Apple testet Smart Glasses : Apple arbeitet angeblich an einer AR-Brille für das iPhone. Apple arbeitet angeblich an einer AR-Brille für das iPhone.

Zum Thema Apple iPhone 7 (Plus) ab 296 € bei Amazon.de Apple-CEO Tim Cook hatte in den letzten Monaten in Interviews immer wieder betont, dass er Augmented Reality für eine sehr wichtige und zukunftsträchtige Technik hält, die Virtual Reality hinter sich lassen wird. Cook sieht sowohl für Verbraucher als auch für das Unternehmen große Möglichkeiten im Bereich AR. Es werde zwar einige Zeit dauern, weil es technische Herausforderungen gäbe, aber irgendwann werde man sich wundern, wie man ohne AR leben konnte. »So wie wir uns wundern, wie wir ohne unser Smartphone leben konnten«, so Cook.

Es wäre daher auch keine große Überraschung, wenn Apple an entsprechenden Produkten arbeitet. Laut einem Bericht von Bloomberg, der sich auf nicht näher genannte Quellen bezieht, scheint Apple bereits erste Prototypen sogenannter Smart Glasses zu testen. Die Brillen würden sich drahtlos mit einem iPhone verbinden und auf ihrem Display dann Bilder und andere Informationen anzeigen.

Apple habe bereits mögliche Zulieferer wegen des Projekts kontaktiert und auch kleinere Mengen an Displays bestellt, die nah am Auge genutzt werden können. Die Smart Glasses von Apple befinden sich aber laut dem Bericht in einer Prototyp-Phase, in der die Möglichkeiten erst noch ausprobiert werden. Eine Vorstellung wäre daher wohl erst im Jahr 2018 möglich. Apple hat laut Bloomberg in den letzten Jahren auch einige Unternehmen gekauft, die für den Bereich Augmented Reality wichtig sind. Darunter befindet sich auch PrimeSense, die die Technik im ersten Kinect-Controller von Microsoft entwickelt hatten.

Die Beschreibung der angeblichen Smart Glasses von Apple erinnert aber auch etwas an Google Glass. Die Datenbrille von Google stand wegen Datenschutz- und Privatsphäre-Bedenken in der Kritik und hatte auch einige technische Probleme, so dass die Entwicklung zumindest offiziell im Januar 2015 eingestellt wurde.

Quelle: Bloomberg