Praxis

Spiele und Systemanforderungen, Kaufberatung sowie Windows-Ratgeber.
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Spielen auf dem Macbook

Apple-Notebooks im Spiele-Test

Macbooks sind schick, aber sind sie auch für Spieler interessant? Wir haben das günstigste Macbook und das teurere Macbook Pro im Test und erklären, wie Sie Windows darauf installieren.

Von Hendrik Weins |

Datum: 20.12.2009


Apples Notebooks und Komplett-PCs nutzen seit geraumer Zeit die gleiche Hardware wie normale Windows-Notebooks. Spiele laufen unter dem vorinstallierten Mac OS X-Betriebssystem zwar nur wenige, aber über die Apple-Software Bootcamp lässt sich Windows auf den stylishen Geräten installieren.

Im Test mit dem Apple Macbook (900 Euro) und dem Apple Macbook Pro (1.800 Euro) prüfen wir, was die Notebooks in Spielen leisten, welche Spiele unter Mac OS X laufen und erklären in einem weiteren Artikel, wie Sie die Windows-Installation durchführen.

» Ratgeber lesen: Windows-Installation auf dem Mac

Auf einen Test des Mac-Pro-PCs verzichten wir, weil selbst die mit 3.000 Euro sündhaft teure 8-Kern-Version nur eine mickirge Geforce GT 120 mitbringt, mit der kein aktueller Titel in hohen Details flüssig läuft. Apple verkauft die Rechner gegen 180 Euro Aufpreis auch mit einer Radeon HD 4870 - im Handel kostet die Karte (für PCs) nur 150 Euro.

Mac OS X oder Windows

Kurz und knapp: Wer aktuelle Spiele auf seinem Macbook genießen will, kommt um eine Windows-Installation nicht herum. Zwar laufen einige Titel wie Call of Duty: Modern Warfare, World of Warcraft, Die Sims 3 oder Spore auch nativ unter Mac OS X, das sind aber Ausnahmen. Während Sims 3 oder Spore sowohl unter Windows als auch unter Mac OS funktionieren, müssen Sie zum Beispiel für Modern Warfare eine spezielle Mac-Edition kaufen, die deutlich mehr kostet als das Windows-Pendant. Wenn Sie hingegen Windows parallel zu Mac OS auf Ihrem Macbook installieren, kommen Sie in den Genuss beider Welten.

Bei der Spieleleistung geben sich die beiden Betriebssysteme nichts. Einen Vorteil hat aber das Apple-Betriebssystem, wenn auch nur für das teure Macbook Pro. Wo Windows stets die leistungsstärkere, aber stromfressende Geforce 9600M GT nutzt, deaktiviert Mac OS X diese im 2D-Betrieb und wechselt auf die deutlich sparsamere Geforce 9400M. Durch diesen Kniff verlängert sich die Akkulaufzeit enorm.

Spieleleistung

Spielen auf dem Macbook : Das Macbook mit integriertem Grafik-Chip enttäuscht. Das Macbook mit integriertem Grafik-Chip enttäuscht. Da sich die Spieleleistung von Mac OS X und Windows nicht unterscheiden, liegt das Macbook Pro mit der Geforce 9600M GT auf dem Niveau »normaler« Windows-Notebooks mit gleicher Grafikkarte. In unserem Test lagen Macbook Pro (Core 2 Duo P9600 mit 2,66 GHz, 4,0 GByte RAM, Geforce 9600M GT) und ein älteres MSI-Modell (Core 2 Duo P9500 mit 2,5 GHz, 4,0 GByte RAM, Geforce 9600M GT) sowohl in Die Sims 3 als auch in Modern Warfare gleichauf. Letzteres läuft in maximalen Details in der nativen Auflösung des 15-Zoll-Macbooks mit 39,2 Bildern pro Sekunde, mit vierfacher Kantenglättung sowie achtfacher anisotroper Filterung reichte es noch für 29,4 fps. Extrem anspruchsvolle Spiele wie Crysis überfordern die betagte Geforce 9600M GT hingegen, da reißt auch der schnelle Core 2 Duo nichts mehr raus.

