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Firmenkriege der Computer-Geschichte | Seite 5

Teil 1: Microsoft gegen Apple

Der Werbekrieg beginnt

Firmenkriege der Computer-Geschichte : Der PC im Schutzanzug, wegen der Viren. Der PC im Schutzanzug, wegen der Viren. Firmenkriege der Computer-Geschichte : Auch in Zukunft frieren PCs laut Apple plötzlich ein. Auch in Zukunft frieren PCs laut Apple plötzlich ein. Firmenkriege der Computer-Geschichte : Der Microsoft-PC-Guy Der Microsoft-PC-Guy Firmenkriege der Computer-Geschichte : Eine der glücklichen Windows-Laptop-Besitzerinnen aus der Microsoft-Werbung Eine der glücklichen Windows-Laptop-Besitzerinnen aus der Microsoft-Werbung Ganz unbeteiligt sind die Firmen jedoch selbst nicht an diesen Auseinandersetzungen. Im Jahr 2006 startete Apple eine Werbekampagne unter dem Titel "Get a Mac". Deren bis heute genutztes Konzept zeigt einen Mann in einem förmlichen Anzug, der sich als PC vorstellt, und einen jüngeren Mann, der recht bequem gekleidet ist und sich als Mac zu erkennen gibt. In der humorvollen Werbung wird dann gezeigt, wie unflexibel, kompliziert und steif doch ein PC wäre, während der Mac die Dinge ganz locker erledigen könne. Die Werbekampagne nutzt ganz explizit die Klischees, die auch unter den jeweiligen Fans verwendet werden.

Microsoft reagierte lange Zeit überhaupt nicht auf diese Angriffe in der Werbung, zu gering erschien die Konkurrenz durch Apple. Doch das schlechte Image von Windows Vista und der wachsende Erfolg von Apple sorgten für ein Umdenken und der Softwarekonzern aus Redmond startete eine 300 Millionen Dollar teure Werbekampagne.

Mit den "I'm a PC"-Spots verwies Microsoft zunächst auf die Möglichkeiten, die ein PC mit Windows bietet und parodierte dabei die "I'm a PC"-Figur durch einen eigenen "PC-Guy", änderte dann jedoch seine Taktik. In neuesten Werbespots werden verschiedene Personen gezeigt, die mit einem bestimmten finanziellen Budget nach einem Laptop suchen. Nachdem in jedem der Spots leider kein Apple-MacBook in den finanziellen Rahmen passt oder nicht genügend Fähigkeiten mitbringt, entscheiden sich die Kunden stets für einen Windows-Laptop, also für einen PC.

Mit diesen Werbespots, der in Zeiten einer Wirtschaftskrise vor allem die höheren Preise von Apple-Produkten attackiert, scheint Microsoft bei Apple-Fans einen Nerv getroffen zu haben, denn schon nach dem ersten Spot brach ein Proteststurm los. Apple hat inzwischen mit neuer "I'm a PC, I'm a Mac"-Werbung reagiert. Der Krieg zwischen Apple und Microsoft findet heute also auf zwei Ebenen statt: in der Werbung und unter den jeweiligen Fans.

Ein Ende ist nicht abzusehen, auch wenn Bill Gates inzwischen auf eigenen Wunsch durch den extrovertierten und durch seinen Developers-Auftritt bereits legendären Steve Ballmer abgelöst wurde, der angeblich auch gerne einmal im Zorn mit Büroeinrichtung um sich wirft. Steve Jobs hat sich aus gesundheitlichen Gründen bis Juni 2009 zurückgezogen, soll aber nach wie vor die Fäden in der Hand halten. Die anderen Gründer von Microsoft und Apple spielen heute bei beiden Firmen keine Rolle mehr, auch wenn Paul Allen noch immer als Berater für Microsoft zur Verfügung steht und sich Steve Wozniak immer wieder einmal kritisch über die Produktpolitik von Apple äußert, wenn er nicht gerade an einer Promi-Tanz-Show im Fernsehen teilnimmt. Was Ronald Wayne zur Zeit macht, ist unbekannt.

Die Auseinandersetzungen zwischen Apple und Microsoft dürften weiterhin ein spannendes Thema bleiben. Die ersten Vorwürfe, Windows 7 sei nur aufgrund vieler kopierter Ideen aus Mac OS X Leopard (oder wahlweise auch dem Linux-Desktop KDE) besser als Windows Vista, gibt es bereits. Ob es deswegen wieder gerichtliche Streitereien zwischen Apple und Microsoft geben wird? Solange Steve Jobs, gesund oder krank, bei Apple Entscheidungen trifft, scheint dies eher unwahrscheinlich. Aber es gibt noch genügend andere Schlachtfelder, über die berichtet werden kann.

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Avatar Sir Twist
Sir Twist
#1 | 06. Mai 2009, 18:05
irgendwie immer witzig.
Da ich auch ein Mac hatte verstehe ich die ganze Aufregung immer weniger.

