BenQ EW2430

TFT-Monitore   |   Datum: 16.05.2011
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BenQ EW2430 im Test

Günstiges VA-Panel mit LED-Hintergrundbeleuchtung

Für etwas über 200 Euro überrascht der BenQ EW2430 im Test mit einem VA-Panel samt LED-Hintergrundbeleuchtung. Wir testen, wie sich der TFT-Monitor in Spielen schlägt.

Von Michael Löprich |

Datum: 16.05.2011


Mit dem 240 Euro teuren EW2430 bringt BenQ einen optisch ansprechenden 24-Zoll-TFT mit Full-HD-Auflösung (1920x1080). Der Monitor wirkt mit seiner Kombination aus Klavierlack-Rahmen und gebürstetem Aluminium-Fuß sehr hochwertig und gibt auf dem Schreibtisch eine gute Figur ab – für das Design hat er einen »iF product design award 2011« erhalten. Doch bekanntlich zählen vor allem die inneren Werte und laut BenQ brauchen die sich beim EW2430 ebenfalls nicht zu verstecken. So wirbt der Hersteller mit dem verwendeten VA-Panel, das vor allem bei der Schwarzdarstellung spürbar besser abschneiden soll als die in der 200-Euro-Preisklasse gängigen TN-Panels. In der Regel bieten VA-Panels tatsächlich eine deutlich bessere Bildqualität und höhere Blickwinkelstabilität, auch wenn die Reaktionszeiten länger sind und der Preis deutlich über TN-Varianten liegt. Die Kombination aus VA-Panel, LED-Hintergrundbeleuchtung und niedrigem Preis ist bislang noch sehr ungewöhnlich.

BenQ EW2430 : Der BenQ EW2430 macht dank schmalem Rahmen sowie gebürstetem Aluminium optisch einiges her. Der BenQ EW2430 macht dank schmalem Rahmen sowie gebürstetem Aluminium optisch einiges her.

Spiele-Test

Nach Herstellerangaben reagiert der Monitor innerhalb von nur 8ms auf Ihre Eingaben, womit er laut Datenblatt hervorragend zum Spielen geeignet ist. In unseren Tests hingegen erreicht er nur eine Reaktionszeit von 23 Millisekunden. Schlecht – die TN-Konkurrenz agiert sichtbar flotter. Zusätzlich fiel uns beim Spielen eine unschöne Eigenheit des BenQ-Monitors auf: In sehr schnellen Shootern zieht der Bildschirm deutlich sichtbare Schlieren, vor allem an kontraststarken Kanten, die streckenweise in Grüntönen enden. Folglich verwischt das Bild bei schnellen Bewegungen je nach Situation – heutzutage ein KO-Kriterium für einen Spiele-TFT.

Mit einer im Test gemessenen Helligkeit von nur 200 cd/m² ist der BenQ EW2430 zudem einer der dunkelsten Monitore. Zwar reicht die Helligkeit aus, um bei normaler Beleuchtung problemlos zu spielen, doch hat der Bildschirm teilweise Probleme, sich gegen Tageslicht zu behaupten. Ein großer Pluspunkt bei Tageslicht ist aber das entspiegelte Display, das lästige Reflexionen verhindert. Bei unserer Kontrastmessung macht sich das VA-Panel dagegen positiv bemerkbar und der BenQ EW2430 schneidet im Vergleich hervorragend ab. Mit einem Kontrastverhältnis von über 1:1500 kann er sogar mit weitaus teureren Konkurrenten mithalten. Allerdings schafft der günstige BenQ EW2430 das nur, weil er in besonders dunklen Bildbereichen Teile des Displays schlichtweg abschaltet und daher beim Ergebnis »schummelt«.

Bildqualität

BenQ EW2430 : Im Test kann die Bildqualität des BenQ EW2430 trotz dem verwendeten VA-Panel keine Maßstäbe setzen. Der subjektive Bildeindruck des Monitors liegt im Mittelfeld, obwohl das Kontrastverhältnis ausgezeichnet ist. Das liegt auch daran, dass die Ausleuchtung bedingt durch die auf die Ecken begrenzte Hintergrundbeleuchtung mit nur 76 Prozent eher mäßig und wenig homogen ist.

