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Phenom II Übertakten

Von 3,0 auf 3,6 GHz und mehr!

Die neue in 45-nm-Strukturbreite gefertigten Phenom-II-Serie kann nicht nur von Haus aus überzeugen. Auch beim Übertakten machen die neuen Modelle eine hervorragende Figur.

Von Fabian Lein |

Datum: 19.03.2009


%undefined_img_format_27ID%AMDs 65-nm-Phenoms mit Agena-Kern waren kein Erfolg für den angeschlagenen Hersteller. Zu niedrig waren die Taktfrequenzen und die Leistung pro Taktzyklus konnte Intel auch nicht beeindrucken. Mit dem überholten Phenom-II-Kern hat sich das geändert. Vor allem im beim Preis-Leistungs-Verhältnis steht der Phenom II X4 super da. Um noch mehr Performance heraus zu holen, übertakten wir den Prozessor von 3,0 auf bis 3,6 GHz. Die hier gezeigten Tuning-Maßnahmen gelten auch für die Phenoms der ersten Generation.

Bevor Sie loslegen…

…sollten Sie auf jeden Fall einige grundsätzliche Vorbereitungen treffen. Wie bei dem Übertakten jedes anderen Chips gilt auch bei CPUs, dass jeder Chip einen anderen maximalen Takt verträgt – Einzelergebnisse lassen sich also nicht auf alle Chips übertragen. Außerdem müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass Ihre Garantie erlischt, sobald Ihre Hardware außerhalb der der vom Hersteller vorgeschriebenen Spezifikationen läuft. Die GameStar-Redaktion kann keinerlei Verantwortung für etwaige Schäden an Ihrer Hardware übernehmen. Da es beim Übertakten oft zu Abstürzen kommt, sollten Sie vorher auf jeden Fall ein Backup Ihrer Daten anlegen und während des Übertaktens keine wichtigen Daten erstellen oder bearbeiten. Die Tabelle listet Programme, die zur Überwachung und Diagnose Ihres Rechners unverzichtbar sind:

Prime 95

Ein Belastungstest, der Ihre CPU vollständig auslastet aber normales Benutzen des Rechners trotzdem zulässt.

AMD Overdrive

Manipuliert Taktraten und Versorgungsspannungen von Mainboard, RAM und CPU.

Allgemeines Vorgehen

Egal ob Sie einen Phenom der ersten oder zweiten Generation, mit oder ohne offenem Multiplikator (Black Edition) haben, gilt es auf jeden Fall vorsichtig, mit Geduld und in kleinen Schritten vorzugehen. Vor allem wenn Sie die Betriebsspannungen Ihrer CPU erhöhen. Mehr als 1,5 Volt CPU-Spannung sollten Sie mit einer Luftkühlung nicht einstellen und Ihre CPU-Temperatur sollte die von AMD vorgegebenen 62 Grad Celsius nicht überschreiten. Überprüfen Sie nach jeder Taktsteigerung die Stabilität, indem Sie Prime 95 mindestens eine Stunde laufen lassen, und erhöhen erst dann den Takt Ihrer CPU weiter. Übertakten Sie nur eine Komponente gleichzeitig, da Sie sonst nicht feststellen können, welches Bauteil an seine Taktgrenze gestoßen ist. Das schließt sowohl die Grafikkarte als auch den Arbeitsspeicher mit ein. Die zwei folgenden Abschnitte beschäftigen sich mit den verschiedenen Vorgehensweisen für normale Phenoms und die Black Edition.
Der endgültige Takt einer AMD-CPU errechnet sich aus dem Produkt von Multiplikator mal Referenztakt. Beim Anheben der CPU-Spannung muss beachtet werden, dass dabei die produzierte Abwärme drastisch ansteigt. Haben Sie deshalb immer ein Auge auf die Temperaturen während der Belastungstests. Wenn Sie die maximale Frequenz Ihres Prozessors gefunden haben, dann machen Sie einen ungefähr zwölfstündigen Belastungstest mit Prime 95. Zusätzlich empfiehlt es sich dabei einen grafisch anspruchsvollen Benchmark wie Crysis oder den 3D Mark neben Prime 95 als Endlossschleife laufen zu lassen. Da sich durch das Übertakten der CPU auch der Stromverbrauch erhöht, kann sich unter Belastung des ganzen Systems vor allem Ihr Netzteil (aber auch andere Komponenten) als Schwachstelle mausern. Gerade bei No-Name-Netzteilen und noch zusätzlich übertakteter Grafikkarte kann dem Rechner schnell im wahrsten Sinne des Wortes der Saft ausgehen.

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Avatar phil2k9
phil2k9
#1 | 20. Mrz 2009, 15:37
Da sieht man einmal mehr die gute Qualität, die AMD trotz den Kampfpreisen erreicht.
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Avatar bastibln
bastibln
#2 | 20. Mrz 2009, 17:49
Naja leider fehlen ein paar Details oder ich habs übersehen. Auf welche Spannung wurde eingestellt für die 3,6 Ghz? Standard-Spannung? Glaube die Phenom reagieren da auch sehr unschön in Sachen Stromverbrauch bei Spannungserhöhung ^^ Deswegen hatte ich mich für Q9550 entschieden, der läuft mit heruntergeschraubter VCore auf 3,4 Ghz und wird dabei nicht wirklich langsamer sein als Phenom 2 auf 3,6 Ghz.
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Avatar daanDi
daanDi
#3 | 20. Mrz 2009, 17:58
Das der Phenom II 940 richtig viel Potenzial und eine sehr gute Qualität fürs OC besitzt ist schon seit längeren bekannt. Siehe link:

http://game.amd.com/us-en/landings/tomslan ding.aspx?finland=cold
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Avatar squieky
squieky
#4 | 21. Mrz 2009, 09:33
Zitat von phil2k9:
Da sieht man einmal mehr die gute Qualität, die AMD trotz den Kampfpreisen erreicht.


