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Checkliste: TFT-Monitor kaufen

Ratgeber für die Kaufentscheidung

Ein TFT-Monitor begleitet einen oft viele Jahre und gehört damit zu den langlebigsten PC-Komponenten, deren Kauf man sich besonders gut überlegen sollte.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 02.05.2012


Wer sich heute einen TFT kaufen möchte, muss sich im Gewirr technischer Details und Marketing-Tricks zurechtfinden, um den richtigen Monitor für seine Zwecke zu finden. Eine riesige Anzahl von Marken- und No-Name-Herstellern bieten ein schier unendliches Angebot an Modellen in verschiedenen Größen und Formaten mit allerlei Auflösungen, Anschlüssen und Ausstattungen an. Doch zwischen all diesen Informationen stehen einige grundlegende technische Angaben, die dabei helfen, einen guten und von einem eher schlechten Gerät zu unterscheiden.

Unsere Checkliste zu TFT-Monitoren soll Sie dabei unterstützen die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Neben einem »Basiswissen TFTs«-Paket, finden Sie auf den folgenden Seiten auch weiterführende Informationen. Wir aktualisieren den Artikel regelmäßig um neue Trends und Entwicklungen miteinfliessen zu lassen. Ihre Mithilfe ist dabei willkommen: Äußern Sie Verbesserungsvorschläge oder Ergänzungen in den Kommentaren. Um Klarheit zu wahren, werden Flame-Wars und andere themenfremde Beiträge an dieser Stelle kategorisch gelöscht.

Mit der Checkliste im Anschluss können Hardware-Einsteiger schnell und einfach eine Kaufentscheidung treffen. Auf den folgenden Seiten steigen wir tiefer in die Materie ein, erklären wir immer wiederkehrende Fachausdrücke und schätzen deren Bedeutung für PC-Spieler ein.

Checkliste: TFT-Monitor kaufen : Auch am PC ist 3D derzeit ein Thema, auf breiter Front hat sich der Trend aber bislang nicht durchgesetzt. Auch am PC ist 3D derzeit ein Thema, auf breiter Front hat sich der Trend aber bislang nicht durchgesetzt.

Checkliste TFT-Kauf

  • Aufgrund der günstigen Preise lohnt sich heute ein Kauf eines TFTs mit einer Bilddiagonale unter 24 Zoll nicht mehr. Günstige Geräte dieser Klasse gibt es schon ab 120 Euro und selbst bei höheren Ansprüchen und größeren Bilddiagonalen reicht ein Budget von 200 Euro meistens aus.

  • Die Auflösung des Monitors sollte nicht nur dem Einsatzzweck des Bildschirms (Spiele, HD-Video, Office), sondern auch der Leistungsfähigkeit der Grafikkarte angemessen sein. Eine leistungsschwache Grafikkarte kann 3D-Spiele sonst in nur mit reduzierten Details oder einer verringerter Auflösung flüssig darstellen. Welche Grafikkarte die Richtige für Sie ist, zeigt unsere Grafikkarten-Checkliste.

  • Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Monitor zumindest auch DVI oder HDMI anbietet - der alte VGA-Anschluss hat endgültig ausgedient. Mittlerweile bieten einige Modelle statt HDMI einen Displayport-Eingang. Jede aktuelle Grafikkarte kann DP ansprechen, unter Umständen benötigen Sie aber einen Adapter. Je mehr Anschlüsse, umso flexibler kann der TFT verwendet werden, beispielsweise auch für Spielekonsolen.

  • Der Kopierschutz von Blu-ray-Filmen setzt voraus, dass der Monitor den sogenannten HDCP-Standard unterstützt, der nur über die digitalen Anschlüsse DVI, HDMI und DisplayPort möglich ist und bei dem die Bildinformationen verschlüsselt zwischen Abspielgerät und Monitor übertragen werden. Für Blu-ray-Filme und andere HD-Inhalte ist ein größerer TFT mit der Full-HD-Auflösung von 1.920x1.080 Pixel empfehlenswert.

  • 3D-Monitore mit 120 Hertz Bildwiederholraten bieten zwar auch im 2D-Betrieb eine gute Bildqualität, 3D-Spiele funktionieren jedoch momentan nur mit Geforce-Grafikkarten samt Nvidias 3D-Vision-Brille vernünftig. Aber auch wenn Sie 3D in absehbarer Zeit nicht nutzen wollen, sollten Sie zumindest bei einem ohnehin geplanten Neukauf die Investition in einen 120-Hertz-Monitors erwägen, vor allem, wenn Sie vorrangig schnelle Shooter spielen, denn die im Vergleich zu normalen Monitoren doppelt so hohe Bildwiederholfrequenz lässt schnelle Bewegungen wesentlich flüssiger erscheinen.

  • Informieren Sie sich in diesem Guide über die Bedeutung der verschiedenen technischen Angaben und deren Auswirkungen auf die Bildqualität, um Angebote besser einschätzen zu können.

