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Die besten Prozessoren

Preis-Update – 10. April 2014

Bei den Prozessoren tut sich bis auf vereinzelte, geringe Preisschwankungen nur wenig. Neue Modelle sind bis Mitte 2014 nicht angekündigt, dann will Intel überarbeitete Haswell-Chips bringen.

Von Florian Klein |

Datum: 10.04.2014


Die besten Prozessoren : Für Spieler empfehlenswerte Prozessoren beginnen bei rund 100 Euro und leisten in Kombination mit einer guten Grafikkarte genug für alle Spiele. Wer spürbar mehr Leistung wünscht, kauft besser im Segment ab 170 Euro. Für Spieler empfehlenswerte Prozessoren beginnen bei rund 100 Euro und leisten in Kombination mit einer guten Grafikkarte genug für alle Spiele. Wer spürbar mehr Leistung wünscht, kauft besser im Segment ab 170 Euro.

GameStar-Leser lieben Spiele, daher lassen wir sehr günstige Budget-Prozessoren und in der Regel auch Dual-Core-CPUs in dieser Übersicht links liegen. In einem Spiele-PC sollte heute auch bei sehr beschränktem Budget ein Vierkern-Prozessor verbaut sein, schon aufgrund der wesentlich höheren Zukunftssicherheit. Außerdem arbeitet der PC dann auch flotter, wenn Sie mehrere Programme gleichzeitig nutzen. Allerdings hat Intel mit dem Core i3 4330 einen interessanten, weil sehr schnellen Dual-Core-Prozessor der Ivy-Bridge-Generation im Preissegment bis 150 Euro, der dank Hyperthreading vier Threads bearbeiten kann.

Zum Thema » Die besten CPU-Upgrades Kombis aus CPU, Board und RAM » Die besten Grafikkarten Quer durch alle Preisbereiche » Die besten Selbstbau-PCs Konfigurationsvorschläge » Spiele-PC zusammenbauen Schritt-für-Schritt-Anleitung
Außerdem beschränken wir uns auf die weit verbreiteten und aktuell mit neuen Prozessoren versorgten Plattformen von AMD mit AM3(+) und Intel (Sockel 1150 und 2011), sofern sie in den entsprechenden Preisbereichen angeboten werden. Fusion-APUs mit relativ leistungsfähiger DX11-Grafikeinheit wie der AMD A10 6800K oder der neue A10 7850K sind für Einsteiger-PCs geeignet, benötigen aber auch ein Mainboard mit Sockel FM2, der die FX-Prozessoren (Sockel AM3+) nicht unterstützt. Spieler greifen ohnehin lieber zu einer (deutlich) leistungfähigeren Kombination aus CPU und separater Grafikkarte. Die Preise sind bei jedem Update dieses Artikels aktuell, unterliegen jedoch nahezu täglich Veränderungen.

CPUs bis 150 Euro

In diesem Preisbereich bietet AMD die größte Auswahl, die von günstigen Dual-Cores der Athlon II X2-Serie bis hin zu schnellen Quad-Cores aus der Phenom-II-Familie und den ersten FX-Modellen reicht. Intel bietet hier für Spieler deutlich weniger interessante Prozessoren mit maximal zwei Kernen an. AMD praktiziert zudem seit einigen Jahren eine Produktpolitik, die es den Kunden oft lange Zeit erlaubt, auch neue Prozessoren in älteren Mainboards einzusetzen. Bestes Beispiel dafür sind die CPUs für den Sockel AM3, die auch in älteren Hauptplatinen mit Sockel AM2+ funktionieren (und dann auf DDR2- statt DDR3-Speicher zurückgreifen) und auch zu den neuesten Mainboards mit Sockel AM3+ kompatibel sind.

Preis-Tipp: AMD FX 6300

Die besten Prozessoren : Selbst bei sehr begrenztem Budget bekommen Sie heute mit dem AMD FX 6300 bereits einen von AMDs (selbsttitulierten) Sechskern-Prozessoren. Beim AMD FX 6300 teilen sich allerdings jeweils zwei Kerne (innerhalb eines sogenannten Dual-Core-Moduls) einige Ausführungseinheiten, sodass der AMD FX 6300 keine sechs komplett eigen- und vollständigen Rechenkerne im klassischen Sinn besitzt.

Hinsichtlich der Leistung kann es der AMD FX 6300 aber in etwa mit den Vier- und Sechskern-Vorgängern der Phenom-II-Serie aufnehmen und verbraucht dabei weniger Strom. Dank der drei Dual-Core-Module und einem Takt von 3,5 GHz (Turbo bis 4,1 GHz) reicht die Leistung bei praktisch allem modernen Spielen für maximale Details in Full HD, solange dem AMD FX 6300 eine entsprechend schnelle Grafikkarte zur Seite steht.