Und Intel hat diese nicht? Den Q6600 kannst du sogar um 1,2 GhZ übertakten. Diese uralt CPUs laufen ja mit Wasserkühlung auf 3,6 Ghz. Was soll da nun so toll drann sein?
3,2 Ghz hab ich mit simpler Luftkühlung drinn ohne irgendwas an den Spannungen zu befummeln.

Bei neuer Technik stelle ich mir wesentlich mehr vor. Für mich sinnlos sowas zu kaufen.
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Avatar phil2k9
phil2k9
#5 | 21. Mrz 2009, 13:35
Zitat von squieky:
Zitat von phil2k9:
Da sieht man einmal mehr die gute Qualität, die AMD trotz den Kampfpreisen erreicht.
Und Intel hat diese nicht? Den Q6600 kannst du sogar um 1,2 GhZ übertakten. Diese uralt CPUs laufen ja mit Wasserkühlung auf 3,6 Ghz. Was soll da nun so toll drann sein?3,2 Ghz hab ich mit simpler Luftkühlung drinn ohne irgendwas an den Spannungen zu befummeln.Bei neuer Technik stelle ich mir wesentlich mehr vor. Für mich sinnlos sowas zu kaufen.


Kann mich nicht erinnern, gesagt zu haben, dass Intel das nicht auch bietet...
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Avatar Theedee
Theedee
#6 | 21. Mrz 2009, 15:37
Und wieder frage ich mich wofür man einen PhenomII übertakten sollte.

Ein Gamer braucht das nicht und jemand der seinen Rechner für langwierige Berechnungen benutzt auch nicht.

Bleibt nur die kleine Ecke der Leute die das als Sport sehen, und die der 3D Mark Punkte Angeber.
Nur die Ersteren brauchen bestimmt keine Anleitung von der Gamestar zum übertackten.
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Avatar bastibln
bastibln
#7 | 21. Mrz 2009, 18:31
Zitat von Theedee:
Und wieder frage ich mich wofür man einen PhenomII übertakten sollte.

Ein Gamer braucht das nicht und jemand der seinen Rechner für langwierige Berechnungen benutzt auch nicht.

Bleibt nur die kleine Ecke der Leute die das als Sport sehen, und die der 3D Mark Punkte Angeber.
Nur die Ersteren brauchen bestimmt keine Anleitung von der Gamestar zum übertackten.

Es gibt zahlreiche Spiele die von mehr als 3 Ghz profitieren auch wenn diese dann oft nicht alle Kerne ausnutzen. Sind nunmal nur wenige Spiele für Quadcore optimiert, deswegen ist halt schon nen Unterschied ob 3 oder 3,6 Ghz gerade auch bei höheren Auflösungen wo dann jeder Frame zählt damits flüssig läuft ;-)
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Avatar FÜtzchen
FÜtzchen
#8 | 21. Mrz 2009, 20:44
Ich rate nur ab nen AMD zu kaufen. Ein Verkäufer hat mir mal so ein Ding aufgeschwatzt von wegen leistungs stärker, weniger Hitze. Hatte nur Probleme mit dem Ding. 1. Der Verkäufer ist übrigens Konkurs gegangen, was ihm nur recht gescheht. 2. Ich bleibe Intel auf ewig treu, denn die hauen ein Wunder-Ding nach dem Andern raus. 3. Meine Prophezeiung, AMD ist tot.
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Avatar ethnix
ethnix
#9 | 22. Mrz 2009, 02:11
@Fützchen
du willst also, dass es wieder nur dein tolles Intel gibt. Weißt noch wie scheiß teuer CPUs mal waren, als Intel KEINE Konkurrenz hatte? Dann haste bestimmt auch keinen Spass mehr dran CPUs zu kaufen :P
Pentium 4 war nun wirklich KEIN Wunderding.
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Avatar squieky
squieky
#10 | 22. Mrz 2009, 18:13
Zitat von ethnix:
@Fützchen
du willst also, dass es wieder nur dein tolles Intel gibt. Weißt noch wie scheiß teuer CPUs mal waren, als Intel KEINE Konkurrenz hatte? Dann haste bestimmt auch keinen Spass mehr dran CPUs zu kaufen :P
Pentium 4 war nun wirklich KEIN Wunderding.


Ingesammt kostet ein Rechner der taugt rund 1000€ minimum.
Das sind 2000 Mark. Und ich kann mich nicht erinnern damals so viel ausgegeben zu haben :)
Cpus waren so um die 500 Mark, maximal. Durchschnitts CPUS eher bei 250.

Ist heute teurer wie damals...
Der Konkurenzkampf kostet halt auch Geld wie Werbung usw.
Dann doch lieber die Kohle in die Entwicklung schieben, denn damals gabs nicht so mickrige miniupdates sondern eine Revolution nach der anderen.

Erst seit dem erscheinen von AMD wollen alle für 10% Leistung gleich einen neuen PC verkaufen. Davor hatte man volle 3 Jahre Ruhe und konnte alles zocken. Die Grafikkarten - da sind zig Revisionen und Versionen die allesammt im grunde gleich sind. Muh :(

Damals als Micheal Jackson noch schwarz war, war eh alles besser ^^
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