Die besten Prozessoren : Für Spieler empfehlenswerte Prozessoren beginnen bei rund 100 Euro und besitzen in Kombination mit einer guten Grafikkarte bereits genügend Leistung für aktuelle Spiele. Wer spürbar mehr Leistung wünscht, kauft besser im Segment ab 170 Euro. Für Spieler empfehlenswerte Prozessoren beginnen bei rund 100 Euro und besitzen in Kombination mit einer guten Grafikkarte bereits genügend Leistung für aktuelle Spiele. Wer spürbar mehr Leistung wünscht, kauft besser im Segment ab 170 Euro.

GameStar-Leser lieben Spiele, daher lassen wir sehr günstige Budget-Prozessoren und mit einer Ausnahme auch Dual-Core-CPUs in dieser Übersicht links liegen. In einem Spiele-PC sollte heute auch bei sehr beschränktem Budget möglichst ein Vierkern-Prozessor verbaut sein, schon aufgrund der wesentlich höheren Zukunftssicherheit. Außerdem arbeitet der PC dann auch flotter, wenn Sie mehrere Programme gleichzeitig nutzen.

Zum Thema » Die besten CPU-Upgrades Kombis aus CPU, Board und RAM » Die besten Grafikkarten Quer durch alle Preisbereiche » Die besten Selbstbau-PCs Konfigurationsvorschläge » Spiele-PC zusammenbauen Schritt-für-Schritt-Anleitung Allerdings hat Intel mit der Core-i3-Serie durchaus noch interessante, weil sehr schnellen Dual-Core-Prozessoren der Haswell-Refresh-Generation im Preissegment um die 100 Euro, die dank Hyperthreading vier Threads bearbeiten können und in den meisten aktuellen Titeln noch mehr als ausreichend Leistung liefern. Erste Spiele mit deutlich höherer Multi-Core-Auslastung wie Watch Dogs laufen aber in maximalen Details nicht mehr ganz flüssig auf den i3-Dual-Cores - wer kann, greift deshalb besser zu einem Prozessor mit vier oder mehr Kernen.

Außerdem beschränken wir unsere Empfehlungen auf die weit verbreiteten und aktuell mit neuen Prozessoren versorgten Plattformen von AMD mit AM3(+) und Intel (Sockel 1150 und 2011-3), sofern sie in den entsprechenden Preisbereichen angeboten werden. Fusion-APUs mit relativ leistungsfähiger integrierter DX11-Grafikeinheit wie der AMD A10 7850K sind für Einsteiger-PCs geeignet, benötigen aber auch ein Mainboard mit Sockel FM2, der die flotteren FX-Prozessoren (Sockel AM3+) nicht unterstützt. Da eine Kombination aus CPU und separater Grafikkarte ohnehin viel leistungsfähiger ist, greifen Spieler ohnehin besser nicht zu einer APU. Noch ein letzter Hinweis vorab: Die Preise sind bei jedem Update dieses Artikels aktuell, unterliegen jedoch nahezu täglich geringen Schwankungen.

CPUs bis 150 Euro

In diesem Preisbereich hat AMD die größte Auswahl für Spieler, nahezu das gesamt Sortiment bis auf die FX-Prozessoren der 9000er-Reihe kostet mittlerweile weniger als 150 Euro. Intel bietet hier deutlich weniger für Spieler interessante Prozessoren mit maximal zwei Kernen (wenn auch inklusive Hyperthreading) an.

AMD praktiziert zudem seit einigen Jahren eine Produktpolitik, die es den Kunden oft lange Zeit erlaubt, auch neue Prozessoren in älteren Mainboards einzusetzen. Bestes Beispiel dafür sind die CPUs für den Sockel AM3, die auch in älteren Hauptplatinen mit Sockel AM2+ funktionieren (und dann auf DDR2- statt DDR3-Speicher zurückgreifen) aber ebenfalls zu den aktuellen Mainboards mit Sockel AM3+ kompatibel sind. Aufgrund der deutlich höheren Leistung der Intel-Prozessoren aus den anderen Preisbereichen empfiehlt es sich aber nur dann zu einem AMD-Prozessor zu greifen, wenn Ihr Budget sehr begrenzt ist.

