Asus Google Nexus 7

Tablets   |   Datum: 11.08.2012
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Asus Google Nexus 7 im Test

Das beste Android-Tablet bislang!

Google liefert mit dem Nexus 7 das erste eigene Tablet ab. Im Test ist das 7-Zoll-Tablet zwar kein iPad-Killer, kostet aber kaum mehr als die Hälfte und lässt die Android-Konkurrenz weit hinter sich.

Von Moritz Jäger |

Datum: 11.08.2012


Nachdem Google bereits vier Smartphones unter eigenem Namen veröffentlicht hat, haben wir jetzt mit dem Asus Google Nexus 7 das erste Tablet im Test. Interessant ist daran vor allem der Preis: In Deutschland wird das Gerät mit 16 GByte Speicher im September für 250 Euro über den Ladentisch gehen, in den USA kostet es sogar nur 200 US-Dollar plus Steuer. Das aktuelle iPad liegt noch immer mindestens bei 450 Euro, für das iPad 2 verlangt Apple noch immer 400 Euro.

Das Nexus 7 verfügt über einen Touchscreen mit 7 Zoll Diagonale. Damit stellt Google das von Asus hergestellte Tablet nicht nur gegen das iPad, sondern auch gegen das bislang nur in den USA erhältliche Kindle Fire mit gleich großem Bildschirm. Das Amazon-Tablet verkauft sich durch den niedrigen Preis von ebenfalls 200 Dollar und das umfassende Medienangebot enorm gut und setzt auch Platzhirsch Apple unter Druck. Nutzer außerhalb der USA stehen mit dem Nexus 7 aber noch vor einem Problem: Viele Dienste oder Angebote sind hierzulande nicht erhältlich, dementsprechend laufen Funktionen ins Leere.

Asus Google Nexus 7 : Wie Microsoft traut auch Google den klassischen PC-Herstellern wie Acer, Medion, Lenovo & Co. offenbar nicht mehr zu, ein zum iPad konkurrenzfähiges Tablet auf die Beine zu stellen. Ansonsten würde es das bei Asus hergestellte Nexus 7 womöglich gar nicht geben. Wie Microsoft traut auch Google den klassischen PC-Herstellern wie Acer, Medion, Lenovo & Co. offenbar nicht mehr zu, ein zum iPad konkurrenzfähiges Tablet auf die Beine zu stellen. Ansonsten würde es das bei Asus hergestellte Nexus 7 womöglich gar nicht geben.

Display

Zunächst zur wichtigsten Komponente, dem Bildschirm. Asus, der Hersteller des Tablets, verbaut ein IPS-Display mit einer Auflösung von 1280 mal 800 Pixel. Durch die hochwertige Paneltechnik bietet das Nexus 7 hervorragende Blickwinkel, reflektiert die Umgebung mangels Entspiegelung aber ähnlich stark wie das Apple iPad . Bei der Darstellungsqualität kommt es nicht an das hochauflösende Retina-Display des aktuellen iPads oder an OLED-basierte Bildschirme heran, dennoch wirken die Farben kräftig und die Kontraste gut. Die Pixeldichte ist mit 216 dpi ordentlich, aber sichtbar gröber als die praktisch pixellose Optik des Apple iPad 3 mit seinen 264 dpi. Die Reaktionsgeschwindigkeit liegt auf hohem Niveau und steht dem iPad-Display in nichts nach.

Hardware

Asus Google Nexus 7 : Der Tegra-3-Prozessor von Nvidia vereint einen ARM-Quad-Core mit Geforce-Grafik. Der Tegra-3-Prozessor von Nvidia vereint einen ARM-Quad-Core mit Geforce-Grafik. Google verwendet im Nexus 7 einen Tegra-3-Prozessor von Nvidia mit vier 1,2 GHz schnellen ARM-Rechenkernen, der unter anderem auch im Smartphone HTC One X steckt. Wie bei Tegra 3 üblich, arbeitet ein fünfter Kern besonders stromsparend und kommt immer dann zum Einsatz, wenn sich das Gerät etwa im Stand-By befindet oder weniger anspruchsvolle Hintergrundaufgaben erledigt werden müssen. Dem Tegra 3 stehen üppige 1,0 GByte Arbeitsspeicher und ein Nvidia-Grafikchip zur Seite.

