LG G Pad 8.3

Tablets   |   Datum: 07.03.2014
Seite 1 2 3 4   Wertung

LG G Pad 8.3 im Test

Günstiges, aber schnelles Android-Schnäppchen mit HD-Bildschirm

Schnell, preiswert und mit hochauflösendem 8-Zoll-Display ausgestattet - LGs G Pad 8.3 im Test erweist sich als gelungener Neueinstieg von LG in das Tablet-Geschäft.

Von Dennis Ziesecke |

Datum: 07.03.2014


LG G Pad 8.3 : Mit dem LG G Pad 8.3 feiert der koreanische Hersteller die Rückkehr ins Tablet-Geschäft. Mit dem LG G Pad 8.3 feiert der koreanische Hersteller die Rückkehr ins Tablet-Geschäft.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, besteht der Markt für Android-Tablets aus Modellen mit 10,1 Zoll und 7 Zoll Display-Diagonale. In eben diese Lücke stößt nun der koreanische Hersteller LG und präsentiert mit dem G Pad 8.3 im Test ein interessantes Mittelklasse-Tablet mit 8 Zoll Diagonale für weniger als 300 Euro.

Zum Thema » Google Nexus 7 (2013) im Test Nexus-Tablet mit HD-Display » Samsung Galaxy Tab 10.1 im Test 10-Zoll-Tablet mit Telefon-Bonus » Apple iPad Air im Test Tablet-Leichtgewicht mit Retina-Display LG G Pad 8.3 ab 194,99 € bei Amazon.de Spätestens der Erfolg des Apple iPad Mini zeigte den Bedarf an preislich interessanten Tablets mit weniger als 10, aber mehr als 7 Zoll Diagonale. Denn mit 7-Zoll-Geräten ist es mittlerweile schwer geworden, Kunden zu beeindrucken. Die kleinen Tablets werden oft nur als Spielzeug oder höchstens als Zweitgerät geeignet gesehen, der prominente Platz neben dem Sofa ist bei vielen Nutzern Modellen mit größerer Diagonale vorbehalten. Dazu hat Google mit dem sehr günstigen Nexus 7 (2013) vielen Herstellern von 7-Zoll-Tablets den Boden unter den Füßen weggezogen. Das Google Nexus 7 vereint in mittlerweile zweiter Generation flotte Hardware mit einem guten Display zum günstigen Preis. Diese Taktik ist Google mit dem Nexus 10 zwar missglückt - doch gibt sich Google nicht geschlagen und verspricht schon einmal ein Nexus 8 mit eben den 8 Zoll Displaydiagonale, die auch das LG G-Pad 8.3 im Test bietet.

Display

Aktuell ist die Display-Diagonale von 8,3 Zoll (21,08 Zentimeter) des LG G Pad 8.3 noch sehr wenig verbreitet. LG hat sich mit dem Tablet Zeit gelassen und liegt bei der Wahl des Displays größtenteils richtig. Der IPS-Bildschirm des LG G Pad 8.3 löst mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten angemessen hoch auf, die Pixeldichte beträgt gute 272 ppi. Dank der genutzten IPS-Displaytechnik zeigt das Tablet aus allen Blickwinkeln ein überzeugendes Bild, auch die Farbwiedergabe ist kräftig und ausgewogen.

Allerdings spiegelt das Display und reflektiert vor allem in hellen Umgebungen sichtbar. Ebenfalls ärgerlich: Die maximale Displayhelligkeit fällt vergleichsweise niedrig aus, so dass der Bildschirm bei viel Umngebungslicht schwer abzulesen ist. Die Touch-Erkennung gelingt dem Display des LG G-Pad 8.3 aber stets verzögerungsfrei und präzise.

LG G Pad 8.3 : Im Größenvergleich von links nach rechts: Asus Memo Pad FHD 10 (10 Zoll), LG G Pad 8.3 (8,3 Zoll), Asus Memo Pad HD 7 (7 Zoll). Im Größenvergleich von links nach rechts: Asus Memo Pad FHD 10 (10 Zoll), LG G Pad 8.3 (8,3 Zoll), Asus Memo Pad HD 7 (7 Zoll).

Hardware

Angesichts eines Verkaufspreises von unter 300 Euro verzichtet LG auf High-End-Komponenten bei der technischen Basis des G-Pad 8.3. Anstelle des beim Smartphone-Flaggschiff LG G2 eingesetzten Snapdragon 800 steckt im LG G Pad 8.3 das schwächere Modell Snapdragon 600. Der ARM-Quadcore nutzt Qualcomms flotte Krait-Kerne mit einer Taktrate von 1,7 Gigahertz. Nicht gegeizt hat LG indes beim RAM: zeitgemäße 2,0 GByte kommen zum Einsatz. Der interne Speicher fasst 16 Gigabyte, knapp 13 davon sind noch frei. Per Micro-SD-Karte lässt sich der Speicher um bis zu 64 GByte vergrößern. Mangels Unterstützung für das Installieren von Apps auf der Karte (»App2SD«) kann die Micro-SD-Karte allerdings nur als Speicher für Fotos, Videos und Musik dienen. Für die Grafik ist der im SoC (»System on a Chip«) integrierte Adreno-Grafikchip verantwortlich.