Preis-Tipp: AMD FX 6300

Die besten Prozessoren : Selbst für vergleichsweise wenig Geld bekommen Sie heute mit dem AMD FX 6300 bereits einen von AMDs (selbsttitulierten) Sechskern-Prozessoren. Beim AMD FX 6300 teilen sich allerdings jeweils zwei Kerne (innerhalb eines sogenannten Dual-Core-Moduls) einige Ausführungseinheiten, sodass der AMD FX 6300 keine sechs komplett eigen- und vollständigen Rechenkerne im klassischen Sinn besitzt.

Hinsichtlich der Leistung übertrifft der AMD FX 6300 aber dennoch die Vier- und Sechskern-Vorgänger der Phenom-II-Serie je nach Spiel mehr oder weniger deutlich und verbraucht dabei nicht so viel Strom. Dank der drei Dual-Core-Module (sechs Threads) und einem Takt von 3,5 GHz (Turbo bis 4,1 GHz) reicht die Leistung bei praktisch allen modernen Spielen für maximale Details in Full HD, solange dem AMD FX 6300 eine entsprechend schnelle Grafikkarte zur Seite steht.

» AMD FX 6300 ab 90 Euro im Preisvergleich

Intel-Alternative: Core i3 4330

Die besten Prozessoren : Im Vergleich zum AMD FX 6300 ist der Intel Core i3 4330 mit derzeit etwa 110 Euro etwas teurer (der Haswell-Refresh-Nachfolger Core i3 4350 lohnt sich momentan noch nicht, da er für knapp 15 Euro Aufpreis nur 100 MHz mehr Takt besitzt). Obwohl der Core i3 4330 nur zwei Rechenkerne hat, arbeitet er in den allermeisten Spielen aber merklich schneller. Nur bei der Multimedia-Leistung kann er trotz virtueller Kernverdoppelung per Hyperthreading nicht mehr beim FX 6300 mithalten und verliert hier deutlich an Boden.

Dafür verbraucht der Core i3 4330 weniger Strom, sodass beide Prozessoren unterm Strich Vor- und Nachteile haben. Wer des Öfteren Videos umwandelt oder andere Multimedia-Aufgaben erledigt, greift zu AMDs Sechskerner FX 6300. Wenn Spieleleistung und Energieeffizienz im Vordergrund stehen, empfehlen wir den Core i3 4330.

» Intel Core i3 4330 ab 120 Euro im Preisvergleich

Leistungs-Tipp: AMD FX 8320

Die besten Prozessoren : Leistungs-Tipp bei den CPUs bis 150 Euro ist der AMD FX 8320 aus der zweiten Bulldozer-Generation, Codename »Vishera«. Zwar teilen sich auch bei den Bulldozer-CPUs jeweils zwei Kerne einige Ausführungseinheiten, die Vorgänger der Phenom-II-X6-Serie kann der FX 8320 aber überholen.

Im Gegensatz zum Achtkern-Flaggschiff AMD FX 8350 taktet der FX 8320 mit 3,5 bis 4,0 GHz statt 4,0 bis 4,2 GHz, kostet dafür aber etwa 35 Euro weniger. In Multimedia-Programmen kann der FX 8320 stärker als in Spielen von seinen vier Dual-Core-Modulen profitieren und schließt hier sogar zu Intels ansonsten deutlich schnelleren Vierkernprozessoren mit Hyperthreading auf. Allerdings erreicht die AMD-CPU dafür eine maximale Wärmeabgabe von 125 statt wie die Intel-Chips 84 oder 88 Watt TDP. Wie alle FX-Prozessoren passt auch der FX 8320 in Mainboards mit dem Sockel AM3+.

» AMD FX 8320 ab 125 Euro im Preisvergleich