LG Google Nexus 4

Smartphones   |   Datum: 05.12.2012
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Android 4.2 im Test

Google hängt Apple weiter ab

Mit Android 4.2 unterstützen Tablets nun mehrere Benutzer. Zudem hat Google an der Kamera, der Tastatur und vielen Kleinigkeiten gefeilt. Ob sich das Update lohnt, zeigt unser Test.

Von Julian Heimpel |

Datum: 03.12.2012


Zum Thema » Asus Google Nexus 7 im Test Das beste Android-Tablet bislang! » Android 4.1 im Überblick Flüssigere Bedienung und neue Apps Mit dem Smartphone LG Google Nexus 4 und dem 10-Zoll-Tablet Samsung Google Nexus 10 bietet Google seit dem 13.November 2012 zwei Geräte im eigenen Play Store an, die mit der neuesten Android-Version 4.2 ausgeliefert werden. Außerdem erhielten sowohl das 7-Zoll-Tablet Asus Google Nexus 7 als auch das Samsung Galaxy Nexus bereits die Aktualisierung. Erst vor weniger als fünf Monaten erschien das letzte Update »Jelly Bean«. Seitdem tüftelten die Programmierer bei Google an umfassenden Neuerungen und kleinen Detailverbesserungen. Für Android 4.2 vergibt Google keinen neuen eigenen Codenamen und versteht die neue Version als konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers 4.1.

Den kleinen Fauxpas, dass der Monat Dezember bei den Terminoptionen der Kontakte fehlte, hat Google mittlerweile behoben und verteilt derzeit ein 1,0 MByte großes Update auf die Version 4.2.1. Wir haben Android 4.2 ausführlich mit einem Samsung Galaxy Nexus getestet und schildern unsere Erfahrungen. Wann Android 4.2 auch für andere Smartphones und Tablets als denen von Google verfügbar ist, hängt wie immer von den jeweiligen Herstellern ab, die in der Regel einige Monate für die Anpassungen an ihre eigene Benutzeroberfläche oder Programme brauchen. Oft bleiben günstigere oder ältere Geräte aber außen vor.

Android 4.2 im Test : In der ersten Version von Android 4.2 vergaß Google den Dezember – der Weihnachtsmann und viele Kunden waren nicht begeistert.

Android 4.2
In der ersten Version von Android 4.2 vergaß Google den Dezember – der Weihnachtsmann und viele Kunden waren nicht begeistert.

Ein Tablet für alle

Mit Android 4.2 lassen sich jetzt mehrere Benutzerkonten auf einem Tablet einrichten, vergleichbar mit den unterschiedlichen Benutzern an einem Computer. Damit können Tablets ab sofort sinnvoll von mehreren Personen verwendet werden. Ein großer Vorteil beispielsweise gegenüber Apple´s iOS, bei dem es nur ein Benutzerkonto gibt und sich Tablets deshalb nur eingeschränkt teilen lassen. Dabei erstellt und löscht ausschließlich der Administrator Konten, die einzelnen Benutzer können lediglich Ihre eigenen Daten und Informationen entfernen. Als Administrator firmiert von vornherein der erste auf dem Gerät eingerichtete Benutzer. Ein Wechsel zu anderen Konten funktioniert durch Druck auf ein entsprechendes Avatar-Bild am unteren Bildschirmrand direkt vom »Lock-Screen« aus oder über die neue und erweiterte Benachrichtigungsleiste, die wir uns später nochmals ausführlicher anschauen.

Zur leichteren Unterscheidung verändert Google von Haus aus die Farbe des Avatarbildes und den Hintergrund eines jeden Benutzers. Jeder einzelne Account wartet dann mit individuell konfigurierbaren Home-Screens auf. Ebenso trennt Android die Einstellungen und die Daten einzelner Benutzer voneinander. So besitzt jedes Konto eine eigene App-Liste, und jede individuelle, nicht vorinstallierte Anwendung muss erneut über den Play Store bezogen werden. Das bedeutet aber nicht, dass jede App erneut herunterzuladen ist, sondern der entsprechende User schaltet die App, sofern diese schon mal auf dem Gerät installiert wurde, lediglich für sich frei. Das spart reichlich Speicherplatz, vor allem Besitzer von Tablets mit kleineren Speicherkapzitäten profitieren davon. Dies gilt aber nur für kostenlose Programme.

Android 4.2 im Test : Auf den Tablets wechselen wir vom Lock-Screen aus die Benutzerkonten. Auf den Tablets wechselen wir vom Lock-Screen aus die Benutzerkonten.

Kostenpflichtige Applikationen muss jeder Benutzer erneut erwerben, sofern ein separater Play-Store-Zugang verwendet wird. Der Play-Store-Zugang offenbart aber auch eine Sicherheitslücke. Zum einen kann der Administrator nicht verhindern oder einschränken, welche Apps ein Benutzer herunterlädt, zum anderen dürfen Benutzer ungefragt Updates für bereits installierte Anwendungen einspielen, ohne dass die anderen Accounts darüber informiert werden. Ebenso sollten Anwender beachten, dass essentielle Prozesse eines jeden gestarteten Benutzers im Arbeitsspeicher verbleiben (rund 20 MByte bis 60 MByte) und so die Leistung des Gerätes schmälern können. Und zwar so lange, bis das Tablett komplett neugestartet wird.

Android 4.2 im Test : Wie immer kommen zuerst die Nexus-Geräte in den Genuss der neuesten Updates – wann der Rest folgt, bleibt abzuwarten. Wie immer kommen zuerst die Nexus-Geräte in den Genuss der neuesten Updates – wann der Rest folgt, bleibt abzuwarten. Abschließend bleibt festzuhalten, dass mehrere Benutzerkonten derzeit lediglich auf den Tablets Asus Google Nexus 7 und Samsung Google Nexus 10 verfügbar sind. Wann und ob diese Möglichkeit auch in Smartphones angeboten wird, ist nicht bekannt. Hier erfordern beispielsweise die Zugriffe auf die Telefonie und die Textnachrichten und die damit verbundenen, möglichen Zusatzkosten eine feiner strukturierte Benutzerverwaltung. Zudem dürften die eher persönlichen Smartphones wesentlich seltener von mehreren Personen eingesetzt werden als Tablets, die sich auch als Familiengeräte eignen.

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Avatar TrudleR
TrudleR
#1 | 03. Dez 2012, 12:38
"Google hängt Apple weiter ab"

heyheyhey... :P
Das wird wohl für Furore sorgen hier. :)
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Avatar MetroLastNight
MetroLastNight
#2 | 03. Dez 2012, 12:40
Langsam wird Android immer interessanter. Irgendwie war doch klar dass es nach vielen Versuchen doch einer schafft, Apple zu überholen. Die neuen Funktionen sind echt klasse. 360° Panorama gabs zwar auch schon vorher, aber nur mit irgendwelchen Apps die teils sogar gekostet haben. Cool wenn sowas schon drinne ist. Ich stehe aufs Fotografieren und solch ein Extra hat nichtmal meine Kamera ;D

@first Poster
Bitte erst Artikel lesen und ne ehrliche Meinung geben und nicht einfach die Überschrift kommentieren um Erster zu sein..
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Avatar Dr. Victor Von Steel
Dr. Victor Von Steel
#3 | 03. Dez 2012, 12:45
"Google hängt Apple weiter ab"

Jehova Jehova!
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Avatar itisalive
itisalive
#4 | 03. Dez 2012, 12:45
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Morrich
Morrich
#5 | 03. Dez 2012, 12:45
Dass Goolge Apple weiter abhängt, liegt sicherlich zu einem nicht geringen Teil daran, dass Android deutlich offener ist als iOS.