Die kräftigen Farben gefallen uns im Test aber gut. Allerdings sollten Sie für diesen Eindruck senkrecht auf den Monitor blicken, denn bei steilen Blickwinkeln verfälschen diese schnell – trotz VA-Panel. Außerdem machten wir bei besonders dunklen Bildbereichen helle Streifen im Randbereich aus. Das trat bei unserem Testmodell besonders in der rechten unteren Ecke des Displays auf.

Technik und Bedienung

Wenn Sie eine niedrigere Auflösung als die nativen 1920x1080 Bildpunkte einstellen, zieht der BenQ EW2430 automatisch jedes Bildformat auf die volle Breite und fügt je nach Auflösung oben und unten schwarze Balken hinzu. Andere TFTs wie der BenQ XL2410T und der Viewsonic V3D241wm bieten da wesentlich mehr Skalierungsoptionen. Im Optimalfall sollte ein Bildschirm niedrigere Auflösungen nicht nur strecken, sondern auch 1:1 darstellen und nicht benötigte Bereiche des Bildschirms durch schwarze Balken auffüllen können.

Die Bedienung des BenQ EW2430 gestaltet sich selbst nach einiger Eingewöhnung etwas fummelig. Da die Tasten des Monitors an der Rückseite des Monitors liegen, müssen Sie immer mit der Hand um den Rand greifen, um das Menü bedienen zu können. Auch sind die Beschriftung der Tasten nicht beleuchtet, sodass wir in dunkler Umgebung blind die richtigen Knöpfe suchen mussten, um Einstellungen im ansonsten aber übersichtlichen Menü zu ändern.

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Avatar Dominian
Dominian
#1 | 16. Mai 2011, 20:45
selbst 8ms sind zum spielen nur bedingt geeignet.

Meine Monitore haben 2ms und wenn sich etwas kontraststarkes wirklich schnell bewegt gibt es immernoch Schlieren.

Einen 23ms Monitor (wie gemessen), würde ich als Deckel für den Kochtopf benutzen, egal wie schön der Fuss ist.
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Avatar Xondor
Xondor
#2 | 16. Mai 2011, 21:11
Zitat von Dominian:
selbst 8ms sind zum spielen nur bedingt geeignet.

Meine Monitore haben 2ms und wenn sich etwas kontraststarkes wirklich schnell bewegt gibt es immernoch Schlieren.

Einen 23ms Monitor (wie gemessen), würde ich als Deckel für den Kochtopf benutzen, egal wie schön der Fuss ist.


Bei 2 ms gibt es garantiert keine Schlieren.

Wenn doch, dann sind es entweder keine 2ms, oder es liegt an an etwas anderem (/sind keine Schlieren).
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Avatar Klara Fall
Klara Fall
#3 | 16. Mai 2011, 21:14
Verstehe sowiso nicht was sie alle gegen tn haben. Ich bin äussertst zufrieden mit meinem 120hz tn panel. Mag aber auch daran liegen dass ich eine rot-grün Sehschwäche habe und deshalb die perfekte farbtreue nicht so wichtig ist für mich.
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Avatar Rentz
Rentz
#4 | 16. Mai 2011, 21:58
Zitat von Dominian:
selbst 8ms sind zum spielen nur bedingt geeignet.

Meine Monitore haben 2ms und wenn sich etwas kontraststarkes wirklich schnell bewegt gibt es immernoch Schlieren.

Einen 23ms Monitor (wie gemessen), würde ich als Deckel für den Kochtopf benutzen, egal wie schön der Fuss ist.

