Praxis

Spiele und Systemanforderungen, Kaufberatung sowie Windows-Ratgeber.
Seite 1 2 3

Die besten Prozessoren

Jetzt mit Intels Haswell-CPUs

Intels Haswell-CPUs sind gerade erschienen und bieten zwar nicht viel mehr Leistung als die Vorgänger, finden aufgrund der annähernd identischen Preise aber den Weg in unsere Empfehlungen.

Von Florian Klein |

Datum: 05.06.2013


Zum Thema » Die besten CPU-Upgrades Kombis aus CPU, Board und RAM » Die besten Grafikkarten Quer durch alle Preisbereiche » Die besten Selbstbau-PCs Konfigurationsvorschläge » Spiele-PC zusammenbauen Schritt-für-Schritt-Anleitung GameStar-Leser lieben Spiele, daher lassen wir sehr günstige Budget-Prozessoren und in der Regel auch Dual-Core-CPUs in dieser Übersicht links liegen. In einem Spiele-PC sollte heute auch bei sehr beschränktem Budget ein Vierkern-Prozessor verbaut sein, schon aufgrund der wesentlich höheren Zukunftssicherheit. Außerdem arbeitet der PC dann auch flotter, wenn Sie mehrere Programme gleichzeitig nutzen.

Allerdings hat Intel mit dem Core i3 3220 einen interessanten, weil sehr schnellen Dual-Core-Prozessor der Ivy-Bridge-Generation im Preissegment bis 150 Euro, der dank Hyperthreading vier Threads bearbeiten kann. Beachten Sie aber, dass die Ivy-Bridge-Generation gerade von den Haswell-Nachfolgern ersetzt wird, die Dual-Core-Modelle sind aber noch nicht erschienen, daher bleibt der Core i3 3220 diesmal noch in unseren Empfehlungen.

Außerdem beschränken wir uns auf die weit verbreiteten und aktuell mit neuen Prozessoren versorgten Plattformen von AMD mit AM3(+) und Intel (Sockel 1150, 1155 und 2011), sofern sie in den entsprechenden Preisbereichen angeboten werden. Fusion-APUs mit relativ leistungsfähiger DX11-Grafikeinheit wie der AMD A10 5800K sind für Einsteiger-PCs geeignet, benötigen aber auch ein neues Mainboard mit Sockel FM2. Spieler greifen ohnehin lieber zu einer leistungfähigeren Kombination aus CPU und separater Grafikkarte. Die Preise sind bei jedem Update dieses Artikels aktuell, unterliegen jedoch nahezu täglich Veränderungen.

CPUs bis 150 Euro

In diesem Preisbereich bietet AMD die größte Auswahl, die von günstigen Dual-Cores der Athlon II X2-Serie bis hin zu schnellen Quad-Cores aus der Phenom-II-Familie und den ersten FX-Modellen reicht. Intel bietet hier für Spieler deutlich weniger interessante Prozessoren mit maximal zwei Kernen an. AMD praktiziert zudem seit einigen Jahren eine Produktpolitik, die es den Kunden oft lange Zeit erlaubt, auch neue Prozessoren in älteren Mainboards einzusetzen. Bestes Beispiel dafür sind die CPUs für den Sockel AM3, die auch in älteren Hauptplatinen mit Sockel AM2+ funktionieren (und dann auf DDR2- statt DDR3-Speicher zurückgreifen) und auch zu den neuesten Mainboards mit Sockel AM3+ kompatibel sind.

Preis-Tipp: AMD Phenom II X4 965 BE

Die besten Prozessoren : Selbst mit sehr begrenztem Budget bekommen Sie heute bereits eine Quad-Core-CPU mit vier Kernen. Der Phenom II X4 965 Black Edition mit 3,4 GHz bewältigt locker alle aktuellen Titel in maximalen Details, solange ihm eine flotte Grafikkarte zur Seite steht. Die AMD-CPU ist für die Sockel AM2+ und AM3(+) geeignet. Er kann daher sowohl für ein Upgrade älterer Systeme oder für einen neuen AM3(+)-Rechner verwendet werden.

