Die besten Prozessoren für Spiele : Der Core i5 7500 aus Intels aktueller Kaby Lake-Generation bietet viel Leistung zu einem fairen Preis, für Spieler ist er deshalb momentan eine sehr gute Wahl. Der Core i5 7500 aus Intels aktueller Kaby Lake-Generation bietet viel Leistung zu einem fairen Preis, für Spieler ist er deshalb momentan eine sehr gute Wahl.

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Hinweis: Mitte April 2017 hat AMD die zweite Reihe von Ryzen-Prozessoren veröffentlicht. Wir haben unsere Kaufberatung dementsprechend umfangreich aktualisiert. Zu den Ryzen-7-CPUs in recht hohen Preisregionen (ab 340 Euro) mit acht Kernen gesellen sich die Ryzen-5-Prozessoren (ab 180 Euro) mit vier bis sechs Kernen. Im zweiten Halbjahr folgen die noch günstigeren Ryzen 3-Prozessoren, die vor allem in den Preisbereich bis 150 Euro voraussichtlich viel Bewegung bringen könnten.

Zum Thema » Die besten CPU-Upgrades Kombis aus CPU, Board und RAM » Die besten Grafikkarten Quer durch alle Preisbereiche » Die besten Selbstbau-PCs Konfigurationsvorschläge » Spiele-PC zusammenbauen Schritt-für-Schritt-Anleitung GameStar-Leser lieben Spiele, daher lassen wir sehr günstige Budget-Prozessoren in dieser Übersicht links liegen. In einem Spiele-PC sollte heute auch bei sehr beschränktem Budget möglichst ein Vierkern-Prozessor verbaut sein, schon aufgrund der wesentlich höheren Zukunftssicherheit. Außerdem arbeitet der PC dann auch flotter, wenn Sie mehrere Programme gleichzeitig nutzen.

Allerdings hat Intel mit der Core i3-Serie und vor allem mit dem neuen Pentium G4560 durchaus noch interessante, weil sehr schnelle Dual-Core-Prozessoren im Preissegment um die 100 Euro, die dank Hyperthreading vier Threads bearbeiten können und in den meisten aktuellen Titeln noch mehr als ausreichend Leistung liefern. Manche Spiele mit deutlich höherer Multi-Core-Auslastung laufen aber in maximalen Details nicht mehr ganz flüssig auf den i3 Dual-Cores und dem Pentium – wer kann, greift deshalb besser zu einem Prozessor mit vier oder mehr Kernen.

Außerdem beschränken wir unsere Empfehlungen auf die weit verbreiteten und aktuell mit neuen Prozessoren versorgten Plattformen von AMD mit AM4 und Intel (primär Sockel 1151), sofern sie in den entsprechenden Preisbereichen angeboten werden.

Fusion-APUs mit relativ leistungsfähiger integrierter DX11-Grafikeinheit wie der AMD A10 7850K sind für Einsteiger-PCs geeignet, benötigen aber auch ein Mainboard mit Sockel FM2, der weder die flotteren FX-Prozessoren (Sockel AM3+) noch die neuen Ryzen-CPUs (Sockel AM4) unterstützt. Da eine Kombination aus CPU und separater Grafikkarte jedoch viel leistungsfähiger ist, greifen Spieler ohnehin besser nicht zu einer APU.

Für Mittelklasse- und High-End-Systeme bietet endlich auch wieder AMD eine Alternative zu Intel: Seit Anfang März 2017 sind die Ryzen-7-Prozessoren auf dem Markt, Mitte April folgten die Ryzen-5-CPUs. In Spielen können sie zwar noch nicht immer ihr ganzes Potenzial abrufen, was manche Entwickler wie im Falle von Ashes of the Singularity oder Total War: Warhammer bereits mit passenden Patches angehen. Aufgrund der hohen Kernzahl zu einem vergleichsweise niedrigen Preis und der damit verbundenen Zukunftssicherheit stellt Ryzen in den meisten Fällen aber ein durchaus stimmiges Gesamtpaket dar.

CPUs bis 150 Euro

In diesem Preisbereich haben wir lange Zeit AMDs FX-Prozessoren für den Sockel AM3+ empfohlen, auch weil Intel hier maximal Dual-Core-CPUs im Portfolio hat. Da es aber keine neuen Prozessoren mehr für diesen in die Jahre gekommenen Sockel gibt und Ryzen-3-Prozessoren in diesem Preisbereich im Laufe des Jahres erscheinen werden, raten wir nicht mehr zum Kauf von FX-CPUs.

Dass Intel-Prozessoren in diesem Preisbereich maximal über zwei Kerne verfügen, hat sich auch mit der Kaby Lake-Generation nicht geändert. Eine wichtige Neuerung gibt es allerdings doch: Die Pentium-Prozessoren beherrschen jetzt Hyper-Threading für die virtuelle Kern-Verdoppelung, deshalb können sich genau wie günstige Dual-Cores der i3-Serie von Intel durchaus für einen Spiele-PC eignen. Optimale Zukunftssicherheit bieten solche CPUs aufgrund der geringen Kernzahl allerdings nicht, was sie trotz der aktuell meist noch guten Spieleleistung vor einem eventuellen Kauf bedenken sollten.

Intel Pentium G4560

Die besten Prozessoren für Spiele : Intels Pentium G4560 kostet nur etwa 60 Euro, dafür hat er aber Hyperthreading zur virtuellen Kernverdoppelung zu bieten. Ein Novum bei den Pentium-Prozessoren, dass sie durchaus auch für Spieler mit kleinem Budget interessant macht.

Die beiden Kerne takten mit 3,5 GHz, einen Turbo-Boost gibt es nicht. Mögliche Alternativen sind der Pentium G4600 (3,6 GHz, ca. 85 Euro) und der G4620 (3,7 GHz, ca. 100 Euro). Ob sich dieser Aufpreis in Anbetracht der geringen Taktsteigerung lohnt, ist allerdings etwas fragwürdig.

Ein großer Vorteil der aktuellen Pentium-CPUs besteht darin, dass sie wie alle aktuellen Kaby Lake-Prozessoren auf Mainboards mit dem Sockel 1151 laufen. Das macht es vergleichsweise einfach möglich, den PC später mit einer schnelleren CPU aufzurüsten.

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Intel Core i3 7100

Die besten Prozessoren für Spiele : Der Core i3 7100 ist ein Dual-Core-Prozessor aus Intels Kaby Lake-Generation für knapp 120 Euro. Gegenüber dem Pentium G4560 bietet er einen um 400 MHz höheren Takt. Das ist in Spielen durchaus spürbar, man muss allerdings auch dazu sagen, dass der Aufpreis dafür etwas unverhältnismäßig hoch ausfällt.

Momentan gibt es im Preisbereich bis 150 Euro allerdings von Intel keine attraktiveren Angebote in Sachen Preis-/Leistungs-Verhältnis, während AMD hier bis zum Erscheinen der Ryzen 3-CPUs nur die veralteten und deshalb nicht mehr wirklich empfehlenswerten FX-Prozessoren zu bieten hat.

Wer bei der CPU nicht unbedingt so sparsam sein muss, dass maximal der Pentium G4560 in Frage kommt und gleichzeitig nicht mehr als 150 Euro für einen Prozessor ausgeben will, der sollte deshalb falls möglich auf das Erscheinen von Ryzen 3 warten.

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