Was kein Apple "nutzer" hören will :
Der einzige Unterschied zwischen Windws (Vista) und Mac Os 10.4 ist das man bei Windows rechts oben die Fenster schließt und bei Mac oben links.

Für mich sind deutlich mehr Vorteile in der Windows Welt
(eigene Hardware aussuchen, billiger, kein Einheitslook)
als in der Apple Welt.
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Avatar Mad Ollie
Mad Ollie
#2 | 06. Mai 2009, 18:47
Interessant. Danke! :)
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Avatar Masterslive
Masterslive
#3 | 06. Mai 2009, 19:15
Also der einzig wahre Unterschied zwischen Vista und Mac OSX ist doch für Gamestar ganz einfach: Mit Vista kann man zocken und mit Mac OSX nur minimal!

Wobei nach der letzten Meldung von Gamestar, dass Apple EA kaufen will, um in die Spielebranche einzutreten, dann den Mac auch spieletauglich machen würde, aber das ist ja noch nicht geschehen
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Avatar Weedie
Weedie
#4 | 06. Mai 2009, 19:23
Bin gespannt auf die nächsten Teile.
Aber was mich gestört hat, ist, dass der Artikel nur teilweise chronologisch aufgebaut ist. Auf Seite 2 ist von Win95 die Rede, einen Abschnitt darunter ist wieder 1992. Aber egal, trotzdem gut.

Wenn Pirates of Silicon Valley gesehen hat, weiss man das meiste allerdings schon. Lustiger Film.
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Avatar mosch
mosch
#5 | 06. Mai 2009, 20:24
nein zu macshitosh und iWack !
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Avatar troublix
troublix
#6 | 06. Mai 2009, 22:05
Zitat von mosch:
nein zu macshitosh und iWack !

Normalerweise reagiere ich nicht auf solche billigen Aussagen, aber ausnahmsweise mach ich es mal.

[url]http://cache.gizmodo.com/assets/resou rces/2008/04/Macbook%20Ballmer%20GI.jpg[/u rl]
[url]http://www.planetamac.es/wp-content/u ploads/2008/04/2439499170_a0e8e46fb1.jpg[/url]
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Avatar Soebe
Soebe
#7 | 07. Mai 2009, 07:18
"Paul Allen, der IBM ein Betriebssystem versprach, dass er erst noch kaufen musste"

Dass/Das Regeln solltet ihr schon verstehn
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Avatar Krabbler
Krabbler
#8 | 07. Mai 2009, 09:26
Ein echt interessantert Artikel. :)
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Avatar kUh
kUh
#9 | 07. Mai 2009, 10:06
Zitat von troublix:
Zitat von mosch:
nein zu macshitosh und iWack !
Normalerweise reagiere ich nicht auf solche billigen Aussagen, aber ausnahmsweise mach ich es mal.[url]http://cache.gizmodo.com/assets/resou rces/2008/04/Macbook%20Ballmer%20GI.jpg[/u rl][url]http://www.planetamac.es/wp-content/up loads/2008/04/2439499170_a0e8e46fb1.jpg[/url][ /quote]

Das lustige daran ist ja, dass es den führenden Leuten der beiden Firmen wahrscheinlich völlig Wurst ist, ob sie jetzt einen iPod oder einen Zune haben, sondern, im Gegensatz zu vielen Fanboys beider Seiten, einfach das bessere Produkt wählen, oder eben auch einfach mal vom Design einer Sache so eingenommen werden, dass sie das Produkt haben müssen, obwohl es bessere und billigere Alternativen gibt. Die einzigen, die um sowas einen Wirbel machen sind die Fanboys. Ballmer & Co. dürfte der ganze Quatsch zwischen Apple und MS völlig Wurst sein. Bei öffentlichen Auftritten gibt's dann natürlich trotzdem Seitenhiebe gegen die Konkurrenz - man will ja seine Fans unterhalten und vielleicht doch noch ein paar aus dem anderen Lager abziehen. Ist wahrscheinlich ähnlich wie in der Politik: Am Vormittag schlägt man sich im Bundestag noch beinahe gegenseitig die Köpfe ein und Abends geht man gemütlich zusammen was trinken.
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Avatar Kit Kat
Kit Kat
#10 | 07. Mai 2009, 12:48
Sehr netter und informativer Artikel.
Ich hatte schon vorher von dem Monopol Problem von Microsoft gehört und dass es nur durch Apple abgewendet wurde, aber ich wusste noch nichts von dieser lustigen Konferenz in der Bill Gates zugeschaltet wurde.

Im End Effekt ist es doch so:

Für Spiele sind wir leider immer noch vermehrt auf Windows angewiesen, aber wer einen Rechner für Bild -und Tonbearbeitung braucht greift fast immer zum Mac. In dem Tonstudio eines Freundes wird auch nur auf Mac gesetzt und das wahrscheinlich aus gutem Grund
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