Der Phenom II X4 965 Black Edition kostet etwa 85 Euro und ist damit ein absoluter Preis-Tipp. Die meist nur wenig günstigeren Dual- oder Triple-Core-Prozessoren lohnen sich aufgrund ihrer teils doch deutlich geringeren Leistung angesichts dieses Kampfpreises eindeutig nicht mehr und Sie würden unserer Meinung nach an der falschen Stelle sparen.

» AMD Phenom II X4 965 Black Edition ab 85 Euro im Preisvergleich

Leistungs-Tipp: AMD FX 6300

Die besten Prozessoren : Der Einstieg in die Klasse der Prozessoren mit sechs Kernen ist dank AMD schon in diesem Preisbereich möglich. Der AMD FX 6100 mit Bulldozer-Architektur, 3,3 GHz und Turbofunktion kostet bereits seit längerem nur rund 100 Euro. Er lohnt sich aber nicht mehr, da der mit 3,5 GHz höher getaktete AMD FX 6300 mittlerweile zum annähernd identischen Preis zu haben ist und außerdem bereits zur zweiten Bulldozer-Generation mit Piledriver-Kern gehört. Zwar teilen sich bei den Bulldozer-CPUs jeweils zwei Kerne einige Ausführungseinheiten, den Vorgängern der Phenom-II-X6-Serie kann der FX 6300 aber das Wasser reichen, zumal er auch noch günstiger ist.

Im Gegensatz zum Achtkern-Flaggschiff AMD FX 8350 besitzt der Sechskerner FX 6300 eine niedrigere TDP von 95 statt 125 Watt und lässt sich so einfacher kühlen. Unterm Strich bietet die Piledriver-Generation etwas mehr Leistung bei gleichbleibendem Energieverbrauch. Das macht den FX 6300 zu unserem Preis-Leistungs-Sieger im Bereich bis 150 Euro. Viele Multimedia-Programme und auch immer mehr Spiele unterstützen bereits vier Prozessorenkerne, so dass ein (günstiger) Sechskern-Prozessor auch eine Investition in die Zukunft ist.

» AMD FX 6300 ab 105 Euro im Preisvergleich

Intel-Alternative: Core i3 3220

Die besten Prozessoren : Im Vergleich zum AMD FX 6300 ist der Intel Core i3 3220 mit derzeit rund 105 Euro gleich teuer. Obwohl er nur zwei Rechenkerne hat, arbeitet er in Spielen aber auf einem Niveau. Bei der Multimedia-Leistung kann er trotz virtueller Kernverdoppelung per Hyperthreading nicht mehr beim FX 6300 mithalten und verliert hier deutlich an Boden.

Dafür verbraucht der Core i3 3220 weniger Strom, sodass beide Prozessoren unterm Strich praktisch gleichwertig sind. Wer desöfteren Videos umwandelt oder andere Multimediaaufgaben erledigt, greift zu AMDs Sechskerner. Wenn Spieleleistung und Energieeffizienz im Vordergrund stehen, empfehlen wir den Core i3 3220. Dieser wird allerdings in Kürze von einem Dual-Core-Prozessor aus Intels gerade vorgestellter Haswell-Generation ersetzt (Haswell-Vierkerner sind bereits erhältlich), sodass Sie nach Möglichkeit noch auf diese modernere Variante warten sollten.

