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Firmenkriege der Computer-Geschichte

Teil 1: Microsoft gegen Apple

In der Welt der Technik gibt es immer wieder Rivalen, die sich über Jahre oder Jahrzehnte hinweg bekämpfen. Diesen Auseinandersetzungen wird nicht selten sogar die Bezeichnung "Krieg" verliehen. Wir sehen uns die größten "Kriege" dieser Art einmal etwas genauer an und berichten mit einem Augenzwinkern von den größten Schlachten der Computer-Geschichte. Heute: Microsoft gegen Apple!

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 06.05.2009


Die Ursprünge von Microsoft und Apple

Firmenkriege der Computer-Geschichte : Bill Gates, inzwischen Vollzeit-Wohltäter Bill Gates, inzwischen Vollzeit-Wohltäter Firmenkriege der Computer-Geschichte : Der energiegeladene Steve Ballmer Der energiegeladene Steve Ballmer Firmenkriege der Computer-Geschichte : Paul Allen, der IBM ein Betriebssystem versprach, dass er erst noch kaufen musste Paul Allen, der IBM ein Betriebssystem versprach, dass er erst noch kaufen musste Firmenkriege der Computer-Geschichte : Steve Jobs, die Verkörperung von Apple Steve Jobs, die Verkörperung von Apple Firmenkriege der Computer-Geschichte : Steve Wozniak, der auch gerne tanzt Steve Wozniak, der auch gerne tanzt Firmenkriege der Computer-Geschichte : Ronald Wayne, der 10% an Apple für 800 Dollar verkaufte Ronald Wayne, der 10% an Apple für 800 Dollar verkaufte Microsoft wurde am 4.April 1975 von William Henry Gates III ("Bill Gates"), und Paul Gardner Allen gegründet. Steve Anthony Ballmer ("Developers! Developers! Developers!") stieß am 11. Juni 1980 hinzu.

Wichtige Personen:

Bill Gates: Begeistert von guten Ideen, müssen nicht zwangsweise seine eigenen sein, hat sich inzwischen der Wohltätigkeit verschrieben und lässt Moskitos auf Zuschauer los.

Steve Ballmer: Microsoft-Meister im Möbel-Weitwurf, Entertainer, weicht Schuhwurf-Attacken elegant aus.

Paul Allen: Leitete durch den Kauf von QDOS den Erfolg von Microsoft ein, finanziert die private Raumfahrt und die totale Vernetzung.

Apple wurde am 1. April 1976 von Steven Paul Jobs ("Steve Jobs"), Steve Gary Wozniak ("Woz", "Wizard of Woz") und Ronald Gerald Wayne gegründet.

Wichtige Personen:

Steve Jobs: Kann bei anderen eine verzerrte Wahrnehmung der Realität auslösen ("reality distortion field"), hat meistens noch eine Überraschung in petto ("one more thing!").

Steve Wozniak: Seit 1987 bezahlter, aber nicht anwesender Angestellter und Kritiker von Apple, trat zuletzt in einer Tanz-Show im TV auf.

Ronald Wayne: Entwarf das Apple-Logo, verkaufte seinen 10%-Anteil an Apple zwei Wochen nach Gründung für 800 Dollar, die sechs Jahre später 1,5 Milliarden Dollar wert gewesen wären. Hält dies noch heute für "die damals bestmögliche Entscheidung".

Apple und Microsoft arbeiteten nach ihrer Gründung sehr schnell zusammen, so stammte Applesoft BASIC, eine Programmiersprache für den Apple II aus dem Jahr 1977, von Microsoft. Applesoft steht für die Verschmelzung beider Firmennamen, eine Vorstellung, die heute in beiden Lagern Entsetzen auslösen dürfte. Damals jedoch halfen sich die beiden Firmen gegenseitig und man kann durchaus sagen, dass beide Firmen der jeweils anderen einen Großteil ihres Anfangserfolges verdanken.

Microsoft entwickelte sogar eine Zusatz-Steckkarte für den Apple II, die Z-80-Softcard, die es ermöglichte, das damals weit verbreitete CP/M-Betriebssystem auch mit einem Apple zu verwenden. Den größten Nutzen an der Z-80-Softcard hatte jedoch nicht Apple, sondern Microsoft selbst, denn vermutlich wurde IBM durch dieses Produkt erst auf Microsoft aufmerksam und erteilte den Auftrag, eine CP/M-Version für den IBM-PC zu entwickeln.

Durch die Z-80-Softcard war IBM der Meinung, Microsoft müsste sich sehr gut mit Betriebssystemen auskennen und Paul Allen versprach IBM im Herbst 1980 ein CP/M-ähnliches DOS (Disk Operating System) für die Rechner auf der Basis des 8088-Prozessors, obwohl Microsoft in dieser Hinsicht bis dahin gar nichts zu bieten hatte. Daher erwarb Allen eine Lizenz für QDOS (Quick and Dirty Operating System) von Seattle Computer Products (SCP) und stellte anschließend Tim Paterson, den Entwickler von QDOS, für die Portierung des Betriebssystems auf den IBM-PC ein.

Einen Monat vor der Vorstellung des IBM-PC kaufte Microsoft schließlich alle Rechte an QDOS für 50.000 Dollar, natürlich ohne SCP über das Geschäft mit IBM zu informieren. Anschließend lizensierte man das Betriebssystem als PC-DOS an IBM und behielt gleichzeitig alle Rechte daran, um es als MS-DOS später an alle PC-Klon-Hersteller verkaufen zu können - eine strategisches Meisterleistung, dies aber noch keinen Einfluss auf die Zusammenarbeit mit Apple hatte.

