Spiele-PC zusammenbauen
Detaillierte Anleitung für alle PC-Komponenten
Auf den ersten Blick erscheint das Platinen- und Kabelgewirr im Inneren eines PCs unheimlich kompliziert. Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung bauen Sie Ihren Wunsch-PC ganz einfach selbst zusammen und haben dabei im Gegensatz zum Komplett-PC von der Stange volle Kontrolle über die verwendeten Komponenten.
Von
Daniel Visarius |
Datum:
18.05.2009
Der PC Marke Eigenbau ist kein sonderlich schwieriges Unterfangen, denn im Grunde stecken oder schrauben Sie nur bereits fertig montierte Einzelteile zusammen. Wie das genau funktioniert, erklären wir in unserer detaillierten Anleitung. Zwar beziehen sich unsere Tipps auf die Komponenten auf unserem 1.500-Euro-PC, allerdings gelten sie in identischer Form auch für beliebige andere PC-Hardware.
CPU-, RAM- und Grafikkarten-Einbau laufen prinzipiell immer gleich ab, und obwohl jeder Gehäusehersteller bei der Festplatten- und Laufwerksmontage sein eigenes Süppchen kocht, kommen Sie mit unseren Tipps, etwas Überlegung und einem Blick ins Handbuch problemlos ans Ziel. Wir werden dieses Howto aber auch regelmäßig um neue Komponenten erweitern, wenn sich deren Einbau allzu sehr von der Vorgänger-Generation unterscheid, beispielsweise bei neuen Prozessoren.
Bevor es los geht
Mehr Werkzeug als einen Schraubenzieher sollten Sie in der Regel nicht benötigen. Solange Sie nicht mit brachialer Gewalt vorgehen, kann beim Zusammenbau nichts schief gehen. Die einzige Gefahr droht durch statische Entladungen. Die kennt jeder, der etwa beim Aussteigen aus einem Auto schon einmal einen elektrischen Schlag bekommen hat. Eine solche Entladung kann empfindliche elektronische Bauteile wie den Prozessor oder die Grafikkarte beschädigen oder gar zerstören. Die Aufladungen entstehen hauptsächlich durch Reibung zwischen verschiedenen Materialien. Besonders anfällig dafür ist etwa Kleidung mit einem hohen Anteil an Kunstfasern. Ziehen Sie daher am besten Klamotten aus Baumwolle beim Zusammenbau an. Zudem sollten Sie sich vor dem Basteln statisch entladen. Das gelingt am einfachsten, indem Sie mit der Hand an ein geerdetes Heizungs- oder Wasserrohr aus Metall greifen. Das Rohr darf zudem nicht mit Kunststoff ummantelt sein, sonst kann Ihre eventuelle statische Aufladung nicht abfließen.
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