Samstag, 20.03.2010
 
Hardware - Tests - Prozessoren

Intel Core i7 im Härtetest

Der Core i7 tritt die Nachfolge der immens erfolgreichen Core-2-Prozessoren an und verspricht deutlich mehr Leistung bei gleichem Takt -- ob das gelingt, verrät unser Test.
Intel Core i7 im Härtetest
Intel Core i7 im Härtetest
Inhaltsverzeichnis
»  Einleitung
»  Vorbild Phenom?
»  Turbo-Modus
»  Vier mal zwei
»  Triple-Channel-DDR3
»  Testsysteme und Benchmarks
»  Benchmark: Unreal Tournament 3
»  Benchmark: Call of Duty 4
»  Benchmark: Far Cry 2
»  Benchmark: Crysis
»  Nicht schneller als die Vorgänger
»  Viel Power bei Anwendungen
»  Die richtige Richtung
»  Fazit
Vor knapp zweieinhalb Jahren kam der erste Core 2 Duo auf den Markt und beerbte die alternden Pentium-Modelle, die sich zuletzt vor allem als lahme Hitzköpfe einen Namen gemacht hatten. Der Core 2 überzeugte dagegen mit Spitzenleistung bei spürbar gesunkenem Stromverbrauch. Selbst den bis dahin dominierenden Athlon 64 X2 lehrte Intels generalüberholte CPU-Architektur das Fürchten und erkämpfte sich viel verlorenen Marktanteil zurück.

Damit sich das Pentium-4-Debakel nicht wiederholt, feilte Intel in der Zwischenzeit stetig weiter an der Core-Mikroarchitektur - im Frühjahr etwa kam der leicht modifizierte Penryn-Kern mit sparsameren 45-Nanometer-Innnenleben auf den Markt. Die Phenom-Prozessoren von Erzkonkurrent AMD können dabei kaum mithalten und sind heute nur in der günstigen Einsteiger- und Mittelklasse unter 200 Euro eine Alternative zu den Core-2-CPUs.

Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft bringt Intel nun eine neue Generation mit dem umständlichen Namen Core i7 auf den Markt. Die soll dem Phenom leistungsmäßig noch weiter enteilen, teilt dabei aber viele technische Details mit dem Konkurrenten.

Vorbild Phenom?

Intel Core i7 im HärtetestIntel Core i7 im Härtetest Grundsätzlich basiert die Mikroarchitektur des Core i7 (Codename: »Nehalem«) auf den bekannten Core-2-Vorgängern, allerdings fertigt Intel jetzt alle vier Rechenkerne der Nehalems aus einem Siliziumplättchen (natives Quad-Core-Design), wie es AMD mit dem Phenom vorgemacht hat. Die aktuellen Core 2 Quads vereinen dagegen zwei Core 2 Duo in einem Gehäuse, die Daten über den Frontside Bus (FSB) austauschen. Den FSB schafft Intel beim Core i7 komplett ab, denn der arbeitet mittlerweile am Tempolimit - die Maximalgeschwindigkeit FSB1600 erreicht nur das 1.000 Euro teure Spitzenmodell Core 2 Quad QX9770, alle anderen Core-2-CPUs arbeiten höchstens mit FSB1333. Statt eines FSBs besitzt ein Core i7 eine deutlich leistungsstärkere Schnittstelle zur Kommunikation mit Komponenten wie Chipsatz und Grafikkarte, genannt »Quick Path Interface« (QPI). Das Spitzenmodell i7 XE 965 überträgt darüber maximal 32,0 GByte pro Sekunde, Core i7 920 und 940 schaffen immer noch dicke 24,0 GB/s. Auf AMD-Seite gibt’s das als Hypertransport bereits seit dem Athlon 64.

Der neu hinzugekommene und von allen Kernen gemeinsam genutzte L3-Cache-Speicher ist eine weitere Gemeinsamkeit des Core i7 mit dem Phenom. Zudem wandert der Speicher-Controller vom Mainboard-Chipsatz in den Prozessor selbst - AMD führte das bereits beim Athlon 64 ein. Unterm Strich nutzt der Core i7 somit viele Techniken, die Intel in den vergangenen Jahren häufig zu Kritik am Konkurrenten AMD veranlasste.
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Allgemeine Informationen
Produkt:
Intel Core i7 im Härtetest
Hersteller:
Intel
Technische Angaben
Kern:
Bloomfield
Fertigung:
45 nm
Taktfrequenz :
3,2 GHz
Caches :
(L1/L2/L3) 64 / 4x 256 / 8.192 KB
FSB/QPI:
6,4 GT/s
Steckplatz :
Sockel 1366
Bewertung
Spieleleistung:
hohe Spieleleistung
vier Rechenkerne
teils etwas langsamer als QX9770
40/40

Arbeitsleistung:
maximale Arbeitsleistung
komprimiert extrem schnell
20/20

Multimedialeistung:
maximale Multimedia-Leistung
encodiert Videos extrem flott
20/20

Technik:
vier Kerne
64 Bit
übergreifender L3-Cache
frei konfigurierbarer Turbo-Modus
kleiner L2-Cache
9/10

