Intel Ivy-Bridge-Grafik HD 4000
Spielen mit integrierter Grafik?
Intel betont bei seinen neuen Core-Prozessoren vor allem die Grafikeinheit HD 4000. Ob Spieler damit wirklich glücklich werden, klärt unser Vergleich mit drei direkten Konkurrenten.
Von
Hendrik Weins
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Datum:
25.04.2012
Zum Thema
» Spielen auf Netbooks
Preiswerte Ergänzung zum PC?
Intels neue Core-i-Prozessoren mit Codenamen Ivy Bridge wie der
Core i7 3770K
leisten in Spielen minimal mehr als die Vorgänger-Generation und arbeiten effizienter, denn der Stromverbrauch sinkt im Vergleich. Alles in allem also keine umwälzenden Neuerungen, aber ein Schritt in die richtige Richtung. Deutlich größere Sprünge verspricht Intel bei der integrierten Grafikeinheit HD 4000, die gegenüber dem Vorgänger gut das Doppelte leisten soll.
Diese Performance-Spritze hat die Onboard-Grafik aber auch nötig, denn der alte HD-3000-Chip war nur für wenige Titel zu gebrauchen:
World of Warcraft
läuft auf dem Intel-Chip mit Ach und Krach, technisch anspruchsvolle Spiele wie
Mafia 2
oder
Metro 2033
ruckeln aber selbst in niedrigsten Einstellungen oder stürzen reproduzierbar ab. Spieler griffen daher in jedem Fall besser zu einer richtigen Grafikkarte, anstatt sich mit der Onboard-Krücke mehr Frust als Spaß einzuhandeln. In diesem Artikel überprüfen wir, inwiefern Intel die Leistung und den Treiber der HD 4000 verbessert hat.
Unser Testparcours setzt sich aus den drei erfolgreichsten PCSpielen 2011 zusammen (
Anno 2070
,
Battlefield 3
,
The Elder Scrolls 5: Skyrim
) sowie der aktuellen Beta-Version von
Diablo 3
. Dass der HD 4000 nicht in der Lage ist, die getesteten Spiele in maximalen Details darzustellen, liegt auf der Hand. Aber können Spieler zumindest mit reduzierten Grafikeinstellungen die Spiele erleben? Und wie schneidet der HD 4000 im Vergleich zum Sandy-Bridge-Vorgänger HD 3000, der integrierten Radeon-Grafik von AMDs A8-Prozessoren oder dem aktuellen Einstiegsmodell
Radeon HD 7750
ab? All diesen Fragen gehen wir nach und klären endgültig, ob Intel Anschluss an AMDs Lösungen findet.
Intels neue Core-Prozessoren mit Codenamen Ivy Bridge beherbergen eine integrierte Grafikeinheit. Der Intel HD 4000 als Topmodell soll dabei doppelt so schnell sein wie sein Vorgänger, der HD 3000.
Intel HD 4000 im Detail
Intel bohrt den HD 4000 gegenüber dem HD 3000 deutlich auf. So erhöht der Chip-Hersteller die Zahl der Recheneinheiten von zwölf auf 16. Diese Bausteine beeinflussen die Leistung entscheidend, denn sie beherbergen unter anderem die Shader- sowie die Textureinheiten. Zudem spendiert Intel dem HD 4000 auch eine vollständige DirectX-11-Unterstützung. Eine Besonderheit der HD-Grafikchips von Intel ist deren extrem hohe Taktfrequenz. Sowohl HD 3000 wie auch HD 4000 laufen beide mit 650 MHz Standardtakt, steigern in Spielen ihre Geschwindigkeit aber auf über 1,0 GHz. So erreicht der HD 3000 maximal 1.350 MHz,der HD 4000 in unserem Test-Prozessor Core i7 3770K schafft bis zu 1.150 MHz. Die später folgenden Vierbeziehungsweise Zweikernprozessoren Core i5 3550 sowie i5 3450 besitzen mit dem HD 2500 nur eine abgespeckte Version des HD 4000 mit lediglich sechs Ausführungseinheiten, aber praktisch identischem Takt (der HD 2500 des Core i5 3450 schafft »nur« 1.100 MHz).
Der Intel Grafik-Treiber
Technische Daten
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Intel HD 4000
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Intel HD 3000
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Radeon HD 6550D
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Radeon HD 7750
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Fertigung
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22 nm
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32 nm
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32 nm
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28 nm
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2D-Takt
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650 MHz
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650 MHz
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282 MHz
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300 MHz
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3D-Takt
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max. 1.350 MHz
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max. 1.350 MHz
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600 MHz
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800 MHz
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Shader-Einheiten
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16
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12
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400
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512
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DirectX-Version
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11.0
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10.1
|
11.0
|
11.1
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