LG G Pad 8.3 : Vier 1,7 Gigahertz schnelle Krait-Rechenkerne und 2,0 Gigabyte RAM sorgen für ausreichend Leistung. Vier 1,7 Gigahertz schnelle Krait-Rechenkerne und 2,0 Gigabyte RAM sorgen für ausreichend Leistung.

Neben Bluetooth 4.0 und GPS beherrscht das G Pad 8.3 selbstverständlich auch WLAN. Auf den schnellen Gigabit-Standard 802.11ac verzichtet LG allerdings, dafür funkt das Tablet sowohl mit 2,4 Gigahertz als auch mit 5 Gigahertz. Anschlüsse finden sich nur wenige am schmalen Rahmen des G-Pad 8.3: ein Kopfhörerstecker, der Micro-SD-Slot und ein Micro-USB-Port zum Nachladen und zur Datenübertragung. Da der USB-Anschluss kompatibel zum Slimport-Standard ist, lassen sich per Adapter auch HDMI-Kabel damit nutzen - MHL wird hingegen nicht unterstützt. Freunde drahtloser Übertragungstechnologien dürfen sich hingegen über DLNA und Miracast-Support freuen.

LG G Pad 8.3 : Dank MicroSD-Slot ist der Speicher des LG G Pad 8.3 erweiterbar. Dank MicroSD-Slot ist der Speicher des LG G Pad 8.3 erweiterbar.

Diesen Artikel:   Kommentieren (18) | Drucken | E-Mail
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
Avatar dachrisse
dachrisse
#1 | 07. Mrz 2014, 23:42
Leider schießt sich LG mit ihrer grausigen Systemanpassung (Samsung usw. aber auch) immer ins Bein. Hab mal kurzzeitig das LG P880 testen "dürfen", die Hardware war wirklich flott, aber die Stock-ROM war grausig lahm und hässlich und zudem gab es auch noch einen Bug in den Hardwaretreibern (von Drittherstellern), der zu nem massiven Akkuverbrauch geführt hat. Da hätten die auf jeden Fall mal mit dem Hersteller sprechen müssen, das geht so nicht. Ich würd mir für die Zukunft von denen wünschen, einfach ihre meist tolle Hardware einfach mal mit Stock-Android auszuliefern... weniger Aufwand für die und weniger Stress für uns.
rate (2)  |  rate (3)
Avatar Dod
Dod
#2 | 08. Mrz 2014, 09:21
Zitat von dachrisse:
Leider schießt sich LG mit ihrer grausigen Systemanpassung (Samsung usw. aber auch) immer ins Bein. Hab mal kurzzeitig das LG P880 testen "dürfen", die Hardware war wirklich flott, aber die Stock-ROM war grausig lahm und hässlich und zudem gab es auch noch einen Bug in den Hardwaretreibern (von Drittherstellern), der zu nem massiven Akkuverbrauch geführt hat. Da hätten die auf jeden Fall mal mit dem Hersteller sprechen müssen, das geht so nicht. Ich würd mir für die Zukunft von denen wünschen, einfach ihre meist tolle Hardware einfach mal mit Stock-Android auszuliefern... weniger Aufwand für die und weniger Stress für uns.


Vielleicht haben sie ja ein Einsehen und die Google Play-Version kommt auch nach Deutschland. Die hat ja das Stock-Android, wie im Text steht.
rate (1)  |  rate (0)
Avatar dachrisse
dachrisse
#3 | 08. Mrz 2014, 17:37
Zitat von Dod:


Vielleicht haben sie ja ein Einsehen und die Google Play-Version kommt auch nach Deutschland. Die hat ja das Stock-Android, wie im Text steht.


Ja, das wäre wirklich toll. Man kann die ausländischen Firmwares ja aber trotzdem nachflashen. Ein Treiberbug seitens der Dritthersteller wäre damit aber auch nicht behoben. Ich weiß aber nicht, wie das mittlerweile geregelt wird - beim 4X HD (880) war es einfach grausig.
rate (0)  |  rate (0)
Avatar neptunium96
neptunium96
#4 | 08. Mrz 2014, 19:41
Auf dem normalen GPad 8.3 (nicht die GPE) kann auch CyanogenMod installiert werden, somit sollte auch die schlechte (LG) Software kein Problem sein.

