Asus VG236HE

TFT-Monitore   |   Datum: 29.10.2010
Seite 1   Wertung

Asus VG236HE im Test

120-Hz-TFT mit Höhenverstellung

Mit extrem hoher Helligkeit und praktischer Höhenverstellbarkeit verhilft Ihnen der Asus-TFT VG236HW zu einem atmosphärischen 3D-Erlebnis.

Von Florian Klein |

Datum: 29.10.2010


Asus VG236HE : Der VG236HW ist einer der bisher besten 3D-Monitore. Der VG236HW ist einer der bisher besten 3D-Monitore. Der 330 Euro teure Asus VG236HE gefällt uns beim beim Spielen in 3D sehr gut. Vor allem dank der sehr hohen maximalen Helligkeit von 359 cd/m² lässt der Asus-TFT auch im 3D-Modus farbenfrohe und leuchtstarke Kulissen entstehen, trotz des massiven Helligkeitsverlustes durch die Shutter-Brille. Der Tiefeneindruck überzeugt ebenfalls auf ganzer Linie. Das ist vor allem dem 23-Zoll-Display mit 1920x1080 Pixeln Auflösung geschuldet, denn bei 3D gilt: Je größer das Display, umso realistischer und eindrucksvoller wirkt der 3D-Effekt. Auch die Höhenverstellbarkeit des VG236HE trägt zum sehr guten Eindruck bei, die Sie bei kaum einem 120-Hertzt-TFT finden. Dank der variablen Höhe können Sie das Display optimal auf Ihre Sitzposition und Größe einstellen, so dass die bauartbedingt hohe Blickwinkelabhängigkeit des eingesetzten TN-Panels beim Asus-TFT in der Spielepraxis kaum eine Rolle spielt.

Asus VG236HE : Mit der Höhenverstellung richten Sie den VG236HE auf Ihre Sitzposition aus. Mit der Höhenverstellung richten Sie den VG236HE auf Ihre Sitzposition aus. Die Reaktionszeit liegt mit gemessenen acht Millisekunden beim Wechsel von Schwarz zu Weiß auf sehr hohem Niveau und der VG236HE gehört zu den schnellsten TFTs auf dem Markt -- Schlieren oder nachleuchtende Geisterbilder sahen wir im Test keine. Wenn Sie aus Performance-Gründen eine oder zwei Auflösungsstufen herunterschalten müssen, interpoliert der VG236HE das Bild bis zu einer Auflösung von 1440x900 Pixel zufriedenstellend scharf. Die Farben wirken stets brillant und kräftig, was der fehlenden Entspiegelung zu verdanken ist. Folglich reflektiert das Display in hellen Umgebungen aber recht stark. Im 3D-Modus ist das aber weniger ein Problem, da das dreidimensionale Spielen in hellen Umgebungen aufgrund des inhärenten Helligkeitsverlustes der Shutter-Technik sowieso problematisch ist.

Unterm Strich ist der Asus VG236HE der mit knappem Vorsprung überzeugendste 3D-Monitor, der uns bislang untergekommen ist. Vor allem die Bildqualität im 3D-Modus und der höhenverstellbare Fuß bringen viele Pluspunkte, die Bedienung ist dagegen fummelig. Tipp: Wer den Asus-TFT samt 3D Vision Kit kaufen will, sollte zum baugleichen VG236H (ohne »E«) für 430 Euro greifen: Der beinhaltet für 100 Euro Aufpreis das komplette 3D Vision Kit, welches separat sonst mindestens 130 Euro kostet.

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Avatar Banna
Banna
#1 | 29. Okt 2010, 12:26
Kann ich nur bestätigen ich habe diesen Monitor auch, spiel natürlich auch in 3D

Der Test sagt 100% das auch was der Monitor kann und wie er ist.


Für alle die schlechte Erfahrung mit 3D Monitoren gemacht haben, der wird euch nicht enttäuschen.

Achja....er fiebt nicht^^
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Avatar sue181
sue181
#2 | 29. Okt 2010, 12:38
wie hoch ist der input lag bei dem monitor? wieso testet gamestar (und fast alle anderen testmagazine) dieses für gamer wichtigste feature eines monitors nicht???? was bringen mir 8ms reaktionszeit wenn ich 60ms+ auf meine eingaben warten muss????
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Avatar Zomb
Zomb
#3 | 29. Okt 2010, 12:47
Hallo an alle Leser und die Gamestar-Redakteure,

wie siehts denn mit dem Monitor und einer Radeon der 5000er/6000er Serie aus? Kann mir zu dem Thema jemand sagen was ich wo brauche?

Radeon ist vorhanden. Monitor würde ich den hier nehmen, oder einen Viewsonic, das überleg ich mir noch.
Dann brauch ich noch so nen lustiges Trideff-Tool, oder irgendwas von DDD. Das is dann die 3D-Software, aber was is mit der Brille? Wo bekomme ich für eine Radeon dann eine Brille her und ist die mit dem Asus hier kompatibel?

Gruß,
Zomb
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Gelöschter User
#4 | 29. Okt 2010, 13:39
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Zomb
#5 | 29. Okt 2010, 13:43
Zitat von Enthusiast:
3D funktioniert mit AMD-Karten bisher nicht. Einzig der Viewsonic V3D241wm, der in 4-6 Wochen erscheinen soll, ist von AMD zertifiziert und kommt vermutlich mit einer eigenen Brille.


