PC-Welt Höllenmaschine 5 : Die PC-Welt Höllenmaschine 5 lotet die Grenzen des technsich Machbaren im Destop-PC-Bereich aus – mit etwas Glück gehört der 20.000-Euro-Bolide bald Ihnen. Die PC-Welt Höllenmaschine 5 lotet die Grenzen des technsich Machbaren im Destop-PC-Bereich aus – mit etwas Glück gehört der 20.000-Euro-Bolide bald Ihnen.

Seit 2006 lassen unsere Kollegen von der PC-Welt in regelmäßigen Abständen die Herzen Computer-Begeisterter mit der Präsentation einer neuen »Höllenmaschine« höher schlagen. Auch dieses Jahr zeigt die 5. Version der Höllenmaschine, was mit technischem Know-How, handwerklichem Geschick und einem dicken Geldbeutel im PC-Bereich machbar ist.

War vor sieben Jahren in der ersten Höllenmaschine aus heutiger Sicht geradezu altertümlich anmutende Hardware wie zwei Dual-Core-Opterons von AMD, 6,0 GByte Arbeitsspeicher, zwei Geforce GTX 7800 mit jeweils 512 MByte Videospeicher und ganze 2.800 MByte Festplattenspeicher verbaut, so spielen die aktuell in der Höllenmaschine verbauten Komponenten in einer völlig anderen Leistungsdimension. Ein Intel Core i7 4770K Quad-Core-Prozessor, 32 GByte Arbeitsspeicher, drei Nvidia Geforce GTX Titan mit jeweils 6,0 GByte Videospeicher, dazu sage und schreibe 15 verschieden Festplatten (davon 9 SSDs) mit insgesamt 28.846 GByte an Speicher verdeutlichen den rasanten technologischen Fortschritt seit dem Sommermärchenjahr 2006. Wir nehmen die Höllenmaschine 5 genauer unter die Lupe, stellen Ihnen die einzelnen Komponenten vor und verraten, wie Sie den Traum-PC mit etwas Glück gewinnen können.

Gehäuse und Prozessor

Die Gehäuse-Mod »666«, in der die teuflischen Komponenten ihr Zuhause finden, ist eine von dem in der Case-Mod-Szene bekannten Brüderpaar Blass modifizierte Version des Interceptor Pro von Xilence. Für die Höllenmaschine 5 wurde das Standardgehäuse mit einem zusätzlichen Pro-Modul erweitert, um Platz für einen zweiten, weniger leistungsstarken, dafür aber umso stromsparenderen Rechner (dem »Ecosystem«) fürs Surfen und Office-Arbeiten zu schaffen. Somit sind gleich zwei separate Systeme in dem imposanten Gehäuse vereint. Totenköpfe, düstere Metallfarben und Details wie die Flammen auf der Oberseite geben der aktuellen Höllenmaschine ein einzigartiges, martialisches Aussehen. Wer sich für den Entstehungsprozess des Gehäuses interessiert, sollte sich den entsprechenden Thread im Forum von PC-WELT anschauen.

Als Prozessor dient der Höllenmaschine das Spitzenmodell der aktuellen Haswell-Reihe, der Intel Core i7 4770K. Er repräsentiert den aktuellsten Stand der x86-Architektur im Desktop-Bereich und kann neben seiner guten Energieeffizenz auch mit einer sehr hohen Rechenleistung punkten. Dank vier CPU-Kernen samt Hyperthreading kann er bis zu acht Aufgaben gleichzeitig bearbeiten und eignet sich so für anspruchsvolle Multithread-Software. Dank der Übertaktung durch PC-WELT auf stolze 4,6 GHz haben Sie zudem eine spürbare Leistungssteigerung im Vergleich zum Standardtakt von 3,5 GHz.

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Mainboard und Arbeitsspeicher

Im Hauptrechner sind 32 GByte DDR3-RAM mit einer Taktfrequenz von sehr hohen 2800 MHz verbaut, üblich sind im Desktop Bereich 1333 MHz bis 1600 MHz. Die hohe Taktfrequenz gepaart mit einer niedrigen Latenzzeit ergibt schlussendlich eine Speicherbandbreite von über 30 GByte pro Sekunde. Ein schicker Effekt, der im freien Handel (noch) nicht erhältlichen Chamäleon DD3-2800 Speichermodule von ADATA ist, dass bei steigender Temperatur die Speicherchips unter den schwarzen Kühlkörpern sichtbar werden.

Bei der Hauptplatine vertraut PC-WELT auf das ASUS Maximus VI Extreme. Es basiert auf dem Intel-Chipsatz Z87 und bietet zahlreiche Anschlüsse wie etwa sechsmal USB 3.0, fünfmal PCI-Express-3.0-16x, zehn SATA3-Ports, Bluetooth 4.0 und integriertes WLAN. Als Besonderheit gibt es neben CMOS-, Start- und Reset-Knopf direkt auf dem Board eine Diagnose-LED und umfangreiche Übertaktungsoptionen inklusive eines 2,6 Zoll großen OC-Displays, über das sich in Echtzeit Parameter wie CPU- und RAM-Takt überwachen lassen.

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Asus Maximus VI Extreme