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Alienware M11x im Test

Leichtes Spiele-Notebook im Test

Mit dem M11x will Alienware zeigen, dass spieletaugliche Notebooks nicht nur groß und schwer sein können. Was im 11,6-Zoll-großen M11x steckt und was fehlt, das klärt unser Test.

Von Hendrik Weins |

Datum: 17.06.2010


Wenn Spieler den Namen Alienware hören, kommen immer die gleichen Assoziationen hoch: groß, schwer, teuer, schnell. Das Alienware M11x will mit mancher Tradition brechen, nur schnell soll es bleiben. Zwar können die kompakten Ausmaße des 11,6 Zoll großen M11x nicht mit Netbook-Flundern mithalten, aber mit knapp drei Zentimetern Höhe und einem Gewicht von zwei Kilogramm geht das M11x noch als mobil durch. Die Preise beginnen bei 799 Euro im Online-Shop von Alienware. Allerdings kostet unser Test-Exemplar mit SSD, doppeltem Arbeitsspeicher und schnellerem Prozessor gleich 1.400 Euro.

Vorbei ist auch die Zeit, in denen Alienware-Notebooks mit hektischem Blinken und zahllosen LEDs auf sich aufmerksam machten. Das liegt zum einen am matt-schwarzen Gehäuse, zum anderen am Verzicht auf übertrieben viele Leuchtquellen. Nur der Alienkopf auf dem Deckel des Notebooks und die zwei, an Lufthutzen erinnernden Schlitze an der Front, sind beleuchtet

Alienware M11x : Alienwares M11x wirkt hochwertiger und sachlicher als die Vorgängermodelle. Alienwares M11x wirkt hochwertiger und sachlicher als die Vorgängermodelle.

Ausstattung

Im Spar-Modell für 799 Euro steckt ein Pentium Dual Core Prozessor mit 1,3 GHz, in unserem Testgerät der 65 Euro teurere Core 2 Duo SU7300 mit ebenfalls 1,3 GHz. Allerdings beschleunigt Alienware den Takt des Prozessors auf erheblich schnellere 1,73 GHz an.

Statt mit 2,0 GByte ist unser Testgerät zudem mit der doppelten Menge RAM ausgestattet. Damit arbeitet es sich unter dem vorinstallierten Windows 7 Home Premium 64 Bit deutlich flotter und auch die Ladezeiten von Spielen werden angenehm verkürzt. Der zusätzliche Arbeitsspeicher kostet allerdings happige 170 Euro extra. Ein SSD-Laufwerk mit 256 GByte sorgt für hohe Geschwindigkeiten, absolute Laufruhe und spart gegenüber normalen Festplatten auch noch Strom. Mit 350 Euro Aufpreis gegenüber der normalen 320-GByte-Festplatte ist sie sehr teuer.

Alienware M11x : Fast alle Anschlüsse liegen an der linken Seite, rechts finden wir nur zwei USB- und die Headset-Buchsen. Fast alle Anschlüsse liegen an der linken Seite, rechts finden wir nur zwei USB- und die Headset-Buchsen. Bei der Grafikkarte gibt es hingegen keine Alternative. Eine Geforce GT 335M mit 1,0 GByte dediziertem Videospeicher liefert ordentliche Spieleleistung (mehr dazu unter »Spieleleistung«). Bluetooth, WLAN, HDMI, Displayport und VGA runden die Ausstattungsliste ab. Dazu kommen noch drei USB-Anschlüsse, Firewire und ein Kartenleser. Auf ein optisches Laufwerk müssen Sie verzichten, was die Installation von Programmen und Spielen schwierig gestaltet. Wir mussten für unsere Tests ein externes Laufwerk anschließen - ärgerlich. Zwar sind Online-Portale wie Steam auf dem Vormarsch, aber längst nicht jedes Spiel gibt es online. Zudem kommen noch Probleme beim Kopierschutz hinzu, denn so manches Spiel verlangt zwingend eine DVD im Laufwerk. Vielschreiber werden mit dem M11x nicht immer glücklich, denn die Tastatur ist ein wenig kleiner als bei Desktop-Keyboards.

Spiele-Leistung

Die Geforce GT 335M sorgt zusammen mit dem 1,73 GHz schnellen Core 2 Duo SU7300 für ordentliche, aber keineswegs spektakuläre Spieleleistung. Die mit 72 Shader-Einheiten und 1,0 GByte Videospeicher ausgestattete Grafikkarte taktet mit 450/1.080/1.580 MHz und unterstützt lediglich DirectX 10.1. Mit dem im Intel-Chipsatz integrierten Grafik-Chip Intel GMA 4500HD ist an ruckelfreies Spielen meistens nicht zu denken, per Knopfdruck schalten Sie die Geforce GT 335M ein. Das Umschalten geht schnell, allerdings müssen die meisten Anwendungen vorher geschlossen werden. Nvidias Optimus-Technologie, die ein Umschalten auch bei laufenden Programmen erlaubt, wird nicht unterstützt.

