Apple : Apple hat dank Abmachungen mit Irland viel Steuern gespart. Apple hat dank Abmachungen mit Irland viel Steuern gespart.

Zum Thema Apple iPhone 6s (Plus) ab 37,98 € bei Amazon.de Apple hat wie viele andere Unternehmen ein Abkommen mit Irland geschlossen, das zu enormen Steuereinsparungen führt. Statt den üblichen 12,5 Prozent Steuern auf die Einnahmen hätte Apple dank der Vereinbarung nur 2,5 Prozent bezahlen sollen und hatte dank weiterer Steuertricks sogar nur einen Steuersatz von 1,8 Prozent. Die Untersuchungen der Europäischen Kommission dazu stehen kurz vor dem Abschluss.

Laut einer Meldung von Bloomberg könnte auf Apple für die Jahre 2004 bis 2014 der rückwirkende Steuersatz von 12,5 Prozent und damit eine Steuernachzahlung von enormen 7,3 Milliarden Euro oder 8 Milliarden US-Dollar zukommen. Auch wenn die Abmachungen mit Irland als illegal gewertet würden, hätte Apple ansonsten aber keine rechtlichen Konsequenzen zu befürchten. Apple steht auf dem Standpunkt, keine illegalen Abmachungen getroffen zu haben und hatte stets erklärt, es sei daher auch keine Nachzahlung zu befürchten.

In den USA sehen mehrere Senatoren eine eventuelle Nachzahlung sogar als »diskriminierende Besteuerung« und fordern, dass die US-Regierung »Vergeltungsmaßnahmen« ergreift, falls Apple und andere US-Unternehmen Steuern nachzahlen müssten. Neben Apple untersucht die Europäische Kommission viele andere US-Konzerne wie Starbucks, Amazon oder auch McDonalds. In vielen EU-Ländern laufen dazu eigene Ermittlungen.

Die Steuerzahlungen von Apple stehen aber nicht nur in Europa, sondern auch in den USA selbst im Zentrum von Untersuchungen der Behörden. Der Internal Revenue Service der USA (IRS) hat ebenfalls Ermittlungen aufgenommen. Apple hatte daher gegenüber Investoren von einem Risiko für die finanzielle Lage, die Geschäftsergebnisse und den Geldfluss gesprochen.

Quelle: Bloomberg