Quatsch, erst denken dann posten -.-

mein Dell U2311H hat auch "nur" 8ms (real sogar weitaus mehr und das bei jedem monitor), laut Prad im schnitt 16,7ms und ich habe weder schlieren noch ghosting noch sonstwas, das ding is absolut spieletauglich und hat auch 23"

ich meine mich aber zu erinnern das VA panels nicht super geeignet zum zocken sein sollen, da diese eine höhere reaktionszeit besitzen wie TN oder IPS panels

@Razgul: glaub mir das geht sogar hervorragend ;) nicht immer auf werbung reinfallen und alles glauben, wenn da was von 2ms steht kannst dir sicher sein das es real mindestens 16ms sind :) ein golf fährt ja auch keine 300 nur weils aufm tacho so steht

@brainbug: wie recht du hast, ich geb mein IPS panel au nimmer her :D
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Avatar Razgul
Razgul
#5 | 16. Mai 2011, 22:00
Hab nen Acer H233HEbmid und der hat auch 2ms Reaktionszeit. Wenn ich mir das ganze mit mehr als 11x so viel vorstelle... Geht ja gar nicht.
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Avatar BrainBug
BrainBug
#6 | 16. Mai 2011, 22:02
sehr schön wenn die auch mal günstiger werden.
wer einmal einen monitor mit va-panel hatte, will kein tn-panel mehr.
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Avatar BiSaF
BiSaF
#7 | 16. Mai 2011, 22:06
Zitat von Dominian:
selbst 8ms sind zum spielen nur bedingt geeignet.

Meine Monitore haben 2ms und wenn sich etwas kontraststarkes wirklich schnell bewegt gibt es immernoch Schlieren.

Einen 23ms Monitor (wie gemessen), würde ich als Deckel für den Kochtopf benutzen, egal wie schön der Fuss ist.


Hey wenigstens mal einer, der auf Werbung reinfällt!
Sieht man auch nicht oft. Gratulation.
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Avatar Lars-G90
Lars-G90
#8 | 16. Mai 2011, 22:24
1:500 ist viel? Laut cnet.de hat meiner (Dell G2410) mit TN-Panel(!) einen Kontrast von 948:1. Also 8ms sind in Ordnung, wenn sie denn auch wirklich erreicht werden würden, 23 sind aber echt nicht mehr zeitgemäß.
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Avatar yRG7oned
yRG7oned
#9 | 16. Mai 2011, 22:41
Zitat von Rentz:

mein Dell U2311H hat auch "nur" 8ms (real sogar weitaus mehr und das bei jedem monitor), laut Prad im schnitt 16,7ms und ich habe weder schlieren noch ghosting noch sonstwas, das ding is absolut spieletauglich und hat auch 23"

ich meine mich aber zu erinnern das VA panels nicht super geeignet zum zocken sein sollen, da diese eine höhere reaktionszeit besitzen wie TN oder IPS panels


Der DELL U2311H ist aber auch einer der besten, wenn nicht sogar der beste Monitor in der Preis Region und der absolute "geheim" Tip.

Habe ihn selbst und muss sagen, ich werd mir kein TN Pannel mehr anschaffen. Im laufe des Jahres kommt noch nen zweiter U2311H und das wird dann "reichen" bis zur nächsten Generation.
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Avatar Rentz
Rentz
#10 | 16. Mai 2011, 23:35
Zitat von yRG7oned:


Der DELL U2311H ist aber auch einer der besten, wenn nicht sogar der beste Monitor in der Preis Region und der absolute "geheim" Tip.

Habe ihm selbst und muss sagen ich werd mir kein TN Pannel mehr anschaffen. Im laufe des Jahres kommt noch nen zweiter U2311H und das wird dann "reichen" bis zu nächsten Gerneration.

ja gut, da haste recht, aber mein vorheriger war irgend so ein noname teil 19" 4:3 format mit TN panel und der hatte mit sicherheit über 8ms und war auch spieletauglich (nach meinem empfinden)

ich denke jeder monitor der heute mit bis zu 10ms beworben wird (wie gesagt real sind das so oder so mehr ms wie der hersteller angibt) ist spieletauglich. bei unserem Dell darf man aber nicht vergessen das die 8ms kein TN sondern IPS panel (und das ist ja das geniale an dem; sehr schöne farben, kontrast und absolut zum zocken geeignet) sind und TN panel eigentlich schneller sind, also sollten für diese 8ms auch kein problem darstellen!

p.s. hoffentlich war das verständlich geschrieben, ist schon spät...
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