74SX mit etwas weniger Leistung, aber einem für Nvidia 3D Vision zertifizierten 120-Hertz-Display. Alle drei Notebooks haben ein 17,3 Zoll großes Display mit 1920x1080 Pixeln (Full HD).

In Deutschland gibt es das Samsung Serie 7 Gamer bislang nur in der hier getesteten Variante mit Blu-ray-Combo-Laufwerk, beleuchteter Tastatur und zwei 750 großen GByte Festplatten. Ein Modell mit Solid-State-Disk-Laufwerk (SSD) hat der Hersteller trotz der aktuell hohen Preise von Magnetspeicherfestplatten und dem eigenen SSD-Angebot nicht im Programm.

Samsung Serie 7 Gamer 700G7A : Das Samsung Serie 7 Gamer 700G7A hat schnelle Hardware und eine umfangreiche Ausstattung. Im Gegensatz zur Konkurrenz von Asus und Alienware zeigt das ebenfalls 17,3 Zoll große Samsung-Notebooks seine Muskeln äußerlich aber nicht. Das Samsung Serie 7 Gamer 700G7A hat schnelle Hardware und eine umfangreiche Ausstattung. Im Gegensatz zur Konkurrenz von Asus und Alienware zeigt das ebenfalls 17,3 Zoll große Samsung-Notebooks seine Muskeln äußerlich aber nicht.

Gehäuse

Das schwarze Gehäuse des Samsung Serie 7 Gamer 700G7A besteht durchgehend aus Kunststoff, die Linienführung ist langweilig bis kantig. Allein die im Aluminium-Look gehaltene Handballenauflage, der gepunktete Display-Rahmen und die billig wirkendende Lautsprecherleiste in Glasoptik setzen Akzente. Im Vergleich zum Asus G74SX oder zum Alienware M17x R3 wirkt das 700G7A deshalb beinahe bieder, aber nicht minder wuchtig: Mit einem Gesamtgewichts inklusive Akku und Netzteil von 4,9 Kilo und einer maximalen Höhe von 5,3 Zentimetern eignet sich das Serie 7 Gamer wie die Konkurrenz in erster Linie als Desktop-PC-Ersatz.

Samsung Serie 7 Gamer 700G7A : Fast alle Anschlüsse liegen an der linken Seite des Notebooks. Fast alle Anschlüsse liegen an der linken Seite des Notebooks. Das Gehäuse besteht durchgehend aus Kunststoff, aber Haptik und Verarbeitung sind insgesamt gut. Bei genauem Blick finden wir im Test minimal unsaubere Materialübergänge und einen extrem empfindlichen Display-Deckel. Dafür machen die Scharniere einen wertigen Eindruck (beim Öffnen schwingt die Basis nur wenig mit). Qualitativ überzeugt uns das Samsung Serie 7 Gamer 700G7A somit. Sowohl das Alienware M17x R3 als auch das Asus G74SX sind jedoch noch besser verarbeitet und durch ihr mutigeres Design auch auffälliger – was nicht jedermanns Sache ist.

Prozessor & Grafikkarte

Intels Vierkernprozessor Core i7-2630QM läuft zunächst mit 2,0 GHz, kann sich aber auf bis zu 2,90 GHz hochtakten. Im Samsung Serie 7 Gamer 700G7A erreicht der Core i7-2630QM bei Belastung eines Kerns höchstens 2,8 GHz und damit 100 MHz weniger als im Optimalfall. Der Core i7-2630QM unterstützt Hyperthreading, um acht Aufgaben parallel auszuführen. Hergestellt wird er im aktuellen 32-nm-Prozess, maximal verbraucht er 45 Watt. Der integrierte Grafikchip HD Graphics 3000 liegt brach, da das Serie 7 Gamer ausschließlich die dedizierte DirectX-11-Grafikkarte nutzt und so den Stromverbrauch unter Windows unnötig in die Höhe treibt.

Die Radeon HD 6970M hat 960 Shader-Einheiten und läuft mit 680 MHz, der über eine 256 Bit breite Leitung angebundene Videospeicher arbeitet mit effektiv 3.600 MHz. Damit entspricht die Radeon HD 6970M einer heruntergetakteten AMD Radeon HD 6850 (als Desktop-Grafikkarte rund 120 Euro). Die verbauten 2,0 GByte Videospeicher nützen nur dem Marketing von Samsung, bringen im Test aber keine Vorteile gegenüber dem 1,0-GByte-Ausbau. Insgesamt rechnet die Radeon HD 6970M schneller als die Geforce GTX 560M im Asus G74SX (die ungefähr einer Nvidia Geforce GTX 550 Ti entspricht), aber deutlich langsamer als die GTX 580M im Alienware M17x R3 (in etwa eine Nvidia Geforce GTX 560 Ti ).