» Intel Core i3 3220 ab 105 Euro im Preisvergleich

Diesen Artikel:   Kommentieren (140) | Drucken | E-Mail
FACEBOOK:
TWITTER:
 
WEITERE NETZE: Weitersagen
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
1 2 3 ... 14 weiter »
Avatar Falkenfluegel
Falkenfluegel
#1 | 06. Jun 2012, 11:21
Warum werden immer noch i5 2500 und 2400 empfohlen, obwohl die neuen i5 3550 und 3450 nur 10 euro mehr kosten und besser sind?
rate (67)  |  rate (7)
Avatar Klatsch
Klatsch
#2 | 06. Jun 2012, 11:27
Zitat von Falkenfluegel:
Warum werden immer noch i5 2500 und 2400 empfohlen, obwohl die neuen i5 3550 und 3450 nur 10 euro mehr kosten und besser sind?


Verstehe ich auch nicht. Aber würde mir aus einem andere Grund keinen Ivy holen, es wurde ja Wärmeleitpaste statt Lot genommen, und niemand weiß wie es in einigen Jahren aussieht, ob die Paste vertrocknet und die Temperaturen hochschießen. Dann lieber ein bisschen weniger Leistung aber auf Nummer sicher gehen. Und die Paste vertrocknet gerne mal, was man gut bei Laptops beobachten kann wenn die Temps nach nen paar Jahren hochschießen und der Lüfter nur noch hochdreht. In der Regel zwischen 30°C und 50°C zusätzlich, wenn billige Pasten verwendet wurden.

Btw ich selbst habe auch ne Ivy, habe aber die Wärmeleitpaste unter dem Heatspreader gewechselt durch Flüssigmetall, was dem Normalanwender aber mit Sicherheit nicht zu raten ist, da die Garantie flöten geht, und man wissen sollte wie sowas gemacht wird.
rate (21)  |  rate (13)
Avatar nastyboy
nastyboy
#3 | 06. Jun 2012, 11:45
Die beste Preis/Leistungs-CPU ist immer noch ein i3-2120, die lässt in CPU-lastigen Spielen die komplette AMD-Armada hinter sich und das für ein Spottpreis von 100€.

Bin schon gespannt wie sich die Ivy i3´s schlagen werden, könnte ein würdiger Nachfolger werden ;)


@klatche, hab mich mal wieder Köstlich amüsiert über Deinen Kommentar :D
rate (4)  |  rate (37)
Avatar rob81
rob81
#4 | 06. Jun 2012, 12:01
Inzwischen ab 315€ für den 3770K?
Ich habe 290€ bei release gezahlt :P
rate (14)  |  rate (2)
Avatar Klatsch
Klatsch
#5 | 06. Jun 2012, 12:01
Zitat von nastyboy:

@klatche, hab mich mal wieder Köstlich amüsiert über Deinen Kommentar :D


Ach stimmt da war was. Warst du nicht derjenige der behauptet hat Intel sei ja ein Milliardenschweres Unternehmen, dass alle Kunden um jeden Preis immer zufriedenstellen will, und niemals kapitalistische Absichten vertritt?
Achja und die viel niedrigeren Temperaturen, die tausende Nutzer nach entfernen der Wärmeleitpaste unter dem Heatspreader haben, waren ja auch alles Hirngespinste, weil Intel ja Milliarden für die Entwicklung ausgibt und ne niedrige Temperatur unter Verwendung anderer Pasten wie Flüssigmetall einfach unmöglich wahr sein können. Aber stimmt diese Leute sind ja alles die totalen Versager im echten Leben deiner Meinung nach. Und die ganze Internetgemeinde die an irgendwelchen milliardenschweren Unternehmen was auszusetzen hat, sind ja alles Nuller, weil *trommelwirbel*, wären sie Einser, würden sie für Intel oder andere milliardenschwere Unternehmen arbeiten.

