Erfinder aus Florida verklagt Apple : Der Erfinder Thomas Ross ist der Ansicht, Apple habe seine Ideen aus dem Jahr 1992 kopiert. (Bildquelle: MacRumors) Der Erfinder Thomas Ross ist der Ansicht, Apple habe seine Ideen aus dem Jahr 1992 kopiert. (Bildquelle: MacRumors)

Zum Thema Apple iPhone 6s (Plus) ab 591 € bei Amazon.de Der Erfinder Thomas S. Ross hatte schon im Jahr 1992 die Idee für ein Gerät, das flache Displays und abgerundete Ecken verwendet und für das Lesen von Büchern und Nachrichten sowie für das Ansehen von Bildern und Videos verwendet werden kann. Der Bildschirm sollte ein hintergrundbeleuchteter Touchscreen sein.

Sogar Ideen für die Integration von Telefonie- und Datenübertragungsfunktionen und die Nutzung interner und externer Speichermedien hatte Ross beschrieben. Diese Funktionen lassen sich heute in jedem Smartphone finden, doch im Jahr 1992 war die Idee laut Ross »eine nie dagewesene Fusion von Design und Funktion«. Um seine Erfindung zu schützen, stellte Ross im November 1992 auch einen Patent-Antrag.

Nun fordert er von Apple wegen des vermeintlichen Diebstahls seine Ideen nicht nur mindestens 10 Milliarden US-Dollar Schadensersatz, sondern auch noch eine Lizenzgebühr von 1,5 Prozent für jedes verkaufe Gerät. Er fühle sich auf schwere und nicht wieder gut zu machende Weise verletzt, so Ross. Allerdings hat seine Klage gegen Apple einen sehr großen Haken.

Der 1992 eingereichte Patent-Antrag wurde nie fertig bearbeitet, da Ross die entsprechenden Gebühren nicht bezahlt hatte. Daher wurde der Antrag um April 1995 durch das U.S. Patent and Trademark Office abgelehnt. Ross hat zwar im Jahr 2014 einen neuen Antrag gestellt, doch zu diesem Zeitpunkt gab es natürlich längst iPhones und iPads. Die Chancen auf einen Erfolg von Ross in einem Rechtstreit dürften daher wohl sehr gering sein. Bislang wurde die Klage auch noch nicht durch das Gericht angenommen.

Quelle: MacRumors