Vermutlich mit einer eigenne Brille, oder mit sicherheit? Auf diese Frage versuche ich seit der Ankündigung eine Antwort zu finden. In einem Forum habe ich was gefunden gehabt, dort erzählt einer, das er es testen konnte. Er nahm das TriDef-Tool, den Viewsonic und eine Radeon 6870. Aber von der Brille wird nichts erwähnt, ich hab keine Ahnung welche man da nutzen kann/soll.

Gamestar? Gibts da schon was zu? Irgendwo nen Set zu bestellen? Monitor, dritthersteller-Brille und TriDef-Tool, oder irgendwas, was man sich selbst zusammenkaufen kann?

Gruß,
Zomb
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Avatar Daniel Visarius
Daniel Visarius
#6 | 29. Okt 2010, 14:38
Zitat von Zomb:
Gamestar? Gibts da schon was zu? Irgendwo nen Set zu bestellen? Monitor, dritthersteller-Brille und TriDef-Tool, oder irgendwas, was man sich selbst zusammenkaufen kann?
Gruß,
Zomb


Es geht mit Passiv-Pol mehr schlecht als rechts (siehe entsprechende Monitor-Tests bei uns) und mit dem bald erwarteten Viewsonic-Monitor mit Shutter-Brille. Noch haben wir kein Testgerät...
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Avatar Zomb
Zomb
#7 | 29. Okt 2010, 14:45
Zitat von Daniel Visarius:


Es geht mit Passiv-Pol mehr schlecht als rechts (siehe entsprechende Monitor-Tests bei uns) und mit dem bald erwarteten Viewsonic-Monitor mit Shutter-Brille. Noch haben wir kein Testgerät...


Danke Daniel, also wieder mal abwarten und Kaffee trinken, ich warte auf den Test von euch und hoffe das sich AMD da was einigermaßen konkurrenzfähiges zusammengebaut hat :)

Gruß
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Avatar mh0001
mh0001
#8 | 29. Okt 2010, 15:01
Zitat von sue181:
wie hoch ist der input lag bei dem monitor? wieso testet gamestar (und fast alle anderen testmagazine) dieses für gamer wichtigste feature eines monitors nicht???? was bringen mir 8ms reaktionszeit wenn ich 60ms+ auf meine eingaben warten muss????


Jap, in der Tat. Der Inputlag ist weitaus wichtiger als die Reaktionszeit, da die mittlerweile bei so gut wie allen Monitoren ausreicht.
Problematisch ist das Aufaddieren vieler (zwangsweise vorhandener) Inputlags in einem System. Ich hab dazu mal eine Zusammenstellung gelesen, inkl. Maus, Verarbeitung der Eingabesignale bis zur Ausgabe sind das etwas über 100 ms. Daher kommt man durch einen dazuaddierten laggenden Monitor locker in den Bereich, wo man es deutlich bemerkt.
Der Samsung Syncmaster 245T, den Gamestar mal als Spielergeheimtipp bezeichnet hat, weil er trotz MVA (oder wars IPS?)-Panel schnell genug in der Reaktionszeit war, ist beispielsweise zum Spielen von Shootern nur sehr bedingt geeignet, weil der Mauszeiger und damit das Fadenkreuz bei diesem Monitor so extrem nachzieht wie bei keinem anderen den ich jemals gesehen hab.
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Avatar Trollierung1337FreutBernd
Trollierung1337FreutBernd
#9 | 29. Okt 2010, 17:29
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Avatar NeM
NeM
#10 | 29. Okt 2010, 18:58
Zitat von Enthusiast:
Den Input-Lag kann man nicht mehr messen, weil es keinen CRT gibt, der FullHD mit 120 Hz darstellen kann. Ergo fehlt die Vergleichsmöglichkeit. Und kleinere Auflösungen sollte man auch nicht vergleichen, weil die Skalierung am TFT Zeit kostet, also Äpfel mit Birnen verglichen würden.


Das ist Blödsinn, da ein CRT keinen Input-Lag besitzt, egal bei welcher Auflösung. Es ist ohnehin relativ sinnfrei, nen TFT Input-Lag mit einem CRT zu vergleichen, da der in einer kaum mehr messbaren Liga spielt.

Lies mal den Artikel hier, wie immer musst du die Leerzeichen die gs.de reinmacht in der URL entfernen: http://www.prad.de/new/monitore/specials/input lag/inputlag.html

25 Seiten stark, inkl. 90000€ teurem Oszilloskop und ähnlichen Späßen. Ich hab den Artikel verschlungen und empfehle ihn jedem, der sich für das Thema Input Lag interessiert. Ich war von der Professionalität beeindruckt.

Ich hoffe ja, dass prad.de den Bildschirm hier testet. Denn die testen ihn und reviewen ihn nicht kurz.

Mich würde nämlich interessieren, wie das Ding (im Detail) gegen den Samsung 2233RZ abschneidet. Denn tatsächlich interessiert mich nicht das 3D, sondern die 120 Hz. Ich strebe möglichst tearing-freies Spielen ohne V-Sync an (u.a. Q3), da ist eine hohe Bildwiederholfrequenz im 100-150er Bereich einfach optimal.

Ich fand den Sprung von 100 Hz CRT auf 60 Hz TFT (ein für Spiele hochgelobtes Modell!) so furchtbar, dass ich das Teil noch am gleichen Tag zurückgeschickt habe :| Kann vielleicht nicht jeder nachvollziehen, aber man sieht nen Unterschied, wenn das Bild plötzlich nur noch (knapp) halb so oft aktualisiert wird.
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