Platz 7: Epilepsilon von Stroboholics

Gewollt kindisch und pubertär präsentiert Stroboholics die Demo Epilepsilon. In dieser tauchen öfter Abkürzungen wie LOL auf, und auch die primären männlichen Geschlechtsteile finden einen Platz, sowohl als Bild als auch in Texten. In einem Gewitter aus schnellen Bildern und treibendem Beat geht nahezu unter, dass auch diese Demo 64 KByte klein ist und neben flüssig animierten und sich ständig verändernden Objekten auch mit halbtransparenten Gegenständen sowie schicken Reflexionen glänzt. Und der Gag am Ende der Demo zündet mit einem Knall – wenn man (wie der Autor) auf derlei Humor steht.

Epilepsilon by stroboholics

Platz 8: Yportne von Fnuque

Die elektrisch verzerrten Klänge der yportne-Demo passen wunderbar in einen Transformers- oder Alien-Streifen. Ein Muster in den sich ständig verändernden, kristallartigen Objekten gibt es wohl nicht, die psychedelischen Hintergründe sorgen mit den schrägen Klängen aber für ein Gefühl der andauernden Beklemmung – die Demo von Fnuque ist also definitiv nichts für Freunde der guten Unterhaltung wie etwa bei Gaia Machina oder Felix’s Workshop. Aber auch diese Variante zeigt, was für unterschiedliche Stimmungen fähige Programmierer mit 64 KByte kleinen Programmen hervorrufen können.

yportne by fnuque

Platz 9: Metaphorm von Inque

Zu wummernden Techno-Beats zeigt uns Inque in Metaphorm … ja was eigentlich? Die Demo ist im Grunde genommen eine wahllos hintereinander geschnittene Abfolge von 3D-Objekten. Diese verändern sich mal mehr mal weniger, einige erinnern an seltsame Eier in gläsernen Kokons, andere lassen sich gar nicht erst beschreiben. Metaphorm kommt zudem recht farbarm daher, ein wenig mehr Mut zu knalligen Farben hätte der Demo unserer Meinung nach gut getan.

Metaphorm by Inque