Jaja du bist der größte schlauste und tollste, wenn wir alle son Durchblick hätten, wäre die Welt ein Stück besser. Erleuchte uns armseelige und dumme Internetgemeinde.
rate (52)  |  rate (6)
Avatar Klatsch
Klatsch
#6 | 06. Jun 2012, 12:10
Zitat von rob81:
Inzwischen ab 315€ für den 3770K?
Ich habe 290€ bei release gezahlt :P


Sowas kommt halt schon vor. Wenn man zurückdenkt als richtige Knaller Grafikkarten auf den Markt kamen, die plötzlich 80€ über dem eigentlich Preis kosteten, weil die Nachfrage so hoch war.
rate (11)  |  rate (2)
Avatar nastyboy
nastyboy
#7 | 06. Jun 2012, 12:19
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Falkenfluegel
Falkenfluegel
#8 | 06. Jun 2012, 13:19
Zitat von Klatsch:


Verstehe ich auch nicht. Aber würde mir aus einem andere Grund keinen Ivy holen, es wurde ja Wärmeleitpaste statt Lot genommen, und niemand weiß wie es in einigen Jahren aussieht, ob die Paste vertrocknet und die Temperaturen hochschießen. Dann lieber ein bisschen weniger Leistung aber auf Nummer sicher gehen. Und die Paste vertrocknet gerne mal, was man gut bei Laptops beobachten kann wenn die Temps nach nen paar Jahren hochschießen und der Lüfter nur noch hochdreht. In der Regel zwischen 30°C und 50°C wenn billige Pasten verwendet wurden.

Btw ich selbst habe auch ne Ivy, habe aber die Wärmeleitpaste unter dem Heatspreader gewechselt durch Flüssigmetall, was dem Normalanwender aber mit Sicherheit nicht zu raten ist, da die Garantie flöten geht, und man wissen sollte wie sowas gemacht wird.


Welchen Endanwender interessiert ob die CPU Später unter Last 60 oder 65 Grad hat? Keinen.
rate (18)  |  rate (28)
Avatar Klatsch
Klatsch
#9 | 06. Jun 2012, 13:23
Zitat von Falkenfluegel:


Welchen Endanwender interessiert ob die CPU Später unter Last 60 oder 65 Grad hat? Keinen.


Nur mal als Beispiel mein Notebook hatte nach ein paar Jahren ne Temperatur von 105°C unter Volllast, weil die Paste vertrocknet war. Neue drauf und jetzt 60°C. Also ich denke schon dass es jemanden interessiert.

@nastyboy
Whatever, du hast in deinen 20 comments kein einziges Argument gebracht, sondern bist immer nur ausgewichen und hast dich in Beleidigungen geflüchtet. Ich habs dir oft genug erklärt, aber wenn man nicht in der Lage ist es zu begreifen, ist es halt so. Naja Intel und andere Firmen, werden Leute wie du einer bist freuen. Weil solche Leute besonders leicht auszunehmen sind.
rate (39)  |  rate (7)
Avatar Pu244
Pu244
#10 | 06. Jun 2012, 13:31
Zitat von nastyboy:

Ich kann Dir und Deinen Verschwörungstheoretiker nur eins mit auf den Weg geben, wenn man genügend und tatkräftige Beweise hat um Intel ans Bein zu pinkeln, VERKLAGT den Sauladen, der die Welt bescheißt mit absoluten Müll ! Ich würde sogar mitmachen, aber nur unter der Vorraussetzung das ich euch mal persönlich begegnen dürfte, damit ich mir ein Bild machen kann wie so naive Kinder aussehen ^^


Es ist nun einmal eine Tatsache das die Ivys Probleme mit ihren Temps haben, teilweise bedingt durch ihre geringe Die Größe.

Wer es sich leisten kann eine 300€ CPU aufs Spiel zu setzen ist vermutlich kein Kind mehr.
rate (15)  |  rate (3)

 
Sie sind hier: GameStar > Hardware > Praxis > Prozessoren > Die besten Prozessoren
top Top
Werde Fan von GameStar auf FacebookFacebook Aboniere den YouTube-Kanal von GamestarYouTube Besuche Gamestar auf Google+Google+ GameStar auf Twitter folgenTwitter Alle RSS-Feeds von GameStar.deRSS-Feeds Jetzt GameStar-Newsletter bestellenNewsletter
© IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten