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Die besten Prozessoren

Intel Core i5 3750K für 205 Euro

Ein zu schwacher Prozessor kann eine schnelle Grafikkarte ausbremsen. Wir geben aktuelle Empfehlungen für den CPU-Kauf: Wie stehen AMDs Bulldozer-Prozessoren gegenüber Intels Sandy-Bridge- und Ivy-Bridge-Prozessoren da?

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 08.05.2012


Zum Thema » Die besten CPU-Upgrades Kombis aus CPU, Board und RAM » Die besten Grafikkarten Quer durch alle Preisbereiche » Die besten Selbstbau-PCs Konfigurationsvorschläge » Spiele-PC zusammenbauen Schritt-für-Schritt-Anleitung GameStar-Leser lieben Spiele, daher lassen wir sehr günstige Budget-Prozessoren und sogar Dual-Core-CPUs in dieser Übersicht links liegen. In einem Spiele-PC sollte heute auf jeden Fall ein Vierkern-Prozessor verbaut sein, da auch die Grafiktreiber und die meisten Spiele inzwischen davon profitieren. Natürlich arbeitet der PC dann auch flotter, wenn Sie mehrere Programme gleichzeitig nutzen.

Ebenso beschränken wir uns auf die weit verbreiteten und aktuell mit neuen Prozessoren versorgten Plattformen von AMD mit AM3(+) und Intel (Sockel 1155 und 2011), sofern sie in den entsprechenden Preisbereichen angeboten werden. Die Fusion-APUs mit relativ leistungsfähiger DX11-Grafikeinheit wie der AMD A8 3850 sind für Einsteiger-PCs geeignet, benötigen aber auch ein neues Mainboard mit Sockel FM1. Spieler greifen ohnehin lieber zu einer leistungfähigeren Kombination aus CPU und separater Grafikkarte.

Die Preise sind bei jedem Update dieses Artikels aktuell, unterliegen jedoch nahezu täglich Veränderungen. Seit der Vorstellung der AMD Bulldozer-Prozessoren um den AMD FX 8150 sind die Preise sowohl bei älteren AMD- als auch bei Intel-Prozessoren aufgrund der weltweiten Wirtschaftslage und Wechselkursschwankungen eher angestiegen.

CPUs bis 150 Euro

In diesem Preisbereich bietet AMD die größte Auswahl, die von günstigen Dual-Cores der Athlon II X2-Serie bis hin zu schnellen Quad-Cores aus der Phenom-II-Familie und den ersten FX-Modellen reicht. Intel bietet hier für Spieler deutlich weniger interessante Prozessoren mit maximal zwei Kernen an. AMD praktiziert zudem seit einigen Jahren eine Produktpolitik, die es den Kunden oft lange Zeit erlaubt, auch neue Prozessoren in älteren Mainboards einzusetzen. Bestes Beispiel dafür sind die CPUs für den Sockel AM3, die auch in älteren Hauptplatinen mit Sockel AM2+ funktionieren (und dann auf DDR2- statt DDR3-Speicher zurückgreifen) und auch zu den neuesten Mainboards mit Sockel AM3+ kompatibel sind.

Preis-Tipp: AMD Phenom II X4 960T

Die besten Prozessoren : Selbst mit sehr begrenztem Budget können wir Ihnen heute nur zu einer Quad-Core-CPU mit vier Kernen raten. Der Phenom II X4 960T Black Edition mit 3,0 GHz und Turbofunktion bewältigt locker alle aktuellen Titel in maximalen Details, solange ihm eine flotte Grafikkarte zur Seite steht. Da der X4 960T von den X6-Modellen mit sechs Kernen abstammt, können Sie mit einem entsprechenden Mainboard und etwas Glück eventuell die zwei deaktivierten Kerne freischalten und besitzen dann einen echten Sechskerner. Ansonsten besitzt der X4 960T einen 6,0 MByte großen L3-Cache und ist für die Sockel AM2+ und AM3(+) geeignet. Er kann daher sowohl für ein Upgrade älterer Systeme oder für einen neuen AM3(+)-Rechner verwendet werden.