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Avatar Sir Twist
Sir Twist
#1 | 06. Mai 2009, 18:05
irgendwie immer witzig.
Da ich auch ein Mac hatte verstehe ich die ganze Aufregung immer weniger.

Was kein Apple "nutzer" hören will :
Der einzige Unterschied zwischen Windws (Vista) und Mac Os 10.4 ist das man bei Windows rechts oben die Fenster schließt und bei Mac oben links.

Für mich sind deutlich mehr Vorteile in der Windows Welt
(eigene Hardware aussuchen, billiger, kein Einheitslook)
als in der Apple Welt.
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Avatar Mad Ollie
Mad Ollie
#2 | 06. Mai 2009, 18:47
Interessant. Danke! :)
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Avatar Masterslive
Masterslive
#3 | 06. Mai 2009, 19:15
Also der einzig wahre Unterschied zwischen Vista und Mac OSX ist doch für Gamestar ganz einfach: Mit Vista kann man zocken und mit Mac OSX nur minimal!

Wobei nach der letzten Meldung von Gamestar, dass Apple EA kaufen will, um in die Spielebranche einzutreten, dann den Mac auch spieletauglich machen würde, aber das ist ja noch nicht geschehen
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Avatar Weedie
Weedie
#4 | 06. Mai 2009, 19:23
Bin gespannt auf die nächsten Teile.
Aber was mich gestört hat, ist, dass der Artikel nur teilweise chronologisch aufgebaut ist. Auf Seite 2 ist von Win95 die Rede, einen Abschnitt darunter ist wieder 1992. Aber egal, trotzdem gut.

Wenn Pirates of Silicon Valley gesehen hat, weiss man das meiste allerdings schon. Lustiger Film.
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Avatar mosch
mosch
#5 | 06. Mai 2009, 20:24
nein zu macshitosh und iWack !
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Avatar troublix
troublix
#6 | 06. Mai 2009, 22:05
Zitat von mosch:
nein zu macshitosh und iWack !

Normalerweise reagiere ich nicht auf solche billigen Aussagen, aber ausnahmsweise mach ich es mal.

[url]http://cache.gizmodo.com/assets/resou rces/2008/04/Macbook%20Ballmer%20GI.jpg[/u rl]
[url]http://www.planetamac.es/wp-content/u ploads/2008/04/2439499170_a0e8e46fb1.jpg[/url]
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Avatar Soebe
Soebe
#7 | 07. Mai 2009, 07:18
"Paul Allen, der IBM ein Betriebssystem versprach, dass er erst noch kaufen musste"

Dass/Das Regeln solltet ihr schon verstehn
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Avatar Krabbler
Krabbler
#8 | 07. Mai 2009, 09:26
Ein echt interessantert Artikel. :)
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Avatar kUh
kUh
#9 | 07. Mai 2009, 10:06
Zitat von troublix:
Zitat von mosch:
nein zu macshitosh und iWack !
Normalerweise reagiere ich nicht auf solche billigen Aussagen, aber ausnahmsweise mach ich es mal.[url]http://cache.gizmodo.com/assets/resou rces/2008/04/Macbook%20Ballmer%20GI.jpg[/u rl][url]http://www.planetamac.es/wp-content/up loads/2008/04/2439499170_a0e8e46fb1.jpg[/url][ /quote]

Das lustige daran ist ja, dass es den führenden Leuten der beiden Firmen wahrscheinlich völlig Wurst ist, ob sie jetzt einen iPod oder einen Zune haben, sondern, im Gegensatz zu vielen Fanboys beider Seiten, einfach das bessere Produkt wählen, oder eben auch einfach mal vom Design einer Sache so eingenommen werden, dass sie das Produkt haben müssen, obwohl es bessere und billigere Alternativen gibt. Die einzigen, die um sowas einen Wirbel machen sind die Fanboys. Ballmer & Co. dürfte der ganze Quatsch zwischen Apple und MS völlig Wurst sein. Bei öffentlichen Auftritten gibt's dann natürlich trotzdem Seitenhiebe gegen die Konkurrenz - man will ja seine Fans unterhalten und vielleicht doch noch ein paar aus dem anderen Lager abziehen. Ist wahrscheinlich ähnlich wie in der Politik: Am Vormittag schlägt man sich im Bundestag noch beinahe gegenseitig die Köpfe ein und Abends geht man gemütlich zusammen was trinken.
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Avatar Kit Kat
Kit Kat
#10 | 07. Mai 2009, 12:48
Sehr netter und informativer Artikel.
Ich hatte schon vorher von dem Monopol Problem von Microsoft gehört und dass es nur durch Apple abgewendet wurde, aber ich wusste noch nichts von dieser lustigen Konferenz in der Bill Gates zugeschaltet wurde.

Im End Effekt ist es doch so:

Für Spiele sind wir leider immer noch vermehrt auf Windows angewiesen, aber wer einen Rechner für Bild -und Tonbearbeitung braucht greift fast immer zum Mac. In dem Tonstudio eines Freundes wird auch nur auf Mac gesetzt und das wahrscheinlich aus gutem Grund
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