Intel Core i5 3570K

Prozessoren   |   Datum: 04.05.2012

Intel Quartalszahlen - Gewinnrückgang aber stabiler Umsatz

Die auf Intels Conference Call bekanntgegebenen Zahlen für das vierte Quartal 2012 sind für Intel nur bedingt erfreulich: Zwar blieb der Umsatz auf einem soliden Level, dafür brach der Gewinn deutlich ein.

Von Dennis Ziesecke |

Datum: 18.01.2013 ; 14:43 Uhr


Intel Quartalszahlen : Während Analysten für das vierte Quartal 2012 mit einem Intel-Umsatz von 13,52 Milliarden US-Dollar gerechnet haben, lagen die tatsächlich erreichten Zahlen nur knapp unter diesem Wert - 13,477 Milliarden US-Dollar Umsatz konnte Intel ausweisen. Solide Zahlen, wäre da nicht der stark eingebrochene Gewinn.

Gegenüber dem Vorjahresquartal mit 3,36 Milliarden US-Dollar Gewinn konnte Intel im Q04/2012 nur noch einen Nettogewinn von 2,468 Milliarden US-Dollar ausweisen. Der operative Gewinn sank von 4,66 Milliarden US-Dollar auf 3,16 Milliarden US-Dollar. Besonders stark betroffen war dabei Intels PC Client Group, die für Desktops und Notebooks zuständig ist: Allein hier fiel der operative Gewinn um 1,1 Milliarden US-Dollar.

Intel ist damit wieder weit entfernt von den Rekordzahlen des vergangenen Jahres, auch wenn der Umsatz weiterhin solide ausfällt. So konnten die um 4 Prozent gestiegenen Preise bei den Desktop-CPUs die um 5 Prozent gesunkenen Auslieferungen in diesem Bereich nicht auffangen, gleiches gilt für Notebook-CPUs, die um 6 Prozent im Preis gefallen sind.

Das erste Quartal 2013 wird erwartungsgemäß eher durchwachsen ausfallen, die Umsätze sollen zwischen 12,2 und 13,2 Milliarden US-Dollar liegen. Für ein Sektfrühstück beim Mitbewerber AMD ist es dennoch zu früh: Auch AMD spürt den Rückgang auf dem CPU-Markt und dürfte ebenfalls keine sonderlich guten Quartalsergebnisse vorlegen.

Intel 4004 (1971)
Der erste wirklich universelle Mikroprozessor war der Intel 4004, den die Ingenieure für das japanische Unternehmen Busicom entwickelten und sich die Rechte an dem Chip für nur 60.000 US-Dollar selbst sicherten. Busicom selbst ging in Konkurs, ohne je ein Produkt mit dem Intel 4004 auf den Markt gebracht zu haben.
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Avatar Guybrush Uwe
Guybrush Uwe
#1 | 18. Jan 2013, 14:58
Mag mir jemand erklären was es mit dem Sektfrühstück auf sich hat?

EDIT: Wer etwas nicht weiß und fragt ist doof und wer alles weiß ist cool, schon klar, danke für die roten Daumen. :)
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Avatar mako_zero
mako_zero
#2 | 18. Jan 2013, 15:07
Zitat von Dennis Ziesecke:
Besonders stark betroffen war dabei Intels PC Client Group, die für Desktops und Notebooks zuständig ist: Allein hier fiel der operative Gewinn um 1,1 Milliarden US-Dollar.


Spiegelt eindeutig das Kaufverhalten wider. Desktops sind für Otto-Privat-User tot.
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Avatar DrProof
DrProof
#3 | 18. Jan 2013, 15:08
Zitat von Guybrush Uwe:
Mag mir jemand erklären was es mit dem Sektfrühstück auf sich hat?


Sinngemäß:
"Feiern sollte AMD deshalb aber nicht!"
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Avatar Pu244
Pu244
#4 | 18. Jan 2013, 15:13
Zitat von mako_zero:

Spiegelt eindeutig das Kaufverhalten wider. Desktops sind für Otto-Privat-User tot.


Blödsinn,
die Verkaufszahlen mögen sinken, aussterben wird der Desktop PC jedoch vermutlich nie. Es wird immer Leute geben die eine starke Graka und CPU, viel HDD Platz und einen großen Bildschirm zu schätzen wissen.
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#5 | 18. Jan 2013, 15:15
Interessant, vor allem, da Intel ja mit extrem Chipflächensparsamen Ivy Bridge ihre eigenen Kosten nocheinmal drastisch gesenkt haben sollten!

Aber anscheinend forscht Intel momentan einfach zu viel, um weitere Rekordgewinne verkünden zu können!
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Avatar goldenxx
goldenxx
#6 | 18. Jan 2013, 15:43
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar servana
servana
#7 | 18. Jan 2013, 15:54
Naja, momentan kauft man eine CPU und die reicht dann für 3 oder 4 Jahre. Würde es größere Entwicklungen in kurze Zeit geben, müssten die Videospieler sich jedes Jahr oder alle 2 Jahre einen neuen CPU kaufen (+ restliche Hardware)
Da Ende 2013 die neuen Konsolen kommen und es dadurch vorangeht, werden die Verkaufszahlen für 2014/15 sicher sehr gut aussehen.
Später, wenn es wieder für Jahre fast nen Stillstand gibt, werden sie aber wieder sinken.
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Avatar jacosia
jacosia
#8 | 18. Jan 2013, 16:01
Zitat von DrProof:


Zitat von Guybrush Uwe:KvORb KvORb
Mag mir jemand erklären was es mit dem Sektfrühstück auf sich hat?

Sinngemäß:
"Feiern sollte AMD deshalb aber nicht!"


Ich denke er meint damit eher herausgelesen zu haben, das AMD evtl. mehrere Eisen im Feuer hat (was ja auch nicht unbedingt stimmt) um diesbezüglich an Intel vorbeiziehen zu können, da diese ja im Moment ein wenig schwächeln.
Das 'Sektfrühstück' passt im Kontext aber irgendwie nicht zu dem Artikel...hmm...

edit: ...und liebe Analysten (...der PC ist tot!.), keine Angst, die Verkaufszahlen werden auch wieder steigen, sobald die neue Generation der Konsolen gestartet ist. Das die Kaufkraft in Sachen PC-Hardware und dergleichem im Moment stagniert, schuld sind nun mal zum Größtenteil die veralteten Komponenten der gegenwärtigen Konsolen, ist ein offenes Geheimnis.
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Avatar Kiwisouffle
Kiwisouffle
#9 | 18. Jan 2013, 16:05
Zitat von Cd-Labs: Radon Project:

Aber anscheinend forscht Intel momentan einfach zu viel, um weitere Rekordgewinne verkünden zu können!


ich wollte es gerade schreiben. Hier wird natürlich erst einmal nur gesagt, der gewinn ist gesunken. aber wieso, das wird mal wieder nicht aufgeschlüsselt. denn sowas kann ganz normale ursachen haben und geplant sein.

solche news ohne fundierte hintergrundinformationen sind absolut nichts wert. vielleicht schaue ich gleich mal alle zahlen selber an, um mir ein vernünftiges bild zu machen.
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Avatar Kivi
Kivi
#10 | 18. Jan 2013, 16:13
Zitat von DrProof:


Sinngemäß:
"Feiern sollte AMD deshalb aber nicht!"

Ergibt dennoch keinen Sinn. Warum sollte AMD feiern? Die haben glaub ich seit Jahren nicht mal Gewinn gemacht.
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