In der nativen Auflösung von 1366x768 Pixeln laufen Call of Duty: Modern Warfare 2 sowie World of Warcraft in hohen Einstellungen ruckelfrei. Selbst Colin McRae: Dirt 2 läuft in hohen Details mit knapp über 30 Bildern pro Sekunde - ein gutes Ergebnis. Erst anspruchsvolle Spiele wie Crysis zwingen Sie zum Reduzieren der Grafik-Details. An ein Zuschalten von Bildverbesserungen wie Kantenglättung ist in aktuellen Spielen meist ohnehin nicht zu denken. Die gute Spieleleistung erreicht das M11x aber nur mit eingestecktem Stromkabel, im Akkubetrieb bricht die Performance um etwa 40 Prozent ein.

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Avatar doMm3
doMm3
#1 | 17. Jun 2010, 10:01
hm, hätte gedacht, dass der test mit den neuen i3 oder i5 prozessoren durchgeführt wurde. wird der vielleicht noch nachgereicht?
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Avatar Luk3
Luk3
#2 | 17. Jun 2010, 11:21
Echt erstaunlich wieviel Leistung man in so einem kleinen Notebook unterbringen kann.
Aber von der Optik her finde ich das Teil einfach nur hässlich.

Teuer isses auch wenn man eine ordentliche Ausstattung haben will. Aber es ist nunmal Alienware/Dell
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Avatar elw0od
elw0od
#3 | 17. Jun 2010, 11:39
Ich find fpr 1500€ das hier besser :
http://www.ok1.de/ThinkPads/Thinkpad-W-Ser ie/ThinkPad-W510-4389-W1B::196.html
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Avatar Nathaniel
Nathaniel
#4 | 17. Jun 2010, 12:14
Das Alienware ist einfach nur ein hässlicher Klotz. Acer führt momentan unangefochten mit dem 3820 das mobile Gaming an. Bietet mehr Leistung, ist leichter, hat ein größeres Display und kostet weniger.
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Avatar Jul!an
Jul!an
#5 | 17. Jun 2010, 13:17
hier isn video von dem ding, habs mir auf der cebit ma angeschaut und dirt2 getestet: http://www.youtube.com/watch?v=jHh9fIE8o7g
sieht auch die grafikeinstellungen mit dem es läuft
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Avatar Daniel Visarius
Daniel Visarius
#6 | 17. Jun 2010, 13:18
Zitat von doMm3:
hm, hätte gedacht, dass der test mit den neuen i3 oder i5 prozessoren durchgeführt wurde. wird der vielleicht noch nachgereicht?


Es gibt verschiedene Konfigurationen. Alienware hat uns die getestete geschickt. So viel schneller wird das Notebook mit nem Core i aber nicht sein, weil letztlich der Grafikchip die Spieleleistung limitiert.
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Avatar MMüller40
MMüller40
#7 | 17. Jun 2010, 15:08
11,6 Zoll ist wirklich Mäuse-Kino. so kann doch das beste Notebook keinen Spass machen, gerade beim Spielen. Alles wird immer kleiner nur der Mensch wird eher immer grösser, etwas stimmt da doch nicht. Vielleicht muss man dann dem Menschen mal irgendwas ins Auge operieren oder Linsen entwickeln damit er diese neuen kleinen Teile auch noch bedienen kann. Die Entwicklung sollte doch eher dort hingehen, dass man das Display auf eine Wand oder Tisch gross projezieren kann statt immer kleinere Displays auf den Markt zu schmeissen.
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Avatar Jeffrey S
Jeffrey S
#8 | 17. Jun 2010, 15:54
Was akku fest verbaut... OMG
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Avatar Razortec
Razortec
#9 | 17. Jun 2010, 20:07
11,6 Zoll ? Nix für Gamer finde ich..........
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Avatar Artemis Fowl
Artemis Fowl
#10 | 17. Jun 2010, 21:28
der anwendungszweck ist ja auch nicht auf dem heimischen schreibtisch. der laptop wurde gebaut, um auf bahnfahrten o.ä. noch spielen zu können. und dafür is das ja wohl optimal.
PS: gamestar sollte keine notebooks testen, dafür sind es zu wenige, die gamestar dann wirklich testen kann.
wenn man vernünftige laptoptest haben will, geht man auf notebookjournal.de
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