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Checkliste: Grafikkarte kaufen

Benchmark-Vergleich ausgebaut

Eine neue Grafikkarte muss her. Mit der Essenz aus zig GameStar-Tests und Technik-Artikeln fällt auch Ihnen die Kaufentscheidung leicht.

Von Daniel Visarius |

Datum: 15.08.2010


Grafikkarten gibt es wie Sand am Meer. AMD und Nvidia werfen Unmengen verschiedener Chips auf den Markt, die Hersteller fertigen daraus zig Grafikkarten-Modelle - streng nach Standarddesign, kräftig übertaktet, mit besonderer Ausstattung, einem eigenen Kühler oder jeder beliebigen Kombination daraus. Bei so vielen teils identischen, teils völlig verschiedenen Produkten die richtige Grafikkarte herauszusuchen, fällt schwer, zumal selbst GameStar (und auch andere Internetseiten) unmöglich jede neue Platine testen können.

Für diesen und andere ähnliche Fälle heben wir die Kategorie-Guides aus der Taufe, die Ihnen die nötigen Informationen an die Hand geben, um eigenständig Hardware-Angebote einschätzen zu können. Den Anfang macht die Checkliste zum Grafikkarten-Kauf, den wir wie die kommenden Artikel zu anderen Produktgruppen dauerhaft aktuell halten. Ihre Mithilfe ist dabei willkommen: Äußern Sie Verbesserungsvorschläge oder Ergänzungen in den Kommentaren. Um Klarheit zu wahren, werden Flame-Wars und andere themenfremde Beiträge an dieser Stelle kategorisch gelöscht.

Mit der Checkliste im Anschluss können Hardware-Einsteiger schnell und einfach eine Kaufentscheidung treffen. Auf den folgenden Seiten steigen wir tiefer in die Materie ein, erklären wir immer wiederkehrende Fachausdrücke und schätzen deren Bedeutung für PC-Spieler ein.

Checkliste: Grafikkarte kaufen : Welche Grafikkarte ist die richtige für Sie? Mit unserer Checkliste finden Sie es heraus. Welche Grafikkarte ist die richtige für Sie? Mit unserer Checkliste finden Sie es heraus.

1. Checkliste Grafikkarten-Kauf

  • Für Spieler eignen sich ausschließlich Geforce- und Radeon-Grafikkarten. Ältere DirectX-10-Hardware sollten Sie wegen mangelnder Zukunftssicherheit aber links liegen lassen (Radeon HD 4000, Geforce 200).

  • Greifen Sie zu einer zukunftssichereren DirectX-11-Grafikkarte (Radeon HD 5000, Geforce GTX 400). Empfehlenswerte Modelle gibt es ab 130 Euro. Je höher die Auflösung Ihres Monitors, desto mehr Leistung brauchen Sie.

  • Kaufen Sie eine Grafikkarte mit 1,0 GByte Videospeicher. Mehr als 1,0 GByte brauchen Sie nur für Auflösungen über 1920x1080. Weniger als 768 MByte kosten mittlerweile deutlich Leistung.

  • Meist braucht die neue Grafikkarte mehr Strom als die alte. Für einen normalen Spiele-PC mit einer einzelnen Grafikkarte genügt in der Regel ein 450-Watt-Netzteil.

  • Moderne 3D-Karten können mehr als nur Spiele-Grafik. Sei es die Physik im Grafikchip zu berechnen, mehrere Monitore anzusteuern oder Videos zu komprimieren. Ob eine Geforce oder eine Radeon ihrem Profil am nächsten kommt, erfahren Sie im Technik-Abschnitt.

  • Wenn Sie einfach nur wissen wollen, welche Grafikkarte für Ihr Budget die besten ist, dann hilft unser Kaufberatungs-Artikel Die besten Grafikkarten weiter.

2. Preis

Wie viel Geld Sie ausgeben sollten, hängt von Ihrem persönlichen Budget, Ihrem Spieleprofil (wie viel und welche Titel spielen Sie?) und Ihren Ansprüchen an Grafikdetails und Auflösung ab. Spieler sollten momentan wenigstens 100 Euro anlegen, weil günstigere Angebote praktisch keine Leistungsreserven mehr haben. Am meisten Spieleleistung fürs Geld bekommen Sie momentan zwischen 100 und 300 Euro. Mehr als 300 Euro zu investieren lohnt sich dagegen nur für sehr anspruchsvolle Spieler mit Monitoren ab einer Auflösung von 1920x1080.

3. Chip und Hersteller?

Checkliste: Grafikkarte kaufen : Radeon und Geforce streiten um die Herrschaft auf dem Grafikkarten-Markt. Radeon und Geforce streiten um die Herrschaft auf dem Grafikkarten-Markt. Für Spieler eignen sich ausschließlich die Geforce- und Radeon-Chips von Nvidia und AMD. Verwechseln Sie aber nicht den Chip- mit dem Grafikkarten-Hersteller. Die Grafikkarten-Hersteller wie zum Beispiel Asus, MSI, Gigabyte oder Sapphire kaufen die Chips von AMD und/oder Nvidia und verbauen diese dann auf ihren eigenen Karten. Am Anfang eines Produktzyklus kopieren die meisten Hersteller das von AMD oder Nvidia vorgelegte Kartendesign für den jeweiligen Chip - inklusive sämtlichen Leistungsfaktoren und dem Kühler. Von welchem Hersteller Sie Ihre Geforce oder Radeon kaufen, ist dann praktisch zweitrangig. Erst in den Folgemonaten veröffentlichen die Grafikkarten-Hersteller zunehmend eigene Designs mit höheren Taktfrequenzen, besserer Ausstattung oder einem anderen Kühlaggregat.

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Avatar flown
flown
#1 | 15. Aug 2010, 08:47
Man sollte vielleicht noch wissen, dass die H5850 nach einigen Wochen anfängt, bei jedem Hochfahren zu rattern.
Würde ich mir zum Beispiel nicht mehr kaufen, obwohl die Leistung wirklich klasse ist.
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Avatar gspa
gspa
#2 | 15. Aug 2010, 08:52
Ich werd mir wohl im Herbst ne GTX 485 besorgen.
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Avatar Trascher
Trascher
#3 | 15. Aug 2010, 08:59
Das meine HD5850 rattert, wäre mir neu.
Is von PowerColor und praktisch bei Release gekauft. Also schon recht alt. Und da rattert nix.

Die haben dir Glump verkauft.
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Avatar LANGoRaKZ
LANGoRaKZ
#4 | 15. Aug 2010, 09:01
Wäre noch erwähnenswert welche GraKa maximal zu welcher CPU passt ohne dass die CPU zu stark limitiert. Klar ist das von Spiel zu Spiel unterschiedlich. Aber man sollte zumindest erwähnen dass eine GTX480 oder 5870 mit einem C2D wenig Sinn macht, da der zu stark limitiert.

So eine Auflistung wie hier finde ich nicht schlecht.
http://www.3dchip.de/Grafikchipliste/Leist ung_Graka.htm
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Avatar Apfelus
Apfelus
#5 | 15. Aug 2010, 09:09
Zitat von LANGoRaKZ:
Wäre noch erwähnenswert welche GraKa maximal zu welcher CPU passt ohne dass die CPU zu stark limitiert...

Würde mich auch mal interessieren.
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Avatar kandreasn76w
kandreasn76w
#6 | 15. Aug 2010, 09:37
Zitat von flown:
Man sollte vielleicht noch wissen, dass die H5850 nach einigen Wochen anfängt, bei jedem Hochfahren zu rattern.
Würde ich mir zum Beispiel nicht mehr kaufen, obwohl die Leistung wirklich klasse ist.


Würde mich interessieren, welche 5850 Du verwendest. Meine (XFX) "faucht" beim Start des Rechners einmal kurz und dann ist Ruhe - und das hat sich in dem halben Jahr, die ich sie habe, auch nicht geändert.
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Avatar 2JZ-GTE
2JZ-GTE
#7 | 15. Aug 2010, 09:53
Zitat von LANGoRaKZ:
Wäre noch erwähnenswert welche GraKa maximal zu welcher CPU passt ohne dass die CPU zu stark limitiert. Klar ist das von Spiel zu Spiel unterschiedlich. Aber man sollte zumindest erwähnen dass eine GTX480 oder 5870 mit einem C2D wenig Sinn macht, da der zu stark limitiert.

So eine Auflistung wie hier finde ich nicht schlecht.
http://www.3dchip.de/Grafikchipliste/Leist ung_Graka.htm


Wozu?
Hast du immer vor CPU und Grafikkarte zur gleichen zeit zu wechseln? Wenn ja, ist das ziemlich hirnrissig.
Außerdem gibt es Spiele die mehr CPU Power oder mehr GPU Power verlangen, die scheren sich dann einen Scheißdreck darum dass du einen Rechner mit "gutem Verhältnis" hast.
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Avatar Weissglut
Weissglut
#8 | 15. Aug 2010, 10:00
Zitat von flown:
Man sollte vielleicht noch wissen, dass die H5850 nach einigen Wochen anfängt, bei jedem Hochfahren zu rattern.
Würde ich mir zum Beispiel nicht mehr kaufen, obwohl die Leistung wirklich klasse ist.


An deiner Stelle würde ich das Ding ausbauen und n neuen Lüfter Montieren.... bzw. einschicken oder beim Fachhändler vorbeibringen solange noch Garantie drauf ist. Wenn die Karte rattert ist das Lüfterlager im Jehnseits, das führt meistens zu einem kompletten Lüfterstillstand, was wiederum einen ziemlich schnellen Hiztetod der KArte nachsich zieht.
Kleiner Tipp... Ich fummel immer die Aufkleber in der Mitte sämtlicher Lüfter runter.... weil das Unwucht geben kann
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Avatar xxxChefkochxxx
xxxChefkochxxx
#9 | 15. Aug 2010, 10:14
Sehr guter bericht
dann bin ich mit meiner radeon 5770 genau richitg gefahren weil ich hauptsächliche stategiespiele spiele
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Avatar vitkar
vitkar
#10 | 15. Aug 2010, 10:21
Zitat von 2JZ-GTE:
Außerdem gibt es Spiele die mehr CPU Power oder mehr GPU Power verlangen, die scheren sich dann einen Scheißdreck darum dass du einen Rechner mit gutem Verhältnis hast.


Stimmt schon, aber bei nem Pentium 4 3GHz machts wenig Sinn ne GTX4xx einzubauen :ugly:

Für die aktuelle DX11 Generation sollte es schon ein vernünftiger Quadcore sein (imho).
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