Anders als bei Android-Smartphones gibt es im Nexus 7 keine Funkmodule für GSM, 3G oder LTE. Stattdessen steht ausschließlich Wireless LAN nach 802.11 b/g/n zur Verfügung – und das auch nur im 2,4-GHz-Band, nicht im weniger frequentierten 5-GHz-Bereich. Für den Datenaustausch über kurze Distanzen gibt es Bluetooth in Version 4.0 und Near-Field-Communication. Dazu kommen ein GPS-Modul, ein Gyroskop und ein Beschleunigungssensor.

In den USA verkauft Asus aktuell zwei Versionen des Nexus 7: Eine mit 8,0 GByte Speicher, die andere mit 16 GByte. Aufrüsten lässt sich der etwas knapp bemessene, lokale Speicher aber nicht, weil ein SD-Speicherkarten-Slot fehlt. Das ist insofern nervig wenig, da bei unserer 8-GByte-Testversion gerade einmal 5,6 GByte zu unserer freien Verfügung stehen. Mit einer halbwegs umfangreichen Musik- und Videosammlung sowie einigen platzhungrigen Spielen und Apps wird der Platz schnell eng.Wem der Speicher nicht ausreicht, der kann die Daten höchstens in Cloud-Dienste auslagern. Da das Nexus 7 aber lediglich WLAN unterstützt, ist ein Zugriff von unterwegs nur möglich, wenn Sie entweder einen Ort mit WLAN-Anbindung aufsuchen oder das Nexus per Tethering mit Ihrem Smartphone koppeln um über die Internetverbindung des Telefons auf das Internet zuzugreifen – komfortabel geht anders.

Nvidia Kal-El-Demo Glowball

Ausstattung

Die robuste, aber keinesfalls überragende Verarbeitung des Nexus 7 ist dem günstigen Preis angemessen. Die Rückseite mit Kunstleder fühlt sich im Test angenehm an, und um das Display zieht sich ein schwarzer Metallrahmen. Auf der rechten Seite liegen der Ein/Ausschalter sowie die Lautstärkeregelung, an der linken Seite ein vierpoliger Anschluss, mit dem wir das Nexus 7 an zukünftiges Zubehör anschließen können, geplant ist angeblich eine Docking-Station. Ansonsten steuern wie das Nexus 7 komplett über den Touchscreen. Die eingeblendeten Android-Tasten drehen sich mit der Ausrichtung des Gerätes, befinden sich also in jeder Lage am unteren Bildschirmrand.

Asus Google Nexus 7 : Die Frontkamera eignet sich nur zum Chatten, aber nicht für Fotos. Die Frontkamera eignet sich nur zum Chatten, aber nicht für Fotos. Das Asus Google Nexus 7 hat keine richtige Fotokamera, sondern nur eine niedrig auflösende Frontkamera mit 1,2 Megapixel. Die lässt sich zudem noch nicht einmal direkt aufrufen, stattdessen müssen App-Entwickler den Zugriff darauf in ihre Programme einbauen. Skype und Google haben das für ihre VoIP-App beziehungsweise die Hangouts von Google+ bereits erledigt.

Seine Energie bezieht das Nexus 7 aus einem Akku mit einer Kapazität von 4.325 mAh. Damit hält das Tablet mit acht bis neuen Stunden so lange durch wie das iPad – kaum ein anderes Android-Tablet kommt auf eine ähnliche lange Betriebsdauer.

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Avatar Ramott
Ramott
#1 | 11. Aug 2012, 15:00
Need :yes:
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Avatar MjamMett
MjamMett
#2 | 11. Aug 2012, 16:14
Fehlende USB-Ports und Speicherkartenslots finde ich schon ziemlich schlecht. Sowas bietet absolut keinen Nutzen und ist im Prinzip nur Geldmacherei. So toll die ganzen Cloud-Dienste auch sein mögen, über USB-Sticks oder Speicherkarten, bei denen ich die volle Kontrolle über meine Daten habe, geht einfach nichts.
Mal sehen welcher Straßenpreis sich so einpendeln wird und ob man das Teil Rooten und Flashen kann.
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Avatar Moritz_Jaeger
Moritz_Jaeger
#3 | 11. Aug 2012, 18:58
Zitat von MjamMett:

Mal sehen welcher Straßenpreis sich so einpendeln wird und ob man das Teil Rooten und Flashen kann.