Der Phenom II X4 960T Black Edition kostet nur rund 140 Euro und ist damit ein absoluter Preis-Tipp. Die meist höchstens 30 bis 40 Euro günstigeren Dual- oder Triple-Core-Prozessoren lohnen sich aufgrund ihrer teils doch deutlich geringeren Leistung angesichts dieses Kampfpreises eindeutig nicht mehr und Sie würden unserer Meinung nach an der falschen Stelle sparen. Die Anzahl der Händler, die diesen Prozessor im Angebot haben, nimmt allerdings schnell ab, da AMD wohl die Produktion eingestellt hat. Bei steigendem Preis des Phenom II X4 960T greifen Sie liefer zu unserem Leistungs-Tipp AMD FX 6200.

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Leistungs-Tipp: AMD FX 6200

Die besten Prozessoren : Der Einstieg in die Klasse der Prozessoren mit sechs Kernen ist nun schon in diesem Preisbereich möglich, denn der AMD FX 6100 mit Bulldozer-Architektur, 3,3 GHz und Turbofunktion ist bereits für rund 120 Euro zu haben. Zwar teilen sich bei den Bulldozer-CPUs jeweils zwei Kerne einige Ausführungseinheiten, den Vorgängern der Phenom II X6-Serie kann der FX 6100 aber in etwa das Wasser reichen, zumal er auch noch günstiger ist.

Gerade einmal 145 Euro kostet der mit 3,8 GHz nochmal deutlich höher getaktete AMD FX 6200. Das macht den Sechskerner zu unserem Preis-Leistungs-Sieger im Bereich bis 150 Euro. Viele Multimedia-Programme und auch immer mehr Spiele unterstützen bereits vier Prozessorenkerne, so dass ein (günstiger) Sechskern-Prozessor auch eine Investition in die Zukunft ist.

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Avatar DrProof
DrProof
#1 | 01. Feb 2012, 16:31
Sollte man jetzt nicht lieber noch ein paar Wochen warten bis der kaum teurere 2550K kommt... ohne GPU Einheit.... ?
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Avatar Gabe
Gabe
#2 | 01. Feb 2012, 17:46
Wenn man ein Z68-Board kauft und Lucid Virtu oder Quicksync nutzen möchte, ist die integrierte Grafik wichtig
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Avatar shuty
shuty
#3 | 01. Feb 2012, 19:54
Mir alles egal... x6 1090t machts noch ne zeit :-)
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Avatar Diablow1
Diablow1
#4 | 01. Feb 2012, 23:47
Zitat von r4mpag3:


Ja,also bei mir würde der es sogar bis zur Mülltonne machen,da sollte der Prozi meiner Ansicht nach landen,als Spieler bin ich bei Intel meist besser aufgehoben,und Videos Rendern finde ich eher Langweilig.


Junge laber nicht.Ich hab den selber.Ja die Multicore-Unterstützung vorallem für 6 Kerne ist nachwievor kaum vorhanden bis auf sehr wenige Ausnahmen (Dirt3/GTA4-Konsolenports sei Dank) und Intel hat bis die Bulldozer Architektur weiter optimiert wird die bessere mhz/fps Leistung sowie Verbrauch aber dennoch kann ich mit dem 1090T selbst ein bis zum Anschlag gemoddetes Crysis 1/2 sowie Metro2033 zocken in 1920x1200.So ein dermaßen hohles Kommentar kann nur von einem Fanboy kommen und nein auch ich war und werde ab April wieder Intel Nutzer sein.
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Avatar Daten119
Daten119
#5 | 02. Feb 2012, 13:42
Ich habe immernoch einen Athlon X2 4200+
xDD

Werde aber bald eine General überholung machen, könnt ja ssagen ob dass gut passt:

Fx-6100
Zotac Geforce GTX 560 ti AMP
16 Gig ram (jaja ich weis ist eig. viel zu viel)
Asrock Extreme 3 970
Nicht den boxed Lüfter
Und noch ein Lepa 500 watt Netzteil.