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Avatar michaelmct
michaelmct
#1 | 07. Feb 2011, 15:02
Wie ihr schon schreibt, über 1920x1080 lacht jeder neue Grafikkarte im Bereich GTX570/580 oder 6870/6970. Blöderweise gibt es nicht viel bezahlbares mit mehr Auflösung. Spontan fällt mir nur der Dell U2711 ein der spieletauglich und noch bezahlbar ist, alles andere findet sich weit jenseits von 1000€...da sollten die Hersteller schnell nachbessern und den Markt etwas füllen.
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Avatar Sir Twist
Sir Twist
#2 | 07. Feb 2011, 15:14
Kennt jemand ein guten 24er mit
HDMI
120Hz und ganz wichtig
1920x1200 bzw. 16zu10 ?
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Avatar Psycho69
Psycho69
#3 | 07. Feb 2011, 15:14
Warum finde man bei euch nie LCD Monitore im Test?
Ich meine den Unterschied merke ich immernochnicht und it meinem LCD
kann man wunderbar spielen...
Also warum schreibt ihr immer nur über TFTs un nicht über LCDs??
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Avatar Devil I Know
Devil I Know
#4 | 07. Feb 2011, 15:21
Also mein naechster Monitor wird garantiert ein 3D Monitor werden. Ich finde 3D einfach super. Aber das ist wohl subjektiv.
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Avatar xNGTMx
xNGTMx
#5 | 07. Feb 2011, 15:29
Zitat von Psycho69:
Warum finde man bei euch nie LCD Monitore im Test?
Ich meine den Unterschied merke ich immernochnicht und it meinem LCD
kann man wunderbar spielen...
Also warum schreibt ihr immer nur über TFTs un nicht über LCDs??

TFTs sind lediglich moderne LCDs, die den Markt größtenteils beherrschen. In dem Sinne kann man hier (! Nicht allgemein!) TFT und LCD quasi synonym verwenden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCssigk ristallbildschirm
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Avatar Tharos
Tharos
#6 | 07. Feb 2011, 15:34
Zum Part mit den Pixelfehlern:

Es gibt noch eine neue ISO-Norm: ISO 9241-307

Bei der ist Pixelfehlerklasse 0 die absolut fehlerfreie, Klasse 1 darf da Pixelfehler haben. Kann man sich schön mit auf die Nase legen, wenn man das nicht rechtzeitig merkt und denkt man würde einen fehlerfreien Klasse 1-Monitor bekommen.

http://www.notebooksbilliger.de/infocenter .php/section/hardware_pixelfehlerklassen
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Avatar s-a-n-g-u-i-s
s-a-n-g-u-i-s
#7 | 07. Feb 2011, 15:35
Zitat von Psycho69:
Warum finde man bei euch nie LCD Monitore im Test?
Ich meine den Unterschied merke ich immernochnicht und it meinem LCD
kann man wunderbar spielen...
Also warum schreibt ihr immer nur über TFTs un nicht über LCDs??


Ähm, du verwechselst da was^^
TFT = Thin Film Transistor? oder so ähnlich :P
LCD = Liquid Crystal Display
Ein TFT ist ein Bauteil des LCD Displays.

Die Pixel sind entweder LCD(Flüssigkristall) oder Plasma.
Die Ansteuerung der Pixel erfolgt bei LCD und Plasma IMMER über ein TFT (DünneTransistorFolie^^).

Also:
CRT (Röhrenbildschirm)
LCD (Normales Display) hat im Display ein TFT verbaut
LED (LCD Display) Unterschied ist nur die LED Hintergrundbeleuchtung
Plasma (große Fernseher) hat auch im Display ein TFT verbaut
DLP (Rückprojektionsfernseher)
OLED (Sauteuer und maximal in Handys) Quasi ein Plasma nur dass anstatt Plasma Pixel, organische Leuchtdioden genommen werden

So, das wars soweit^^
Gibt noch so krasse sachen wie LaserTV aber das hat sich nich wirklich durchgesetzt.
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Avatar richie9197
richie9197
#8 | 07. Feb 2011, 15:58
In derVergleichsgrafik auf Seite 4 hat Ips bei kosten nur 1 punkt während PVA 2 hat. Im Text steht aber: Allerdings kosten IPS-Geräte deutlich mehr als vergleichbar große Monitore mit TN-Panel, aber erheblich weniger als PVA-Panels. Was ist jetzt Falsch?
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Avatar BudFan
BudFan
#9 | 07. Feb 2011, 16:14
Wie wäre es mit einem Abschnitt, wo Monitore empfohlen werden, die einen besonders kleinen Rand links und rechts haben und damit gut für Mehrschrimsysteme geeignet sind?!
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Avatar KingLamer
KingLamer
#10 | 07. Feb 2011, 16:17
Zitat von michaelmct:
Wie ihr schon schreibt, über 1920x1080 lacht jeder neue Grafikkarte im Bereich GTX570/580 oder 6870/6970. Blöderweise gibt es nicht viel bezahlbares mit mehr Auflösung. Spontan fällt mir nur der Dell U2711 ein der spieletauglich und noch bezahlbar ist, alles andere findet sich weit jenseits von 1000€...da sollten die Hersteller schnell nachbessern und den Markt etwas füllen.

genau meine meinung. ich habe jetzt einen 24'' NEC TFT. da ich ihn schon ein paar jahre habe und viele filme darauf schaue, sehe ich immer wieder nach grösseren TFT um. leider hat sich preislich kaum etwas bewegt im bereich 27''+.
preislich wäre es interessant, einen 32'' fernseher zu kaufen und über diesen filme zu schauen und den rest über den TFT, das ist für mich aber nur eine halbe lösung. da warte ich lieber noch bis die besseren 27''+ etwas billiger werden.
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