Intel-Prozessoren : Die neue Intel-Roadmap für 2014 zeigt keine neuen Broadwell-Prozessoren für den Desktop mehr. Die neue Intel-Roadmap für 2014 zeigt keine neuen Broadwell-Prozessoren für den Desktop mehr.

Bisher verfolgt Intel eine sogenannte »Tick-Tock«-Strategie. Dabei wird ein gut beherrschter Produktionsprozess dazu genutzt, Prozessoren mit einer neuen CPU-Architektur herzustellen. Im Jahr darauf wird dann diese neue Architektur in kleineren Strukturgrößen und mit kleineren Verbesserungen hergestellt.

Die aktuellen Haswell-Prozessoren wie der Core i7 4770K werden daher wie der Vorgänger Core i7 3770K in 22 Nanometern produziert. Die bisher bekannten Pläne von Intel sahen für 2014 die neue CPU-Generation »Broadwell« vor, die auf Haswell basiert, aber dann in 14 Nanometern hergestellt werden sollte. Eine von VR-Zone veröffentlichte Roadmap zeigt aber für das kommende Jahr keine Broadwell-Prozessoren mehr, sondern nur einen Haswell-Refresh.

Intel-Prozessoren : Diese Roadmap bestätigt Broadwell erst für das Jahr 2015. Diese Roadmap bestätigt Broadwell erst für das Jahr 2015. Das könnte darauf hindeuten, dass Intel Broadwell entweder nach 2015 verschiebt oder aber zunächst nur für den mobilen Bereich als aufgelötete BGA-Version anbieten will. Diskussionen über aufgelötete Broadwell-Prozessoren von Intel gab es schon Ende 2012. Für das Jahr 2015 war bislang Skylake, die nächste neue CPU-Architektur geplant, die dann wohl ebenfalls verschoben werden dürfte, wenn die Roadmap korrekt ist.

Update: Eine weitere neue Roadmap von Intel, die aus einer Abhandlung (PDF) der Technischen Universität Krakau stammt und verschiedene Prozessor-Architekturen vergleicht, bestätigt die Verschiebung von Broadwell und Skylake. Auf der Folie sind die verschiedenen Intel-CPU-Architekturen der Xeon-Server-Prozessoren zu sehen. Hier ist auch für 2014 noch Haswell vorgesehen, die strukturverkleinerte Architektur Broadwell folgt erst 2015 und Skylake als neue Architektur wird nur als in der Zukunft nach dem Jahr 2015 liegend angegeben. Die Roadmap zeigt auch, dass erst mit Skylake neue Standards wie DDR4-Arbeitsspeicher oder PCI-Express 4.0 eine Rolle spielen werden.

Intel 4004 (1971)
Der erste wirklich universelle Mikroprozessor war der Intel 4004, den die Ingenieure für das japanische Unternehmen Busicom entwickelten und sich die Rechte an dem Chip für nur 60.000 US-Dollar selbst sicherten. Busicom selbst ging in Konkurs, ohne je ein Produkt mit dem Intel 4004 auf den Markt gebracht zu haben.