» AMD FX 6300 ab 95 Euro im Preisvergleich

Intel-Alternative: Core i3 4330

Die besten Prozessoren : Im Vergleich zum AMD FX 6300 ist der Intel Core i3 4330 mit derzeit etwa 115 Euro etwas teurer. Obwohl er nur zwei Rechenkerne hat, arbeitet er in Spielen aber merklich schneller. Nur bei der Multimedia-Leistung kann er trotz virtueller Kernverdoppelung per Hyperthreading nicht mehr beim FX 6300 mithalten und verliert hier deutlich an Boden.

Dafür verbraucht der Core i3 4330 weniger Strom, sodass beide Prozessoren unterm Strich Vor- und Nachteile haben. Wer desöfteren Videos umwandelt oder andere Multimedia-Aufgaben erledigt, greift zu AMDs Sechskerner FX 6300. Wenn Spieleleistung und Energieeffizienz im Vordergrund stehen, empfehlen wir den Core i3 4330.

» Intel Core i3 4330 ab 110 Euro im Preisvergleich

Leistungs-Tipp: AMD FX 8320

Die besten Prozessoren : Neuer Leistungs-Tipp bei den CPUs bis 150 Euro ist der AMD FX 8320 aus der zweiten Bulldozer-Generation, Codename »Vishera«. Zwar teilen sich bei den Bulldozer-CPUs jeweils zwei Kerne einige Ausführungseinheiten, die Vorgänger der Phenom-II-X6-Serie kann der FX 8320 aber überholen.

Im Gegensatz zum Achtkern-Flaggschiff AMD FX 8350 taktet der FX 8320 mit 3,5 bis 4,0 GHz statt 4,0 bis 4,2 GHz, kostet dafür aber gute 35 Euro weniger. In Multimedia-Programmen kann der FX 8320 stärker als in Spielen von seinen vier Dual-Core-Modulen profitieren und schließt hier sogar zu Intels ansonsten unerreichbaren Vierkernprozessoren mit Hyperthreading auf. Allerdings erreicht die AMD-CPU dafür eine maximale Wärmeabgabe von 125 statt wie die Intel-Chips 84 Watt TDP. Wie alle FX-Prozessoren passt auch der FX 8320 in Mainboards mit dem Sockel AM3+.

» AMD FX 8320 ab 120 Euro im Preisvergleich

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Avatar Daniel Visarius
Daniel Visarius
#1 | 30. Jul 2013, 10:09
Hinweis: Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit habe ich mal wieder die alten Kommentare ausgeblendet.
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Avatar dachrisse
dachrisse
#2 | 30. Jul 2013, 11:30
Der Xeon ist kein Geheimtipp mehr :D und die FX sind ja wohl kaum eine Alternative im Bereich bis 250€. In den Bereich bis 150 gehört der FX-8230, darüber haben die Teile garnix verloren. Kaum günstiger bei meist gleicher Leistung wie die i5, schlucken aber nahezu das doppelte.
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Avatar HardwareMaster
HardwareMaster
#3 | 30. Jul 2013, 11:33
Wann werden ungefähr die Haswell-i3 rauskommen?
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Avatar Evil95
Evil95
#4 | 30. Jul 2013, 14:02
Zitat von HardwareMaster:
Wann werden ungefähr die Haswell-i3 rauskommen?
Angeblich Anfang September.
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Avatar sirius3100
sirius3100
#5 | 30. Jul 2013, 14:07
Zitat von Swentsork:
Xeon? Lieber nicht

Wieso? Das ist auch nur ein i7 mit deaktivierter GPU.

Ich würde allerdings eher den 30€ günstigeren E3-1230V3 nehmen.
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Avatar Senekha
Senekha
#6 | 30. Jul 2013, 14:08
Zitat von sirius3100:

Wieso? Das ist auch nur ein i7 mit deaktivierter GPU.

Er ist ein Troll, bitte nicht beachten.
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Avatar NutsGul
NutsGul
#7 | 30. Jul 2013, 15:12
Super das hier auch mal Xeons mit einbezogen werden, aber warum der E3-1240V3? Für 30€ weniger gibt es den E3-1230V3. Die 100mhz unterschied merkt doch kein Mensch.
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Avatar sirius3100
sirius3100
#8 | 30. Jul 2013, 16:12
Zitat von NutsGul:
Super das hier auch mal Xeons mit einbezogen werden, aber warum der E3-1240V3? Für 30€ weniger gibt es den E3-1230V3. Die 100mhz unterschied merkt doch kein Mensch.

Dass Gamestar den 1240V3 empfiehlt liegt an dem dämlichen System. Da das ja der Leistungstipp ist (bzw. eine Alternative dazu) müssen sie natürlich den schnellsten nehmen der gerade noch so ins Budget passt (was mit 250€ angesetzt wurde).
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Avatar womansman
womansman
#9 | 30. Jul 2013, 18:47
ICh hab mir den i7 4770 geholt... neuer altes Mainboard kaputt also hat sichs angeboten...
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Avatar megaduke
megaduke
#10 | 31. Jul 2013, 15:41
Ich bin auch gerade dabei mir ein neues Board mit Prozessor zu suchen. Mit welchem Board ist denn der Xeon E3-1230V3 kompatibel? Ein H87-Chipsatz ist für meine Bedürfnisse ausreichend.
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