Display

Samsung Serie 7 Gamer 700G7A : Durch die hohe Helligkeit können wir das Display trotz fehlender Entspiegelung auch draußen gut ablesen. Durch die hohe Helligkeit können wir das Display trotz fehlender Entspiegelung auch draußen gut ablesen. Das 17,3-Zoll-Display löst mit 1920x1080 Pixeln im 16:9-Format auf. Die Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz sorgt im 2D-Betrieb für einen besonders geschmeidigen Bildaufbau und weiche Mauszeigerbewegungen, stereoskopisches 3D unterstützt das Serie 7 Gamer 700G7A allerdings nicht. Durch das hochwertige Panel und die LED-Hintergrundbeleuchtung bietet das TFT eine tolle Bildqualität. Im Test überzeugt uns unter anderem die sehr hohe Helligkeit von 323 cd/m² und homogene Ausleuchtung von 89 Prozent. Durch den guten Schwarzwert von nur 0,36 cd/m² bleibt die Darstellung auch in dunklen Szenen differenziert. Zudem wirken Farben durch das breite Kontrastverhältnis und die fehlende Entspiegelung in Fotos, Spielen und Filme ungemein kräftig.

Wegen der extremen Helligkeit erkennen wir trotz der spiegelnden Oberfläche und den entsprechenden Reflexionen selbst bei stärkerem Gegenlicht den Bildschirminhalt. Auch an den Blickwinkeln haben wir nicht auszusetzen. Bei horizontalen Abweichungen bleibt die Farbwiedergabe stabil, bei vertikalen Positionsänderungen entstehen höchstens von schräg unten Farbverfälschungen. Weiterführende Messungen zum Display lesen Sie bei unserem Partner Notebookcheck.com.

INHALTSVERZEICHNIS

Diesen Artikel:   Kommentieren (21) | Drucken | E-Mail
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
Avatar Das URGESTEIN
Das URGESTEIN
#1 | 19. Dez 2011, 19:04
Nicht schlecht, Herr Specht!
rate (2)  |  rate (7)
Avatar dereric
dereric
#2 | 19. Dez 2011, 19:24
Bitte, ich will mal wissen was für Schwachsinns Minuspunkte ihr gebt?


"alle RAM- und Festplatten-Steckplätze belegt"
Sind ja auch nur 16GB drin. Wollt ihr mehr...?

"keine SSD"
SSD lohnen sich aktuell in keinster Weise. So instabil wie viele SSD sind... Man liest nur "Ausfälle, Abstürze, Defekte"

"weder eSATA oder Firewire"
FireWire? Welcher Gamer braucht sowas?
eSATA: auch kein muss.

Und was mich verwirrt ist die Rechnung
6970M = Grafik wie 6850

Hä!?
rate (9)  |  rate (16)
Avatar Scareglow
Scareglow
#3 | 19. Dez 2011, 19:31
Zitat von dereric:


"keine SSD"
SSD lohnen sich aktuell in keinster Weise. So instabil wie viele SSD sind... Man liest nur "Ausfälle, Abstürze, Defekte"



Na klaaar, ne SSD lohnt sich in KEINSTER Weise XD sagst du so lange, bis du mal selber eine drin hast, das ändert sich dann schlagartig und nachhaltig :)
rate (24)  |  rate (0)
Avatar yenlowang2010
yenlowang2010
#4 | 19. Dez 2011, 19:40
Zitat von dereric:

Und was mich verwirrt ist die Rechnung
6970M = Grafik wie 6850

Hä!?


Der mobile Grafikchip 6970M (MXM-Bauform mit max 100 Watt TDP) mit 960 ALUs und 680/1800 MHz entspricht von der Leistung her einer untertakteten (Normal:860/2200 MHz) Desktop HD6850 mit ca. 150 Watt TDP.

Man darf die jeweiligen Modellnummer zwischen Mobil und Desktop-Grafik auf keinen Fall vergleichen.
rate (15)  |  rate (0)
Avatar dereric
dereric
#5 | 19. Dez 2011, 20:23
Zitat von yenlowang2010:


Der mobile Grafikchip 6970M (MXM-Bauform mit max 100 Watt TDP) mit 960 ALUs und 680/1800 MHz entspricht von der Leistung her einer untertakteten (Normal:860/2200 MHz) Desktop HD6850 mit ca. 150 Watt TDP.

Man darf die jeweiligen Modellnummer zwischen Mobil und Desktop-Grafik auf keinen Fall vergleichen.


Das ist doch mal ne Aussage mit der man was anfangen kann.
Aber ehrligh gesagt?
Was denken sich die Laptophersteller dabei "hoho guckstu, hatta 6970 grafikkarte, is super gut. weil 6970"

Das ist doch Verarsche
rate (4)  |  rate (7)
Avatar M_T_B
M_T_B
#6 | 19. Dez 2011, 20:26
Zitat von dereric:
Bitte, ich will mal wissen was für Schwachsinns Minuspunkte ihr gebt?


"alle RAM- und Festplatten-Steckplätze belegt"
Sind ja auch nur 16GB drin. Wollt ihr mehr...?

"keine SSD"
SSD lohnen sich aktuell in keinster Weise. So instabil wie viele SSD sind... Man liest nur "Ausfälle, Abstürze, Defekte"

"weder eSATA oder Firewire"
FireWire? Welcher Gamer braucht sowas?
eSATA: auch kein muss.

Und was mich verwirrt ist die Rechnung
6970M = Grafik wie 6850

Hä!?


Bis auf den Punkt mit der SSD stimm ich Dir zu, das mit der SSD, selten so einen Schwachsinn gelesen.

Ein Rechner ohne SSD ist ein Krüppel der weit hinter seinen Möglichkeiten hängt.
Ich will niemals wieder einen ohne SSD benutzen.
Vorallem bei einem Notebook sollte ne SSD rein, die Notebookplatten sind ja allgemein noch mieser als Desktopplatten.


Bei den Notebookgrafikkarten ist das normal, da ist die Notebookvariante schon immer langsamer als die gleiche Desktopversion.

Mein Bruder hat in seinem eine GTX460m, die ist aber nur so schnell wie eine Desktop GTS 450, aufgrund der Abwärme kann man in ein Notebook nunmal keine Grafikkarte einbauen die über 200W abstrahlt geschweige denn soviel Strom zieht wie eine Desktopkarte.

Für AMD/Nvidia ist das aber von Vorteil wenn die Karten so heißen wie die Desktopvarianten, da kann man Leistung vorgaukeln die nicht existiert.
rate (2)  |  rate (2)
Avatar Vögelchen
Vögelchen
#7 | 19. Dez 2011, 20:33
Zitat von dereric:
"keine SSD"
SSD lohnen sich aktuell in keinster Weise. So instabil wie viele SSD sind... Man liest nur "Ausfälle, Abstürze, Defekte"

Es gibt keine Hardware, die Abläufe so stark beschleunigt wie eine SSD. Ob ich einen C2D E8400 oder einen i5 2500k habe merkt man im normalen Betrieb nicht - kein Unterschied.
Wenn ein System aber eine SSD hat und das andere eine normale Festplatte, ist der Unterschied plötzlich wie Tag und Nacht. ;)
rate (9)  |  rate (0)
Avatar Sir Aidaron
Sir Aidaron
#8 | 19. Dez 2011, 20:54
Bei dem Notebook kann man den ersten Preis bei der Steamverlosung gut gebrauchen :D
rate (0)  |  rate (1)
Avatar apel996
apel996
#9 | 19. Dez 2011, 20:59
also mir gefällt das aussehen von den Laptop, einfach schlicht damit kann ich mich auch auf arbeit sehen lassen und die kollegen wissen nicht was das teil für Power hat.
rate (2)  |  rate (1)
Avatar morti
morti
#10 | 19. Dez 2011, 21:29
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.

PROMOTION
 
top Top
Werde Fan von GameStar auf FacebookFacebook Aboniere den YouTube-Kanal von GamestarYouTube Besuche Gamestar auf Google+Google+ GameStar auf Twitter folgenTwitter Alle RSS-Feeds von GameStar.deRSS-Feeds Jetzt GameStar-Newsletter bestellenNewsletter
© IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten