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Das Innenleben des Amiga 1000

Ein Rückblick

Vor 25 Jahren brachte Commodore einen revolutionären Computer heraus, den Amiga. Begleiten Sie uns in das Innere um zu verstehen, was ihn so berühmt gemacht hat.

Von GameStar Redaktion |

Datum: 17.10.2010


Eine Erste Begegnung

Im Juli 1985 brachte Commodore einen beeindruckenden, neuen Multimedia-PC namens Amiga heraus. Dieses System, welches auch Gegenstand eines Rechtstreits zwischen Atari und Commodore war, begeisterte die Presse mit hochauflösender Farbgrafik und Stereo Sound. Der Amiga konnte aus einer Grundpalette von 4096 Farben bis zu 32 Farben gleichzeitig darstellen und das zu einer Zeit, als der der IBM PC gerade einmal vier Farben bot und der Macintosh deren zwei, nämlich schwarz und weiß. Außerdem war der Amiga mit einer multitaskingfähigen Benutzeroberfläche ausgestattet, die MacOS in Geschwindigkeit und Flexibilität durchaus ebenbürtig war.

Das Innenleben des Amiga 1000 : Der Amiga 1000 konnte 32 Farben gleichzeitig darstellen - damals war er PC und Mac damit weit voraus. Der Amiga 1000 konnte 32 Farben gleichzeitig darstellen - damals war er PC und Mac damit weit voraus.

Der Basis-Amiga

Das Innenleben des Amiga 1000 : Commodores erstes Mitglied der Amiga Baureihe kostete $1295, im Kaufpreis enthalten waren der Computer, ein Keyboard und eine Maus. Das Basismodel besaß 256kB RAM und ein 880kB Diskettenlaufwerk. Zuerst wurde das System nur unter dem Namen Amiga verkauft bis 1987 der Amiga 500 herauskam, danach wurde der Ur-Amiga in Amiga 1000 umbenannt.

Die Amiga Baureihe hatte ein präemptives 32-Bit Multitasking Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche, bekannt als AmigaOS. Darüber hinaus bot AmigaOS noch eine leistungsfähige Kommandozeile namens AmigaDOS.

Die Seitenansicht

Das Innenleben des Amiga 1000 : Der Amiga war mit zwei Anschlüssen für Maus, Joystick oder andere Eingabegeräte ausgestattet. Rechts daneben sieht man den einzigen offiziellen Slot für Erweiterungen: Ein Bus-Slot, der unter anderem RAM Upgrades, SCSI Controller oder Erweiterungskarten aufnimmt, letztere auch um Kompatibilität zum IBM-PC herzustellen.

Ein- und Ausgabe Ports

Das Innenleben des Amiga 1000 : Auf dem Foto kann man die linke Hinterseite eines Amigas mit einer Reihe von nützlichen Anschlüssen sehen. Das Keyboard wurde mittels eines Telefonkabels angeschlossen und konnte unter das Gehäuse geschoben werden wenn es nicht gebraucht wurde. Der Parallel-Port beherbergte typischerweise einen Drucker, der RS-232 war für das Modem zuständig und der Floppy Port diente zum Anschluss eines zweiten, externen Diskettenlaufwerks.

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Avatar SledgeFox
SledgeFox
#1 | 17. Okt 2010, 09:28
Meinen 1000er werde ich nie hergeben... Sehr schöner Bericht! Danke.
Sehr interessant hierzu: "The History of the Commodore Amiga"
http://www.youtube.com/results?search_quer y=History+of+the+commodore+Amiga&aq=f

Edit: [URL]http://www.youtube.com/results?search_que ry=history+of+commodore+amiga&aq=f[/URL]

Das nervt aber ziemlich daß das Gamestar Forum bei dem Link im Wort "query" ein Leerzeichen eingefügt wird... Dieses nach dem Einfügen des Links in den Browser entfernen, dann funktioniert der Link.

"http://www.youtube.com/results?search_que ry=history+of+commodore+amiga&aq=f"
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Avatar Sanitarium
Sanitarium
#2 | 17. Okt 2010, 10:59
Oh man,das waren noch Zeiten.
Wenigstens einen 2000er und einen 500er konnt ich bis heute behalten.
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Avatar CrawlerBenny
CrawlerBenny
#3 | 17. Okt 2010, 11:01
Hätte gerne mehr von der Zeit mitbekommen.
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RED-FROG
#4 | 17. Okt 2010, 11:37
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Premium Sycko
Premium Sycko
#5 | 17. Okt 2010, 11:40
Ich hatte natürlich den 500er und später sogar den 1200 mit AGA Grafik :-)
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Avatar mako_zero
mako_zero
#6 | 17. Okt 2010, 12:05
Ich könnte mich heute noch in den Hintern beissen das ich meinen Amiga500 verkauft habe. Ich Depp hab mein ganzes Commodore Equipment mitte der 90er verscherbelt. Dabei waren meine liebsten Flusimulatoren, F/A18 Interceptor und Falcon von Spectrum Holobyte.

Naja muss mal auf Ebay stöbern vielleicht hab ich glück und begebe mich auf eine Reise in dei Vergangenheit.
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Avatar Pozilei
Pozilei
#7 | 17. Okt 2010, 12:15
Zitat von Premium Sycko:
Ich hatte natürlich den 500er und später sogar den 1200 mit AGA Grafik :-)


Den 500er mit Speichererweiterung auf 1MB. :) Auf ner Messe (glaube die Cebit) hatte ich ein externes Diskettenlaufwerk erstanden, daheim angestöpselt - kaputt, grrr... Wochenlanges Warten und Telefonate mit dem Hersteller, dann wurde es irgendwann getauscht.

Achja, ich hatte natürlich keinen Monitor sondern einen Fernseher, angestöpselt über HF-Modulator. :)

Monkey Island 2 hatte was bei 14 Disketten... Ich muss jetzt aufhören... :D
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Avatar richie9197
richie9197
#8 | 17. Okt 2010, 12:36
ne wie putzig...^^
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Avatar Cernan01
Cernan01
#9 | 17. Okt 2010, 12:45
Zitat von mako_zero:
Ich könnte mich heute noch in den Hintern beissen das ich meinen Amiga500 verkauft habe. Ich Depp hab mein ganzes Commodore Equipment mitte der 90er verscherbelt. Dabei waren meine liebsten Flusimulatoren, F/A18 Interceptor und Falcon von Spectrum Holobyte.

Naja muss mal auf Ebay stöbern vielleicht hab ich glück und begebe mich auf eine Reise in dei Vergangenheit.


Ja, ich habe den gleichen Fehler begangen. Meinen Amiga samt 400 Spielen habe ich in den 1994 verkauft und gegen einen 386er PC getauscht. Gut das es einige Spiele von damals inzwischen als kostenfreie PC-Version gibt.

War ne schöne Spielekiste, leider hatten die das falsche Konzept gehabt und sind dem freien PC Markt nicht gewachsen gewesen. Anfangs hatte Amiga & Co mehr Potential als ein PC. Aber als ich dann den Amiga um eine Festplatte bereichern wollte (1.100 DM für 20 MB), habe ich gewechselt.
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Avatar sternbach
sternbach
#10 | 17. Okt 2010, 13:56
ja, das waren noch zeiten . ...

der amiga 500 war günstiger als ein c64
floppylaufwerk :) - ging ein komplettes
ferialjob gehalt drauf (+500kb erweiterung)
... aber bards tale & co waren es wert.

Danke GS für den "Tränendrüsensentimentaldiealtenzeitenwarenehb esserbericht"!

(...sob...schneuz...)


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