Wer sich heute einen TFT kaufen möchte, muss sich im Gewirr technischer Details und Marketing-Tricks zurechtfinden, um den richtigen Monitor für seine Zwecke zu finden. Eine riesige Anzahl von Marken- und No-Name-Herstellern bieten ein schier unendliches Angebot an Modellen in verschiedenen Größen und Formaten mit allerlei Auflösungen, Anschlüssen und Ausstattungen an. Doch zwischen all diesen Informationen stehen einige grundlegende technische Angaben, die dabei helfen, einen guten und von einem eher schlechten Gerät zu unterscheiden.

Unsere Checkliste zu TFT-Monitoren soll Sie dabei unterstützen die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Neben einem »Basiswissen TFTs«-Paket, finden Sie auf den folgenden Seiten auch weiterführende Informationen. Wir aktualisieren den Artikel regelmäßig um neue Trends und Entwicklungen miteinfliessen zu lassen. Ihre Mithilfe ist dabei willkommen: Äußern Sie Verbesserungsvorschläge oder Ergänzungen in den Kommentaren. Um Klarheit zu wahren, werden Flame-Wars und andere themenfremde Beiträge an dieser Stelle kategorisch gelöscht.

Mit der Checkliste im Anschluss können Hardware-Einsteiger schnell und einfach eine Kaufentscheidung treffen. Auf den folgenden Seiten steigen wir tiefer in die Materie ein, erklären wir immer wiederkehrende Fachausdrücke und schätzen deren Bedeutung für PC-Spieler ein.

Checkliste: TFT-Monitor kaufen : Auch am PC ist 3D derzeit ein Thema, auf breiter Front hat sich der Trend aber bislang nicht durchgesetzt. Auch am PC ist 3D derzeit ein Thema, auf breiter Front hat sich der Trend aber bislang nicht durchgesetzt.

Checkliste TFT-Kauf

  • Aufgrund der günstigen Preise lohnt sich heute ein Kauf eines TFTs mit einer Bilddiagonale unter 24 Zoll nicht mehr. Günstige Geräte dieser Klasse gibt es schon ab 120 Euro und selbst bei höheren Ansprüchen und größeren Bilddiagonalen reicht ein Budget von 200 Euro meistens aus.

  • Die Auflösung des Monitors sollte nicht nur dem Einsatzzweck des Bildschirms (Spiele, HD-Video, Office), sondern auch der Leistungsfähigkeit der Grafikkarte angemessen sein. Eine leistungsschwache Grafikkarte kann 3D-Spiele sonst in nur mit reduzierten Details oder einer verringerter Auflösung flüssig darstellen. Welche Grafikkarte die Richtige für Sie ist, zeigt unsere Grafikkarten-Checkliste.

  • Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Monitor zumindest auch DVI oder HDMI anbietet - der alte VGA-Anschluss hat endgültig ausgedient. Mittlerweile bieten einige Modelle statt HDMI einen Displayport-Eingang. Jede aktuelle Grafikkarte kann DP ansprechen, unter Umständen benötigen Sie aber einen Adapter. Je mehr Anschlüsse, umso flexibler kann der TFT verwendet werden, beispielsweise auch für Spielekonsolen.

  • Der Kopierschutz von Blu-ray-Filmen setzt voraus, dass der Monitor den sogenannten HDCP-Standard unterstützt, der nur über die digitalen Anschlüsse DVI, HDMI und DisplayPort möglich ist und bei dem die Bildinformationen verschlüsselt zwischen Abspielgerät und Monitor übertragen werden. Für Blu-ray-Filme und andere HD-Inhalte ist ein größerer TFT mit der Full-HD-Auflösung von 1.920x1.080 Pixel empfehlenswert.

  • 3D-Monitore mit 120 Hertz Bildwiederholraten bieten zwar auch im 2D-Betrieb eine gute Bildqualität, 3D-Spiele funktionieren jedoch momentan nur mit Geforce-Grafikkarten samt Nvidias 3D-Vision-Brille vernünftig. Aber auch wenn Sie 3D in absehbarer Zeit nicht nutzen wollen, sollten Sie zumindest bei einem ohnehin geplanten Neukauf die Investition in einen 120-Hertz-Monitors erwägen, vor allem, wenn Sie vorrangig schnelle Shooter spielen, denn die im Vergleich zu normalen Monitoren doppelt so hohe Bildwiederholfrequenz lässt schnelle Bewegungen wesentlich flüssiger erscheinen.

  • Informieren Sie sich in diesem Guide über die Bedeutung der verschiedenen technischen Angaben und deren Auswirkungen auf die Bildqualität, um Angebote besser einschätzen zu können.