Intel Quartalszahlen : Während Analysten für das vierte Quartal 2012 mit einem Intel-Umsatz von 13,52 Milliarden US-Dollar gerechnet haben, lagen die tatsächlich erreichten Zahlen nur knapp unter diesem Wert - 13,477 Milliarden US-Dollar Umsatz konnte Intel ausweisen. Solide Zahlen, wäre da nicht der stark eingebrochene Gewinn.

Gegenüber dem Vorjahresquartal mit 3,36 Milliarden US-Dollar Gewinn konnte Intel im Q04/2012 nur noch einen Nettogewinn von 2,468 Milliarden US-Dollar ausweisen. Der operative Gewinn sank von 4,66 Milliarden US-Dollar auf 3,16 Milliarden US-Dollar. Besonders stark betroffen war dabei Intels PC Client Group, die für Desktops und Notebooks zuständig ist: Allein hier fiel der operative Gewinn um 1,1 Milliarden US-Dollar.

Intel ist damit wieder weit entfernt von den Rekordzahlen des vergangenen Jahres, auch wenn der Umsatz weiterhin solide ausfällt. So konnten die um 4 Prozent gestiegenen Preise bei den Desktop-CPUs die um 5 Prozent gesunkenen Auslieferungen in diesem Bereich nicht auffangen, gleiches gilt für Notebook-CPUs, die um 6 Prozent im Preis gefallen sind.

Das erste Quartal 2013 wird erwartungsgemäß eher durchwachsen ausfallen, die Umsätze sollen zwischen 12,2 und 13,2 Milliarden US-Dollar liegen. Für ein Sektfrühstück beim Mitbewerber AMD ist es dennoch zu früh: Auch AMD spürt den Rückgang auf dem CPU-Markt und dürfte ebenfalls keine sonderlich guten Quartalsergebnisse vorlegen.

Intel 4004 (1971)
Der erste wirklich universelle Mikroprozessor war der Intel 4004, den die Ingenieure für das japanische Unternehmen Busicom entwickelten und sich die Rechte an dem Chip für nur 60.000 US-Dollar selbst sicherten. Busicom selbst ging in Konkurs, ohne je ein Produkt mit dem Intel 4004 auf den Markt gebracht zu haben.