Keine Überraschung ist das schlechte Abschneiden des günstigsten Macbooks. Für 900 Euro bietet es für Spieler deutlich zu wenig: Der Onboard-Chip Geforce 9400M ist bereits mit Modern Warfare in einer Auflösung von 1024x768 überfordert, in der nativen Einstellung von 1280x800 ruckelt der Shooter mit 20 fps vor sich hin. Auch Sims 3 stellt zu hohe Anforderungen in hohen Details. Erst wenn Sie die Grafik-Einstellungen deutlich reduzieren, stockt das Spiel nicht mehr.

Spielen auf dem Macbook : Mit Windows auf dem Mac testen wir Call of Duty 4 - und messen keine Leistungsunterschiede. Mit Windows auf dem Mac testen wir Call of Duty 4 - und messen keine Leistungsunterschiede.

Spielen auf dem Macbook : Ob Windows oder Mac OS X, Sims 3 läuft auf beiden Betriebssysteme mit identischer Leistung. Ob Windows oder Mac OS X, Sims 3 läuft auf beiden Betriebssysteme mit identischer Leistung.

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Avatar dawodo
dawodo
#1 | 20. Dez 2009, 11:15
Laptops zum Spielen empfinde ich persönlich ohnehin immer als extremer Kompromiss. Meine Kombo aus einem sehr leistungsstarken Desktop-PC für 800€ und einem kleinen EeePC für 250€ toppt sowieso jeden 1050€ Laptop... lieber zwei Dinge, die in ihrem Gebiet super sind, als mal wieder zwischen den Stühlen sitzen :)
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Avatar Zsinj
Zsinj
#2 | 20. Dez 2009, 11:24
Also für die 1800€ was das Pro Modell kostet bekommt man einen guten Desktop und einen brauchbaren Laptop der dem Pro in nichts nachsteht.
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Avatar squieky
squieky
#3 | 20. Dez 2009, 11:25
Würde nie unterwegs zocken. Wirkt nicht nur nerdig sondern ist auch so. Und wenn man in den Urlaub fährt sollte man auch Urlaub machen :o

Netbook für den Tippkram, Heim PC fürs Zocken.
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Avatar LordofDeath86
LordofDeath86
#4 | 20. Dez 2009, 11:26
Kommt halt immer drauf an was man machen möchte. Ich finde es unheimlich praktisch zum abendlichen zocken einfach den Lappi einzupacken und dann direkt loszulegen ohne großen Aufbau etc. Dafür bin ich bereit bei der Grafik Abstriche zu machen. Nebenbei lässt sich auch super dran arbeiten, da genug Power für Berechnungen vorhanden ist und ich an einem anständigen Display sitze (die 13-Zoll Dinger sind mir ein Gräuel). Aber wie gesagt, das ist alles Einstellungssache ;)
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Avatar Nathaniel
Nathaniel
#5 | 20. Dez 2009, 11:30
Zitat von dawodo:
Laptops zum Spielen empfinde ich persönlich ohnehin immer als extremer Kompromiss. Meine Kombo aus einem sehr leistungsstarken Desktop-PC für 800€ und einem kleinen EeePC für 250€ toppt sowieso jeden 1050€ Laptop... lieber zwei Dinge, die in ihrem Gebiet super sind, als mal wieder zwischen den Stühlen sitzen :)


Verschiedene Ansprüche. Ich kann mittlerweile auf einen Desktop verzichten, weil ich auch nicht den Drang habe alle Neu-Erscheinungen gleich zu spielen und ein leistungsstarkes Notebook vorziehe. Ein 14" Notebook von Sony mit Geforce GT230 für 900€ ist immer noch portabel und bietet das ein oder andere Spielchen zum vernünftigen Preis.
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Avatar Darkan*
Darkan*
#6 | 20. Dez 2009, 11:31
Apple war schon immer teurer als ein gleichwertiges Windows Pendant. Dieser Test zeigt nur auf, dass die gleiche Hardware unabhängig vom Betriebssystem die gleiche Leistung bringt. Persönlich bevorzuge ich ein Notebook mit Windows, da ich a) immer nach Preis/Leistung schaue und b) Nie mit MacOS gearbeitet habe, demzufolge mich bei Windows einfach heimischer fühle. Es bleibt also jedem selbst überlassen was man bevorzugt.

