Urheberrechtsabgabe : Alle aktuell im Handel angebotenen iPhones und iPads wurden in Deutschland zum Jahresbeginn teurer - Ursache ist laut Apple die Urheberrechtsabgabe. Alle aktuell im Handel angebotenen iPhones und iPads wurden in Deutschland zum Jahresbeginn teurer - Ursache ist laut Apple die Urheberrechtsabgabe.

Zum Thema Apple iPad Air 2 ab 409,97 € bei Amazon.de Im Dezember kündigte der IT-Branchenverband Bitkom an, eine Einigung mit den Verwertungsgesellschaften zur Urheberrechtsabgabe gefunden zu haben. Nach jahrelanger Unsicherheit und von den Verwertungsgesellschaften geforderten Preisen in Höhe von 36 Euro für Smartphones und 15 Euro für Tablets konnte man sich auf 6,25 Euro für pro Smartphone und 8,75 Euro pro Tablet einigen.

Eben diese Summen schlägt Apple seit dem Jahreswechsel 1:1 auf die Preise von iPads und iPhone auf. Andere Hersteller wie Samsung haben die Urheberrechtsabgabe (noch) nicht an die Kunden weitergegeben. Zudem bleibt zu befürchten, dass andere Unternehmen die Kosten nicht 1:1 weitergeben sondern großzügig aufrunden, da wie bei Apple zu beobachten so recht krumme Preise für das Produkt entstehen.

Urheberrechtsabgabe

Mit der Urheberrechtsabgabe soll laut Bitkom das legale Kopieren von urherrechtlich geschütztem Material wie Filmen, Musik, Text oder Fotos abgegolten werden. Solche Pauschalabgaben werden auf viele Geräte berechnet, auch auf Drucker, Computer, USB-Sticks und Speichermedien wie CD-ROMs und SD-Karten - auch wenn diese niemals für urheberrechtlich geschütztes Material genutzt werden. Jedem Verbraucher wird damit pauschal und indirekt die private Kopie in Rechnung gestellt. Verwaltet werden diese Gelder von den Verwertungsgesellschaften, deren wohl bekannte die GEMA ist.

Kritiker der Abgabe argumentieren, dass es aufgrund zahlreicher wirksamer Kopierschutzmechanismen kaum noch möglich ist, eine Privatkopie überhaupt anzufertigen.