Denke dass wird gehen wer verbesserrungs vorschläge hat einfach melden. :D
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Avatar Alex.v.P.
Alex.v.P.
#6 | 02. Feb 2012, 13:45
Zuerst mal das postive. Ich finds gut dass Amd im günstige Preissegment empfohlen wird. Insbesondere der Fx 6100 ist dank der aktuell laufenden Cashback aktion von amd, bei der man sich nochmal 15 euro spart, wirklich preiswert.
Andererseits ist ein i3 2100 bzw ein 2120 in dein meisten tests auf anderen websites besonders in spielen den amds überlegen und kosten gerade mal knapp über 100 euro. Weshalb ich diese bevorzugen würde. Nicht zu vergessen die deutlich geringere Leistungsaufnahme.
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Avatar Svenc
Svenc
#7 | 04. Feb 2012, 10:19
Zitat von Alex.v.P.:
Zuerst mal das postive. Ich finds gut dass Amd im günstige Preissegment empfohlen wird. Insbesondere der Fx 6100 ist dank der aktuell laufenden Cashback aktion von amd, bei der man sich nochmal 15 euro spart, wirklich preiswert.
Andererseits ist ein i3 2100 bzw ein 2120 in dein meisten tests auf anderen websites besonders in spielen den amds überlegen und kosten gerade mal knapp über 100 euro. Weshalb ich diese bevorzugen würde. Nicht zu vergessen die deutlich geringere Leistungsaufnahme.


Was dazu noch erwähnt werden sollte: Auch in Spielen, die von mehr als zwei Kernen profitieren. Es gibt mittlerweile so viele und unterschiedliche Prozessoren auf dem Markt, dass die reine Kernzahl so viel aussagt wie die Taktfrequenz. Zwischen Core 2 Quad oder Phenom II X4 und SB i3 liegen mehrere Prozessorgenerationen - und das merkt man einfach. Hab' mir im Sommer einen i3 geholt, als er noch für 90 Euro zu haben war - viel mehr geht für den Preis nicht, es sei denn, man nutzt den Rechner zudem sehr intensiv für Videoencoding und Co. Denn dass ein Zweikerner mit HT seine Schwächen hat (die Spiele nicht die Bohne betreffen), ist ja bekannt. Dass ein Spielemagazin ihn nicht aufnimmt, finde ich schon seit jeher ein wenig befremdlich, vor allem jetzt nach dem Bulldozer-Launch, da raus ist, dass es für die dazugehörige Plattform die mit Abstand besten Spieleprozessoren gibt, auf die später umgerüstet werden kann.

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Avatar KimJongBlubb
KimJongBlubb
#8 | 07. Feb 2012, 09:43
Hi. Hat jemand ne Ahnung, ob der AMD FX 6100 auch auf nen Sockel AM2+ passt und läuft?
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Avatar digestif
digestif
#9 | 14. Feb 2012, 14:01
Zitat von Daten119:
Ich habe immernoch einen Athlon X2 4200+
xDD


Solltest bei deinem Upgrade aufpassen, aufs Motherboard. Du wirst höchstwahrscheinlich ein Bios-Update brauchen und dazu brauchst du einen älteren AM3-Prozessor, zumindest für das Board.
Ich hab fast dasselbe Upgrade vor 2 Wochen gemacht und hatte enormes Glück mit nem Gigabyte 990FXA UD3 und hab eine neue Revision erwischt, das schon ein Bulldozer-Bios draufhatte.
Unbedingt drauf achten oder vor dem Kauf nachfragen, sonst ärgerst du dich dumm und dämlich!

@KimJongBlubb

Nein, der braucht AM3!
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Avatar wishi1806
wishi1806
#10 | 14. Feb 2012, 14:28
Zitat von KimJongBlubb:
Hi. Hat jemand ne Ahnung, ob der AMD FX 6100 auch auf nen Sockel AM2+ passt und läuft?

Nein Passt nicht, wenn dann AM3 Boards und dann auch nicht alle, muss man halt schauen welche die unterstützung über das BIOS anbieten.
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