Zum Spiele-Laptop ansich: Es ist gut zu wissen, dass diese Teile durchaus auch hier brauchbar sind. Das hat den Vorteil, man braucht keinen riesigen Platz mehr für einen Home-PC, sondern kann einfach seinen Laptop aufklappen und ein bischen daddeln. Wenn man fertig ist, kommt alles wieder in den Schrank. Auch für sogenannte LANs muss man nicht das komplette Equip in einen Lieferwagen sperren (überspitzt), sondern kann damit unter dem Arm hin gehen. Sicher, richtige "Pros" winken hier natürlich ab, für mich als Gelegenheitsspieler und arbeitender Mensch würde das vollkommen ausreichen.
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Avatar areaS-4
areaS-4
#7 | 20. Dez 2009, 11:43
Erstmal bin ich überrascht über diesen Bericht. Weitestgehend neutral geschrieben, nicht schlecht.

Allerdings muss ich anmerken, das wohl kaum ein Laptop Besitzer im Akku-Betrieb die grafisch anspruchsvollen Spiele zocken wird. Von daher find ich die Angaben zur Akku-Leistung unter Vollast recht unnötig.

Dann möchte ich noch erwähnen, daß alle Laptops unter Vollast ziemlich laut werden.

Rechte Maustaste geht nicht über das Touchpad bei Windows? Hm, werde ich nachher mal ausprobieren.

Soweit ich weiß, wird Windows 7 auch noch nicht offiziell unterstützt von Boot Camp.

Alles in allem ein schöner Bericht, Gamestar.
Wer hauptsächlich zocken möchte mit seinem Laptop, der ist mit Acer, Asus, Dell und Co. weit besser bedient. Allerdings dann natürlich auch in Laut und mit wenig Akku-Leistung.
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Avatar asasasa
asasasa
#8 | 20. Dez 2009, 11:48
Toller Test!

Finds gut, dass ihr das mit dem Display und der Verarbeitung hervorhebt! Das, und der hohe Preis der Teile, ist nämlich das einzige was jetzt wirklich an Unterschied da ist.
Ob der Preis die Verarbeitung rechtfertigt ist eh eine individuelle Frage. Ich werde mir die Frage jetzt bestimmt nie wieder stellen, ob ich Mac statt PC will, da mir mein Kunststoff-Laptop hier im dunkeln reicht :)

Mal ernsthaft, wer arbeitet draussen? Die ganzen tollen Display-draussen features sind für Leute mit einem Büro ohne Rollladen
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Avatar -io-
-io-
#9 | 20. Dez 2009, 11:52
Also ich spiele schon seit Jahren nur noch auf dem Laptop - bin extrem viel unterwegs und mag nicht aufs zocken verzichten; da lautet der Kompromiss eben, ein 3500€ Desktop-Replacement stationär in den Gästewohnungen und ein 1000€ Laptop zum arbeiten im Zug... Desktop Pcs sind da nicht mehr nötig, zu hause tun es dann auch die abgespielten für noch 2-3 Jahre. Das sind dann allerdings Geräte, mit denen die Macs leider nicht mithalten können ;-)
Denn schick und für manche Anwendungen sind sie ja schon!

io
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Avatar DoomDreamer
DoomDreamer
#10 | 20. Dez 2009, 11:53
Guter Bericht und auch bisher gute Kommentare. Ich selbst habe einen Desktop-PC, den ich aber kaum mehr nutze. Zum Schluss wurde er nur noch zum Spielen hergenommen, für den Rest habe ich mein MacBook Pro benutzt. Allerdings spiele ich grad fast nur noch auf der PS3... Mich haben die letzten Monate der unfertigen Spiele zu sehr abgeschreckt.
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