Zu finden sind Nightly Builds und Snapshot im Download-Bereich der CyanogenMod Webseite, dort ist das Gerät als v500 (interne Bezeichnung) aufgeführt.
rate (7)  |  rate (1)
Avatar Das beste Täblet
Das beste Täblet
#5 | 09. Mrz 2014, 09:22
Das ist ja ein ganz toller Test! Diese Kontra-Punkte müssten eigentlich zu einer massiven Abwertung führen, gehen gar net für ein Tablet:

nicht sehr hell
gelegentlich leichte Ruckler
Akkulaufzeit bescheiden!!!
nur 16 GByte interner Speicher!!
erwärmt sich unter Last stark


Von meinem iPad gesendet mit Tapatalk
rate (0)  |  rate (14)
Avatar Luettzifer
Luettzifer
#6 | 09. Mrz 2014, 09:55
Zitat von Das beste Täblet:
Das ist ja ein ganz toller Test! Diese Kontra-Punkte müssten eigentlich zu einer massiven Abwertung führen, gehen gar net für ein Tablet:

nicht sehr hell
gelegentlich leichte Ruckler
Akkulaufzeit bescheiden!!!
nur 16 GByte interner Speicher!!
erwärmt sich unter Last stark


Von meinem iPad gesendet mit Tapatalk


Für den Preis absolut in Ordnung. 16GB reichen locker für ein Tablet. Es erwärmt sich übrigens alles wo Strom durchfliesst.

Von meinem Klo gesendet mit 4 Lagigem
rate (13)  |  rate (0)
Avatar Das beste Täblet
Das beste Täblet
#7 | 09. Mrz 2014, 11:05
Zitat von Luettzifer:


Für den Preis absolut in Ordnung. 16GB reichen locker für ein Tablet. Es erwärmt sich übrigens alles wo Strom durchfliesst.

Von meinem Klo gesendet mit 4 Lagigem


Wer billig kauft, kauft teuer!

Von meinem iPad gesendet mit Tapatalk
rate (0)  |  rate (12)
Avatar number nine
number nine
#8 | 09. Mrz 2014, 15:48
Ich hatte das GPad 2 Wochen und bin eigentlich rundum begeistert gewesen. Die Verarbeitung ist richtig gut. An der Akkulaufzeit hatte ich nicht wirklich etwas auszusetzen und heiß wurde das Tablet bei mir nie. Genutzt habe ich es zum Surfen, Lesen, Videos schauen und gelegentlichem Spielen.

Das fehlende Mobilfunkmodul fällt dank Qpair überhaupt nicht ins Gewicht.

Ich bin mir nicht mal sicher, ob sich der Interessent, der völlig wertfrei an die Tabletwahl herangeht, am Ende für ein Ipad Air entscheiden sollte. Das GPad ist mehr als ordentlich und keinesfalls "billig". Vielmehr ist der Preis richtig gut.

16 GB internen Speicher finde ich völlig ausreichend. Wem das nicht genug ist ... 64 GB Karte rein und fertig.
rate (2)  |  rate (1)
Avatar Jadiger
Jadiger
#9 | 09. Mrz 2014, 17:58
Ich kann euch ein super Tablet empfehlen das es eigentlich noch nicht wirklich hier gibt aber es ist einfach einen blick Wert. Das Evga Tegra Note 7 hat zwar nur ein 1280x800 Display und 1 Gbram kostet aber nur 199 Dolar. Hat einen Tegra 4 der vergleichbar mit dem Snapdragen 800 ist dazu noch Direkt Stylus 16Gb intern und natürlich auch 64Gb Karten Erweiterung. Der Akku schafft bei dem Gerät 9,5 Stunden (in Video) was für mich ein sehr wichtiger Punkt ist. Den was bringt mir Full HD wenn es keinen Akku hat, nicht viel denke ich.
Ich finde für den Preis ist es unschlagbar gut und es wird Zeit für einen offiziellen Deutschland release. Kann jedem aber nur empfehlen sich das Gerät mal näher anzusehen besonderes zu dem Preis. Ein Import kostet auch nicht die Welt.
rate (1)  |  rate (2)
Avatar lionxx
lionxx
#10 | 09. Mrz 2014, 21:21
Zitat von Luettzifer:


Von meinem Klo gesendet mit 4 Lagigem

:'D

Danke für den herzhaften Lacher.
rate (3)  |  rate (0)

PROMOTION
 
top Top
Werde Fan von GameStar auf FacebookFacebook Aboniere den YouTube-Kanal von GamestarYouTube Besuche Gamestar auf Google+Google+ GameStar auf Twitter folgenTwitter Alle RSS-Feeds von GameStar.deRSS-Feeds Jetzt GameStar-Newsletter bestellenNewsletter
© IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten