Asus Xonar DS im Test
EAX-5.0-Simulation für 40 Euro
Für 40 Euro bietet Asus mit der Xonar DS eine günstige Soundkarte mit deutlich mehr Klangfähigkeiten als Onboard-Chips an - wie etwa die Asus eigene EAX-Simulation »GX«.
Von
Florian Klein
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Datum:
26.10.2009
Asus Xonar DS
Für 40 Euro bietet Asus mit der Xonar DS eine günstige Soundkarte mit deutlich mehr Klangfähigkeiten als Onboard-Chips an. Die Xonar DS unterstützt »DTS Interactive«, mit dem Sie 5.1-Spieleklang in Echtzeit in ein (verlustbehaftetes) Digitalsignal umwandeln können und so keine drei Analogstrippen zu Ihrem Lautsprechersystem brauchen. Für Spieler am interessantesten ist jedoch eine von Asus entwickelte EAX-Simulation namens »GX« (Game Experience). Damit gaukelt die Xonar DS dem Spiel die EAX-5.0-Fähigkeiten einer Soundblaster X-Fi vor und gibt auf diese Weise bis zu 128 Stimmen samt Effekten wieder. Qualitativ überzeugt der EAX-Klon, auch wenn die EAX-Effekte einer X-Fi authentischer wirken. Zudem klappt mit »GX« auch der Raumklang in älteren Spielen unter Windows Vista, ähnlich Creatives Alchemy-Software.
Was der Xonar DS im Vergleich zur X-Fi jedoch fehlt, ist die überzeugende Surround-Simulation auf einem Stereo-Headset -- für Spieler ein Grund zur nur 20 Euro teureren Soundblaster X-Fi Extreme Music in der Bulk-Version zu greifen.
Neben den Standard-Aus- und Eingängen bietet die Xonar DS auch eine digitale S/P-Dif-Schnittstelle. Zudem lässt sich die Karte per beiliegendem schmaleren Slot-Blech (»Low Profile«) auch in flachen Multimedia-PCs verwenden.