Guter Punkt. Ja, Rooting geht schon, siehe hier: http://forum.xda-developers.com/forumdisplay.p hp?f=1677

Und ja, ich bin kein großer Fan von reinen Cloud-Angeboten. Im Flieger oder im Ausland bist da meist aufgeschmissen.
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Avatar Hacimo38
Hacimo38
#4 | 12. Aug 2012, 01:04
Wenn von dem Ding noch eine Version mit 3G und SD-Kartenslot kommt und dabei nur marginal Teuerer wird, wäre das Teil perfekt :D
Eine Telefonfunktion wäre auch nett :D
Und und und ...

Ich höre lieber auf die Liste weiterzuführen, sonst knacke ich noch die 500€ Marke :D
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colorado109
#5 | 12. Aug 2012, 01:07
Zitat von Ramott:
Need :yes:


Da wollte wohl jemand unbedingt erster sein ;-)
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Avatar Lars-G90
Lars-G90
#6 | 12. Aug 2012, 01:33
Zitat von MjamMett:
Fehlende USB-Ports und Speicherkartenslots finde ich schon ziemlich schlecht. Sowas bietet absolut keinen Nutzen und ist im Prinzip nur Geldmacherei. So toll die ganzen Cloud-Dienste auch sein mögen, über USB-Sticks oder Speicherkarten, bei denen ich die volle Kontrolle über meine Daten habe, geht einfach nichts.
Mal sehen welcher Straßenpreis sich so einpendeln wird und ob man das Teil Rooten und Flashen kann.


Ist schon bestätigt, dass man mit einem gerooteten Gerät USB-Sticks nutzen kann. Und wenn man den internen Speicher dann nicht gütVideos braucht, dann reichen 8 bzw. 16 GB meist eigentlich. Ein SD-Slot wäre aber natürlich schon schön gewesen. Google begründet das unter anderem damit, dass das System so runder und stabiler läuft ohne externe Speichermedien mit verschiedenen Formatierungen. Naja wers glaubt.

Nicht vermissen tue ich hingegen 3G (mir eh zu teuer und durch die Volumenbeschränkung recht nutzlos) und eine Rückkamera/bessere Frontkamera. Video-Chat reicht mir bei einem Tablet voll und ganz. Ich hoffe nur sie beeilen sich mit dem Europa-Release etwas.
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Avatar Sadmod
Sadmod
#7 | 12. Aug 2012, 01:40
Zitat von rob81:
Bei 200mb mobil flats haben sich clouds doch eh erledigt ^^


Ich würd an deiner Stelle ganz schnell Anbieter wechseln!
Hab hier je 1000 min und sms und 5gb ungedrosseltes inet, drüber 64k
Zahle 12€ für das ganze.

Bin zwar ösi, aber so groß kann die Diskrepanz zu DE doch auch nit sein O.o
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Avatar Eladriel
Eladriel
#8 | 12. Aug 2012, 02:33
Viel zu schmal meiner Meinung nach.
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Avatar Eladriel
Eladriel
#9 | 12. Aug 2012, 02:34
Zitat von Sadmod:


Ich würd an deiner Stelle ganz schnell Anbieter wechseln!
Hab hier je 1000 min und sms und 5gb ungedrosseltes inet, drüber 64k
Zahle 12€ für das ganze.

Bin zwar ösi, aber so groß kann die Diskrepanz zu DE doch auch nit sein O.o


LoL bestimmt fucking Eplus oder O2, bei gescheiden Anbietern kostet das halt mehr.
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Avatar narktor
narktor
#10 | 12. Aug 2012, 03:05
wer zur hölle stellt bei euch denn um die zeit noch news ein Oo
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