So kommen Google auch entsprechende Einflüsse durch private Programmierer zugute, die man dann in die eigenen Version auch mit einfließen lassen kann.

Bei iOS geht das nicht, da muss alles von Apple selbst kommen. Und, dass bei denen die Mühlen immer langsamer mahlen, merkt man ja auch deutlich an den "neuen" Geräten die sie vorstellen.
Das ist aller nur noch Evolution und keine Revolution mehr. Teils liegt man selbst mit den neuesten Geräten in Sachen Leistung und Ausstattung hinter der Konkurrenz zurück.

Apple hat seinen Zenit einfach überschritten. Leider wollen das offenbar weder die Käufer, noch der Aktienmarkt erkennen.
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Avatar Maftiosi
Maftiosi
#6 | 03. Dez 2012, 12:57
Gehts hier eigentlich nur um die Anzahl der "neuen" Funktionen? Für mich ist das System nicht besser als iOS 6. Für mich ist aber auch iOS 6 nicht besser als iOS 5, weil das auch schon alles konnte, was ich brauche. Wobei es auch für viele der hier aufgezählten Features gute, kostenlose Apps gibt.
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Avatar mehrtuerer
mehrtuerer
#7 | 03. Dez 2012, 12:57
Zitat von Morrich:
So kommen Google auch entsprechende Einflüsse durch private Programmierer zugute, die man dann in die eigenen Version auch mit einfließen lassen kann.

Bei der Energiesteuerung hätte sich Google aber gerne deutlicher von alternativen Android-Distributionen inspirieren lassen dürfen, die machen das nämlich besser ;)
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Avatar Exterminatus
Exterminatus
#8 | 03. Dez 2012, 12:57
da ich auch ein smartphone zu 99% nur zum telefonieren nutzen würde lohnt sich für mich ein kauf immer noch nicht.

das müsste schon irgendwie noch mehr können, kochen zb.
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Avatar Corvi
Corvi
#9 | 03. Dez 2012, 13:00
diese ganzen neuen funktionen sind cool, aber eigentlich nur nebensächlich wenn ich überlege, warum ich android seit 2011 ios vorziehe. es ist das ganze homescreen/widget/customizing konzept, weshalb android einfach viel einladender und spaßiger ist, als diese icon aufreihung, die apple konstant seit iphone 1 auftischt.
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Avatar TrudleR
TrudleR
#10 | 03. Dez 2012, 13:02
Zitat von Morrich:

Apple hat seinen Zenit einfach überschritten. Leider wollen das offenbar weder die Käufer, noch der Aktienmarkt erkennen.


Vielleicht liegts einfach daran, dass du Blödsinn erzählst. :)

Zitat von :
Dass Goolge Apple weiter abhängt, liegt sicherlich zu einem nicht geringen Teil daran, dass Android deutlich offener ist als iOS.

So kommen Google auch entsprechende Einflüsse durch private Programmierer zugute, die man dann in die eigenen Version auch mit einfließen lassen kann.

Bei iOS geht das nicht, da muss alles von Apple selbst kommen. Und, dass bei denen die Mühlen immer langsamer mahlen, merkt man ja auch deutlich an den "neuen" Geräten die sie vorstellen.
Das ist aller nur noch Evolution und keine Revolution mehr. Teils liegt man selbst mit den neuesten Geräten in Sachen Leistung und Ausstattung hinter der Konkurrenz zurück.


Als kommt alles nur auf die Leistung an.
Die Performance des Systems ist wichtig, sie ist seit dem Galaxy S3 nun auch endlich im grünen Bereich.

Alles andere ist Beigemüse und viel Leistung zieht auch viel Akku.
Besser sauber programmiertes System, weniger notwendige Leistung, weniger Akkuverbrauch, selbe Performance.

Mein iPhone 4 hält bei starkem gebraucht (ohne zu zocken) 2 Tage, und das selbst noch nach 2 Jahren. :)
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