Energieeffizienz:
spart Strom in Ruhephasen
bis zu 130 Watt Verbrauch
verbraucht mehr als Core 2
7/10

Preis/Leistung:
Mangelhaft

96
Fazit
Extrem schnelle CPU mit toller Multimedia-, aber den Vorgängern lediglich ebenbürtiger Spiele-Leistung. Aufgrund des hohen Preises und Verbrauchs nur etwas für Enthusiasten!
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Avatar M94
M94
#1 | 18. Nov 2008, 18:34
Liebe Gamestar,
warum müsst ihr euer Heft vollkommen "entwerten"?
Alle Artikel werden mittllerweile, anscheinend sogar im vollen Umfang, Online gestellt, noch vor erscheinen der Zeitschrift.
Wie wäre es, mal die Artikel erst zu veröffentlichen, wenn das Heft erschienen ist?
Oder nur die Benchmarks und das Fazit?
Ich bin Gamestar-Abonnent und muss sagen, der einzige Grund, warum ich euch noch abonniert habe ist, dass es mir wesentlich lieber ist ein Printmedium in der Hand zu halten, welches man auch mal Abends auf der Couch lesen kann.
Da jedoch mittlerweile (fast) der gesamte Heftinhalt, noch vor Erscheinen des eigentlichen Heftes hier veröffentlicht wird muss ich sagen, dass ein Abo eigentlich Schwachsinn ist.
Man muss es ja nicht gleich so machen wie die Redaktion der c't (heise-online.de), wo man jeden Online-Artikel bezahlen muss, aber man kann doch wohl trotzdem etwas rücksicht auf die zahlenden Abonnenten nehmen.
Oder gebt euren Abonnenten ein individuelles Passwort, so dass nur diese eure Artikel noch vor erscheinendem Heft online lesen können.
Ich möchte euch nicht vollkommen schlecht reden, aber so gefährlich kann die Online-Konkurenz doch nicht sein.
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Avatar Phenomenal
Phenomenal
#2 | 18. Nov 2008, 18:40
Klar, 96er wertung. Hackts?
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Avatar LordofDance
LordofDance
#3 | 18. Nov 2008, 19:04
@M95 da kann ich dir im vollem Umfang beipflichten....
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Avatar Spacemonkey
Spacemonkey
#4 | 18. Nov 2008, 19:08
Warum werden 4 Kerne als + angesehen?
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Avatar BlizzardsblooD
BlizzardsblooD
#5 | 18. Nov 2008, 19:18
Muss M94 zustimmen immer wieder schau ich mir tests an und kabb einfach weiter blättern weil ich sie schon kenne.

zur cpu selber:
scheint ja doch etwas besser zu sein aber für den preis zu wenig
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Avatar Mr. Blacky
Mr. Blacky
#6 | 18. Nov 2008, 19:19
Je mehr Kerne, desto besser?
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Avatar Dementia
Dementia
#7 | 18. Nov 2008, 19:35
@m94
Ich kann dir nur beipflichten. Das was Gamestar im Moment macht ist einfach nicht aktzeptabel. Als Abonent komme ich mir so ziemlich verarscht vor.
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Avatar Xantiator
Xantiator
#8 | 18. Nov 2008, 20:46
Ja, das Problem, ist aber, dass die HP aktuell sein soll, was an sich ja nicht verkehrt ist. Wenn aber sich Gamestar, alle Berichte bis zum erscheinen des Magazins vorenthält, vermag keiner die vielen, tollen Berichte zu lesen...bzw. was ermuntert uns, als Nicht-Abonnementen (Kauf sie mir ab und an, sry. :D), auf die HP zu sehen, wenn es sowiso nichts neues gibt, die News, etc... mal ausgeschlossen. Dass eine schließt das andere nun mal nicht aus.
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Avatar PFiel
PFiel
#9 | 18. Nov 2008, 20:46
M94 Damit musst du leben, das nennt man Fortschritt der Zeit. Ich bin auch Premium-Kunde und finde es toll so. Es werden ja nicht alle Artikel veröffentlicht. Und wer den Artikel nicht lesen möchte um sich noch ein wenig Vorfreude auf das Heft zu gönnen wird ja nicht gezwungen ihn zu lesen. Ausserdem kann sich Gamestar nicht nur um euch priviligierten Premium-Kunden kümmern denn sie müssen auch zukünftigen Kunden Gamestar schmackhaft machen in dem sie ab und an Artikel veröffentlichen. Sonst müsste es ja die Seite gar nicht geben nur das Heft wie in der Steinzeit. Wenn jemand mit dem Lauf der Zeit nicht umgehen kann ist das sein Problem.
Du kannst dich ja trotzdem freuen wenn du das Heft in der Hand hast, nur weil du Premium Kunde bist musst du nicht unbedingt der Erste sein der den Artikel lesen darf. Videos etc. kann man übrigens nur als Premium-Kunde runterladen.
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Avatar Xantiator
Xantiator
#10 | 18. Nov 2008, 20:47
Ungerecht für Abonnementen ist es allemal.
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